Mennonit entkommt schwerer Erpressung

Rio Verde: Ein Arbeiter, der unzufrieden mit seiner Abfindung war, erpresste seinen Arbeitgeber, einen Mennoniten. Er wollte mehr Geld oder sein Sohn würde entführt. Jetzt muss er sich an den neuen Armschmuck gewöhnen.

Der 23-jährige Juan González Gauto arbeitete eine Zeit lang für einen Mennoniten. Als das Arbeitsverhältnis zu Ende ging wurde dem Mann die Summe von 26 Millionen Guaranies als Abfindung ausbezahlt. Heute wurde González Gauto bei einer überwachten Geldübergabe verhaftet, wo er erwartete von Peter Wieler Wiebe mehr Bargeld zu erhalten. Die 50 Millionen Guaranies sollten in einem Mülleimer vor einem Hotel in Río Verde deponiert werden. Im Gegenzug sollte González Gauto es unterlassen die Kinder von Wieler zu entführen.

González Gauto kam mit einem Motorrad, in Begleitung eines Minderjährigen. Sie sahen sich um und schnappten sich den Beutel. Als die Polizei zugreifen wollte flohen sie. Allerdings war schon nach 2 km die Verfolgungsjagd zu Ende. González Gauto wie auch der Jugendliche wurden wegen schwerer Erpressung und Androhung einer Straftat angeklagt.

Wochenblatt / Última Hora

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

1 Kommentar zu “Mennonit entkommt schwerer Erpressung

  1. Kuno Gansz von Otzberg

    26 Millionen ist niemals eine normale Summe fuer eine Abfindung. Abfindungen zahlt man eigentlich nur wenn der Arbeitnehmer grundlos gefeuert wird. Ansonsten steht keine Abfindung aus.
    Fuer „eine zeitlang arbeiten“ sind 26 Mille bei weitem zu viel es sei denn das Gehalt betrug 1000 Euro pro Monat was auf einen sehr reichen Mennoniten schliessen laesst. Normalerweise zahlt man die rund 350 Euro pro Monat wobei dann die Abfindung in etwa 50% des Monatsgehaltes pro Arbeitsjahr betraegt. Wenn man annimmt dieser hat etwa 2 Jahr gearbeitet, dann treffen ihm rund 350 Euro als Entschaedigung wenn nicht das „Landarbeitsrecht“ gilt (Viehbetriebe, Milchwirtschaften, Agrarbetriebe, usw. landwirtschaftliche Betriebe auf dem Land). Im Falle eines Agrar-, Viehzuchts-, oder Milchbetriebes steht das Landmindestgehalt an, welchen in etwa 900.000 Gs z.Z. betraegt (da muss man denen aber Essen frei Haus geben und freie Wohnung) wo dann die Entschaedigung etwa 170 Euro pro 2 Jahre betragen wuerde wenn kein Grund zur feuerung besteht. Ist der Arbeitsvertrag auf Zeit zuende, so steht sowieso keine Entschaedigung an.
    Scheint als ob sich die Arbeiter in Paraguay immer mehr herausnehmen. 26 Mille ist ungeheuerlich.