Alfredo Stroessner: Das Treffen der “zukünftigen Verstorbenen“

Villeta: Ehemalige Mitglieder der “Liga Agrarias Cristanas“, die in den 70er Jahren gegen das Regime von dem Diktator Alfredo Stroessner gekämpft hatten, nahmen an einem Treffen der “zukünftigen Verstorbenen“ teil, einer besonderen Aktivität, bei der die Überlebenden über ihre Erfahrungen berichteten.

An der Veranstaltung, die in der Stadt Villeta, im Haus von Gregorio Gómez, bekannt als Pirulo , stattfand , nahmen rund 20 Personen aus verschiedenen Teilen des Landes teil. Dabei kam es zu der Übergabe von einem Manifest, in dem sie an die von ihrer Organisation verfolgten Ziele erinnern, wie Zugang zu Land, Arbeit, Wohnraum, Bildung und Gesundheit für alle Paraguayer.

Gómez, sagte, die Veranstaltung sei von “den Genossen aus jener Zeit, die schon von uns gegangen sind, inspiriert worden“. Am 30. Jahrestag des Sturzes der Stroessner-Diktatur am 2. und 3. Februar kommt es zu einer weiteren Kundgebung von Mitgliedern der “Liga Agrarias Cristanas“.

Gómez erklärte weiter, dass viele der früheren Gefährten  bereits die Schwelle des Lebens überschritten haben und oft ohne würdigen Abschied “als zivile Helden, ohne Anerkennung und Wertschätzung der Gesellschaft“. Er fügte an, das Treffen habe dazu gedient, Anekdoten und Geschichten zu erzählen, Illusionen wiederherzustellen und mit Verwandten und Freunden zu teilen, die fast vergessen wurden.

Paraguay, gobernado por políticos corruptos y anti patriotas

El país es víctima de enajenaciones y despojos por causa de malos paraguayos como de poderes extranjeros tanto en lo político, económico y cultural. En la actualidad sigue siendo gobernado por políticos corruptos y antipatriotas. Parte del pronunciamiento dado a conocer en la mañana de este viernes 11 de enero por parte de un grupo de combatientes del '70 contra la dictudura que se reunieron bajo la actividad denominada "Velorio Colectivo de Futuros Difuntos"José Gill Ojeda fue el encargado de dar lectura al documento. Participó como dirigente de las Ligas Agrarias Cristianas durante la dictadura del Gral. Stroessner. Estuvo exiliado en Bolivia y Brasil durante el régimen y después del advenimiento democrático regresó a nuestro país.

Publicado por Demoinfo en Viernes, 11 de enero de 2019

Viele der Führer und Mitglieder wurden vom diktatorischen Regime Stroessner, das 1954 begann und 1989 endete, verfolgt, gefoltert und ins Exil geschickt.

In dem Manifest erklären die Überlebenden, dass Paraguay über einen ausreichenden Reichtum verfüge, der bei ordnungsgemäßer Verwaltung und Verteilung zu einem qualitativ hochwertigen Leben aller Einwohner führen würde.

„Leider werden wir heute immer noch von korrupten und unpatriotischen Politikern regiert, die ihren Status als Autoritäten nutzen, um das Eigentum zu stehlen und zu monopolisieren, das jedem gehört. Unser größter Widerspruch ist das Leben in Ungleichheit, der Mutter aller Ungerechtigkeiten. Unsere Hauptaufgabe muss die Etablierung des in unserer Nationalhymne proklamierten Ideals Vereinigung und Gleichheit sein“, betonte Gómez.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Alfredo Stroessner: Das Treffen der “zukünftigen Verstorbenen“

  1. …” Gómez, sagte, die Veranstaltung sei von “den Genossen aus jener Zeit, die schon von uns gegangen sind, inspiriert worden“…
    Lässt dies auf die Ideologie der “ Liga Agrarias Cristanas .“ schließen?
    Im Kommunismus waren die Bürger „Genossen“ und im 3.Reich in Deutschland „Volksgenossen“ in beiden gab es nicht viel zu genießen.

    1. @Ramon
      3.Reich Volksgenossen, stimmt ja.Nicht alle haben sich die Jacke angezogen!
      Wie kommst Du dazu, woher hast du das :“Kommunismus waren die Bürger Genossen.
      Die Anrede für den normalen Menschen,Mein Herr,Dame,Kollege, beim Militär,Polizei,Zoll,Beamte hatten nur Angestellt, bzw.Behördenangestellte(Polizei)Beamte hatte nur hatte nur der bitter böse Klassenfeind.(BBKF)
      Für Genosse wurde schon mal das Partei gebraucht..
      Selbst bei den Russen war und ist nicht so üblich.Das haben dort selbst die Kommunisten nicht hin bekommen.
      In den Komsomol, der KPDSU kam dort nicht jeder in Frage! Für Leute die sich kennen.zuerst kommt der Orname dann Vatersname dann der Rattenschwanz.Wir deutschen sind da richtig kalt und steif mit der Anrede.
      Selbst Wort „Towarisch“ was allgemein in deutschen Raum für Genossen steht ist eine Mogelpackung:“Freund, Bruder, Helfer u.a.“ „Towar“ bedeuten in Deutsch „die Ware“.Seh mal im Richtigen Wörterbuch nach! Drug wäre der Freund, der richtige Freund,der hilft wenn dir das Wasser am Hals steht und du in der Scheiße steckst!

      1. Sicherlich wurde im täglichen Gebrauch nicht “Genosse oder Volksgenosse” verwendet, aber die Politiker in ihren Ansprachen schon. Wer nicht „Heil H****“ anstatt „hochachtungsvoll“ zum Schluss eines Briefes verwenden wollte zeichnete eben „Mit deutschem Gruß“

    2. „Genossen“ ist einfach unpassend übersetzt. Im Original steht „compañeros y compañeras“, und das heißt Gefährten und Gefährtinnen oder auch Freunde und Freundinnen bzw. Kameraden und Kameradinnen. Nur im ausdrücklich politisch gemeinten Zusammenhang im Hinblick auf den Kommunismus sollte man es mit „Genossen“ übersetzen!
      Beim Übersetzen eines Textes muss man immer den Zusammenhang verstehen und berücksichtigen. Das war hier nicht der Fall.

  2. „Genossen“ ist einfach unpassend übersetzt. Im Original steht „compañeros y compañeras“, und das heißt Gefährten und Gefährtinnen oder auch Freunde und Freundinnen bzw. Kameraden und Kameradinnen. Nur im ausdrücklich politisch gemeinten Zusammenhang im Hinblick auf den Kommunismus sollte man es mit „Genossen“ übersetzen!
    Beim Übersetzen eines Textes muss man immer den Zusammenhang verstehen und berücksichtigen. Das war hier nicht der Fall.

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