Allen Grund sich zu verstecken

Asunción: Die Presse versuchte seit längerem Zugang zu der Liste der Angestellten des Abgeordnetenhauses zu bekommen und beantragte diese. Der Vorsitzende der unteren Kammer des Kongresses, Juan Bartolomé Ramírez, verteidigte die Verheimlichung der Liste die alle Gehälter und Funktionen aufführt durch einen Kollektivvertrag der das ohne die Zustimmung eines jeden einzelnen unmöglich macht. Leider waren ihm die Gesetzeslage nicht klar, denn laut nationaler Verfassung, Artikel 28, hat jeder auf Antrag freien Zugang zu öffentlichen Informationen. Durch dunkle Kanäle gerieten sie nun doch ans Licht.

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Die rund 200 Personen die für die 80 Volksvertreter tätig sind verschlingen durch ihre astronomisch hohen Gehälter jährlich 17,2 Millionen US-Dollar an Steuergeldern. Sie haben allen Grund sich zu verstecken, denn ihre Repräsentationskosten sind darin noch nicht enthalten. Einige der besagten Angestellter haben bis zu vier Jahresabschluss-Prämien.

(Wochenblatt / Hoy)

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5 Kommentare zu “Allen Grund sich zu verstecken

  1. Werde aus dem Trog des Steuerzahlers fressender Beatmeter, arbeiten und Verantwortung tragen kann der Rest der arbeitenden Befölkerung. Allerdings sind die Auswirkungen des Einreihens von täglich neuen Weisungen in die Ordner nicht besonders gut für die Gesundheit, denn evidenterweise gibt man nach Eintritt ins Beamtentum seine Intelligenz automatisch ab. Doch ein manch zufrüh Abgebogener sieht darin echte Aufstiegschancen, im Amt es doch noch zu etwas gebracht zu haben, dies erkennt der arbeitende Mensch am monoton grinsend stereotyp von den nächsten Wahlplakaten grinsenden Fotoshop-lächelnden Wachsfiguren, meist in bunten Gewändern eingehüllt, wie einst die Oberbeatmeten des Pharaos.

  2. Wer einmal im Parlament drinnen war wird bestätigen was ich jetzt schreibe. Es fallen einem sofort die Menge an Angestellten auf die in den Gängen herum hängen und Terere trinken und offensichtlich so den Arbeitstag verbringen. Es gibt aber auch hübsche junge Damen mit hohen Steckölschuhabsätzen und Miniröcken zu sehen, was natürlich jedes Parlamentarierherzen höher schlagen lässt. Man sollte glauben, dass es sich um bestausgebildete Sekretärinnen für unsere Volksvertreter handelt. Wie man dann unter vorgehaltener Hand erfährt sind das die Mätressen einiger Parlamentarier. Damit sie solche Damen nicht selber aushalten müssen, verschaffen sie ihnen einen Job im Abgeordnetenhaus und lassen sich vom Volk ihre Liebesabenteuer bezahlen.

    Der Präsident des Unterhauses (PLRA) hat in der kurzen Zeit als Parlamentarier bereits 300 Neueinstellungen vorgenommen.

    1. wieder ein volltreffer ihr kommentar. das mit den herum-lungernden gestalten und auch mit im parlament arbei-
      tenden „modellen“ trifft 100% zu.
      ein typischer bayer wuerde sagen WER KO DER KO!!!

  3. fällt einem dazu überhaupt noch irgendetwas ein ? Solche Meldungen sind einfach nicht mehr zu toppen. Das ein Land ohne grosse Steuereinnahmen überhaupt noch am Tropf hängt ist schon mehr als verwunderlich. Warten wir einfach mal die nächsten Jahre ab. Aber mir schwant nichts Gutes. Ob mit oder ohne HC, die Bevölkerung wird für alles die Quittung kriegen. Sei es durch eine hohe Inflation, Erschliessung neuer Steuerquellen oder einer Kapitalertragssteuer…………vamos a ver.

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