Abschnitt Carmelo Peralta – Loma Plata im Bauprozess

Asunción: Ein langgehegter Traum, der biozeanische Korridor, scheint Wirklichkeit zu werden. Vor allem der Chaco wird davon erheblich profitieren.

Der Minister für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC), Arnoldo Wiens, unterzeichnete den Auftrag für den Bau des biozeanischen Korridors auf dem Abschnitt zwischen Carmelo Peralta – Plata im Departement Alto Paraguay. Somit kann das Vorhaben bald in die Praxis umgesetzt werden. Der paraguayische Chaco soll eine strategische Achse für die Region werden.

Die mit der Fertigstellung der Arbeiten beauftragte Firma hat 40 Monaten Zeit, um das sogenannte “schlüsselfertige“ Projekt nach den Richtlinien des Gesetzes 5.074 zu beenden.

Die Arbeiten umfassen den Bau einer Asphaltstraße von 277 Kilometer Länge einschließlich Seitenstreifen sowie 4 Stahlbetonbrücken.

Mit diesem Projekt wird der Chaco über die kürzeste Passage zwischen dem chilenischen Hafen am Pazifik und dem brasilianischen Hafen am Atlantik verfügen.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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13 Kommentare zu “Abschnitt Carmelo Peralta – Loma Plata im Bauprozess

  1. Ernsthaft? Wer glaubt, dass hier eine funktionierende Strasse gebaut wird, der hat Paraguay noch nicht verstanden. Hier gehts lediglich um die Schaffung von Ausreden, wohin Geld verschwindet, weiter ist das nix!

  2. 40 monate … gut gehen wir mal davon aus es wird vermutlich 80 monate dauern weil ja die planillos auch arbeit brauchen, dann wird alles natürlich perfekt ausgeführt wie das gesetz sagt, und dann dauert es dann nochmal 6 monate bis die MOPC eine neue ausschreibung machen muss damit die fahrbahnschäden generalsaniert werden. soviel zu strassenbauten in PY

    1. das hat mit pessimistisch nichts zu tun … es zählt das NEGATIVE das vorhanden ist, den Nachteil haben wir, schau dir mal die ruta von villarrica nach paraguary an … wie ich 2010 hier her kam sollte diese schon längst fertig sein, aber war es nicht, erst jahre später war es soweit … fakt aber das kurz darauf schlagloch um schlagloch kamen und noch immer vorhanden sind. letzten hätte ich mir bei einem loch fast die achse zerfezt wenn ich nicht rechtzeitig reagiert hätte. die zahlreichen unfälle von lkws durch platzende reifen/etc. will ich gar nicht aufzählen … also mal etwas vor die haustüre gehn und dann schaun was wirklich geht … das kopfsteinpflaster bis zur despensa wird lange halten, aber der asphalt leider nicht

      1. Realismus mit pessimistisch, negativ oder populistisch etc. zu übersetzen ist das derzeitige politisch korrekte Wir sind alle gleich Lätsche System. Am Ende ist man dann Rassist, Frauenhasser, Faschist, Nazi etc. und wird ausgespuckt obwohl man nach Systemlogik im Grunde gar nichts erklären kann aber jedenfalls sicher niemals warum es überhaupt 1., 2 und 3. Weltstaaten gibt.

  3. 40 Monaten Geld zur Verfügung stellen, um das sogenannte “schlüsselfertige“ Projekt dann danach zu kontrollieren, ob es den auch schlüsselfertig geworden ist. Tio, tio, tio MOPC, auch wenn die Baustelle ganz weit weg ist von den klimatisierten Büros. Die Schlusszahlung sollte dann auch noch innerhalb 14 Tage nach “Projekt schlüsselfertig“ oder dem ersten Regen erfolgen, solange das Projekt noch “schlüsselfertig“ ausschaut. Bevor die “Schlüssellöcher“ bei Benutzung des “Projekt-Schlüsselfertig“ immer größer und größer werden.

  4. Ich hoffe, hier irrt ihr Euch. Dieses Projekt wird durch die Chinesen finanziert und auch von ihnen geplant und ausgeführt. Da kann man beinahe drauf wetten, das die Arbeiten terminnah durchgeführt werden.Ich drücke den betreffenden Regionen jedenfalls die Daumen. Sie wären dadurch der Zivilisation ein erhebliches Stük näher.

