ANDE: “Eines der korruptesten und inkompetentesten Unternehmen in Paraguay“

Asunción: Paraguay müsse dringend einen Strommarkt schaffen, auf dem Energie im freien Wettbewerb gekauft und verkauft werden könne, sagte Ing. Nelson Cristaldo, ein Fachmann in diesem Sektor. Die ANDE sei bei dem Vorhaben fehl am Platz.

Als nächstes erklärte Cristaldo, was Paraguay “mit so viel Energie“ tun werde, wenn man sie nicht übertragen oder lokal verwenden könne.

„Im Elektrizitätssektor sind sofortige Reformen erforderlich. Der staatliche Energieversorger ANDE verankert uns in einer Rückständigkeit. Wie verhandelt man mit Energie, wenn man derzeit nicht weiß, wie man sie verwendet oder verkauft? Wir haben keine Ahnung, was der Markt ist, weil es hier keinen gibt“, sagte er.

Cristaldo bekräftigt, dass sich Brasilien und Paraguay zwar täglich auf die Verwendung von mehr Energie vorbereiten, der Präsident der ANDE (Pedro Ferreira) jedoch darum bittet, weniger Energie zu verbrauchen. „Wie werden wir aus solch einem Desaster jemals herauskommen? Wie kann man mit den Brasilianern verhandeln, wenn die ANDE eines der korruptesten und inkompetentesten Unternehmen des Landes ist, während in Brasilien die privaten Vertriebshändler und Vermarkter erstklassig agieren und bereit sind, die billige Energie von Itaipú zu verbrauchen“, erklärte er.

Cristaldo beklagte auch das Fehlen “technischer und philosophischer Konzepte“, als er versuchte, elektrische Energie als “Menschenrecht“ zu definieren, das nicht in einem Wasserkraftwerk erzeugt, nicht durch Aluminiumleitungen übertragen und niemals auf dem Markt gekauft und verkauft wird.

Er fügte hinzu, dass die erfolgreichen Verhandlungen in Bezug auf Itaipú von einem internen Modell abhängen, das schon ausgearbeitet sei: „Entweder machen wir mit der ANDE weiter oder öffnen endlich den Markt. Wir haben noch drei Jahre, um das zu ändern“, sagte Cristaldo.

Er erklärte weiter, dass es am vergangenen Dienstag ein Treffen zwischen allen Sektoren gegeben habe, bei dem zusammen mit den Ingenieuren Javier Villate, Guillermo López Flores und einem Vertreter von Clyfsa (aus Villarrica) die Schaffung eines Strommarktes vorgeschlagen worden sei, auf dem Energie gekauft und verkauft werden kann. Ein freier Wettbewerb mit einer Regulierungsbehörde, die die Interessen der Verbraucher schützt und die schlechte Leistung der Stromverteiler bestraft.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass das inkompetente und korrupte Staatsmonopol von der ANDE, dessen Mitarbeiter Zähler nicht gut ablesen können, das Geld des paraguayischen Volkes verbrennt, um sich auf dem brasilianischen Markt behaupten zu können, denn elektrische Energie ist das dynamischste Gut des Landes“, betonte Cristaldo.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “ANDE: “Eines der korruptesten und inkompetentesten Unternehmen in Paraguay“

  1. Das sind mal interessante Worte zum Lesen, Strom wäre ein guter Exportschlager, aber Paraguay ist halt Erfinder der Korruption, wie das alles ändern? Alle halten hier leistungslos nur die Hand auf, haben keine Ahnung, was ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Job bedeutet. Selbst Grundschullehrer sind hier dumm und korrupt, wie sollen Kinder also jemals etwas anderes lernen? Wenn der hiesige „Englischlehrer William Shakespeare als „Schaggespierre“ bezeichnet, brauch ich keine weiteren Infos.

  2. Genau das waren schon die Worte des ermordeten Ex-Gral Lino Cesar Oviedo. Er war es, der die Idee hatte, mit Anwerbung von Industriebetrieben nach Paraguay den Verbrauch an Elektro-Energie zu vergrößern, mit dem Endziel, die 50% an Energie, die Paraguay als 50%iger Teilhaber der Binacional Itaipú zusteht, ganz in Paraguay zu verbrauchen. Stattdessen aber verstrickte man sich in einen Vertrag mit Brasilien, der Paraguay verpflichtete, den nicht benützten Energieanteil Paraguays an Brasilien verkaufen zu „müssen“ (ohne Option eines Verkaufs an irgendwelche anderen Länder) und das zu einem von Brasilien selbst festgesetzten sehr niedrigen Preis, der zunächst von dem korrupten Hochgradfreimaurer und ungarischem Juden Washmoshi in seiner Eigenschaft als Staatspräsident Paraguays diesen Betrug akzeptierte, der damals den von Brasilien an Paraguay zu zahlenden Preis von ca. 3 US-Doll. pro MW festsetzte. während Brasilien diese Energie weiterverkaufte um einen Betrag von ca. 100 US-Doll. pro MW an Uruguay. Der „Paí degenerado“, der Bischof von San Pedro, sprach in Brasilien mit Krokodilstränen vor und erreichte eine Erhöhung dieses Betrages um 20%, also auf 3,60 US-Doll.und wurde dafür vom Volk gefeiert wie ein Held. Lino Oviedo wollte allerdings diese Verhandlungen unnötig machen, indem sein Plan darin bestand, die Paraguay zustehenden 50% der Energie aus Itaipú ganz einfach auf die Dauer ganz in Paraguay zu verbrauchen. Damit aber plädierte er klar gegen die wirtschaftlichen Interessen des Hochgradfreimaurers, der ja schon immer sein Todfeind war. Und folgerichtig hatte Lino dann auch vorausgesehen, daß man plane, ihn umzubringen, was dann auch tatsächlich eintraf. Denn bei einem normalen Flugzeugabsturz findet man nicht Teile des Flugzeugs und auch der Insassen der Maschine in Kleinteilchen auf einen Umkreis von 500 Meter verstreut. Solch eine Explosion muß in der Luft stattgefunden haben, also war sehr wahrscheinlich die Maschine „präpariert“ mit einem Sprengsatz, verbunden mit einem Zeitzünder oder einem Höhenmesser. Wäre es ein Absturz gewesen, hätte sich die Maschine in die Erde gebohrt und es hätte zwar auch niemand überlebt, aber Teilchen der Maschine und auch der Leichen wären nicht einen halben Kilometer weit verstreut gewesen, wie es tatsächlich war. Aber der Spießer glaubte natürlich die Märchen aus der Presse, Lino habe sich eben noch als der ehemalige General gefühlt und hat seinem Piloten, wie einst im Kasernenhof, den Start trotz schlechten Wetters befohlen, nachdem der Pilot zunächst den Start gerade wegen schlechten Wetters abgelehnt habe, und Lino habe deshalb den „Absturz“ (der gar keiner war) selbst aus Dickschädligkeit verursacht.

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