  5. Wir drücken alle die Daumen
    Psycho-Parawissenschaftlich ist bewiesen, dass die negativen Erlebnisse im Leben einem mehr bleiben als die positiven. Demnach bleibt einem einfach ein schlechter Zustand der Straßen in Erinnerung.
    Nicht alle Straßen sind schlecht in Paragauay. Wenn man die Ruta Transchaco von Loma Pyta, am Mariano Tschopping vorbei, bis zum Peiaje Remanso ansieht, mit solchen Straßen könnte ich leben (soll ja von den Mennoniten gebaut worden sein, hab i ghört).
    Grundsätzlich kann man sagen, Nationalstraßen fallen etwas besser aus als die restlichen Buckelpisten.
    In der Stadt, in der ich seit Jahren lebe, habe ich einzig ca. 2 km neuen Asphalt gesehen, was nicht Nationalstraße ist. Diese 2 km fingen nach 14 Tagen an auseinander zu fallen, wie vorhersehbar. Wird immer wieder repariert, fällt innerhalb 14 Tagen wieder auseinander.
    Jedenfalls denke ich, dass keiner von uns Negatives wünscht. Wir leben ja hier und hoffen auf Aufschwung.
    Auch die Straßenverkehrabgaben von ca. 50 Euro (Paraguay) zu ca. 1.000 Euro ([plus obligatorische Versicherung] DÖCH) sind recht angenehm. Eigentlich gäbe es keine Grund sich zu beschweren, wenn nicht die Zeit, Bequemlichkeit, Reparaturkosten und Wackeln von Kopf bis Fuß darunter leiden würde.
    Ich hoffe, dass das MOPC mit Herrn Wiens einmal einen fähigen Mister gefunden hat, der auch fortlaufend den Fortschritt kontrollieren lässt. Sonst müssten sie halt einen fähigen Jefe, dipl. Ing. Metallhead P. einstellen.

    1. Diplom-Metalhead P.

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      Ich glaube, nach einem Tag würde ich gleich wieder fliegen, weil ich diverse Herrschaften vor die Türe setzen würde, was der Partei natürlich nicht gefällt.
      Ich kenne die Strecke da nicht, aber ich hoffe, die haben irgendwo auf der Route auch einen Ministeriumsposten mit entsprechenden Maschinen vorgesehen um die Strasse regelmässig zu warten. So abgeschieden und die Strasse ist nach einigen Monaten löchrig wie ein Schweizer Käse.

      1. Ja, ich denke, dass Sie so komische Ideen hätten, die hier niemand versteht. ZB. ständige Kontrolle des Projekts und lohnbeziehende Angestellte/Arbeiter rauswerfen, wenn sie nicht belegen können, was sie eigentlich tun.
        Für Sie ist es sicher ein Horror gewesen dort zu arbeiten. Ich denke, dass es hierzulande an Menschen wie Ihnen einen großen Bedarf gibt etwas in der Selbständigkeit auf die Beine zu stellen und mit gutem Service und guter Arbeit eine landesüberdurchschnittliche Leistung zu erbringen.

  6. Gesetz 514: kein Pils', Brahma, Munich noch Schnaps bei den Mennoniten. Mennonit: "dann saufe' ma halt in der Fenz das Bier".

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    Ganz einfach: die mennonitischen Kommentatoren hier sehen jegliche Kritik an dem Wiens als Affront. Bei den Mennoniten fliegst du gleich gibts auch nur die geringste negative Konnotation.
    Diese Ruta Bioceanica wird genaut weil es von mennonitischem Interesse ist. Ob die Rutas in Ostparaguay verfallen ist denen egal weil in Ostparaguay nicht Systemwichtige Mennoniten leben. MOPC Wiens kommt aus dem Chaco. Daher weht der Wind.
    Die cuates wollens, so machen wirs.
    Ohne die Ruta Bioceanica wuerde man die Zone um Agua Dulce, also des Yshir Indianerstammes Land nicht abholzen koennen. Daher zack zack wird die Ruta gebaut. Viele Fernheimer haben da ihr Land, eben auf kosten der Yshir.
    @Arnold als mennonitischer Kommentator meint mit seinem Post dass man die positive Seite der Abwaldung abgewinnen sollte (think positive) und dass man (@Christian, @alex) ja auch Drogen auf der neuen Ruta transportieren koennen „wenns Herz danach begehrt“.
    Jegliche Kritik an allem was ein Mennonit macht ist in Paraguay verboten. Machts ein Mennonit, ists immer gut selbst wenn man mit dem paraguayer rumhurt, kleine Kinder vergewaltigt oder Behinderte Personen plant zu vergasen damit die endlich mal aus der Welt geschafft sind. Usw, usw, usw.
    Die Deutschen sollten endlich mal erwachen und zwischen den Zeilen lesen was da geschrieben wird.

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