ANDE mit weniger Verlusten

Der Präsident des staatlichen Stromversorgers ANDE, Victor Romero, übergab dem Staatspräsident Horacio Cartes den Jahresbericht für 2014. „Gegenüber dem Jahr 2013 haben wir eine Umsatzsteigerung von 11 Prozent erzielt“, sagte er.

Weiter stellte er fest, dass die Verluste im technischen und nicht-technischen Bereich von 30% auf 25,5% zwischen 2013 und 2014 gesunken sind. In Zahlen ausgedrückt, entgingen dem Staatsbetrieb 60 Millionen US Dollar. Eine Verbesserung der Strominfrastruktur und der Netzwerke sind die Faktoren für eine Verlustreduzierung, erklärte Romero.

Weiter fügte er an, dass die Institution Sachinvestitionen in Höhe von 225 Millionen US Dollar vornahm und Aufträge im Wert von $ 400 Millionen ausgeführt werden. Für den Bau der 500 kV Leitung zwischen Yacyretá und dem Umspannwerk in Villa Hayes werden zwei Projekte ausgeschrieben, eines für den Ausbau der Umspannwerke in Ayolas und Villa Hayes, das andere für den Bau der Leitung selbst.

Die Ausschreibungen würden unter Berücksichtigung aller Vorgaben der Europäischen Investitionsbank für die Finanzierung erfolgen und die ANDE erwarte keine Einwände, sodass die Ausschreibungen bald beginnen können.

Über den angeblichen Stromverkauf Argentiniens über das Kraftwerk Yacyreta an das Nachbarland Brasilien, erklärte Romero lediglich, dass das Außenministerium die argentinische Regierung über die Botschaft aufgefordert habe, einen Bericht über das Verfahren des Energieaustausches zwischen den Nachbarländern zu erstellen. „Wir erwarten die Antwort der argentinischen Regierung, dann denken wir über das weitere Vorgehen nach“, sagte er.

Quelle: La Nación, Foto: ANDE

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3 Kommentare zu “ANDE mit weniger Verlusten

  1. Wow, der Verlust der Staatsfirma ist nur noch ein Viertel statt ein Drittel. Ich glaube aber nicht, dass dass die Abzweigung von Staatsgeldern in das Säckl der Familienmitgliedern der ähm „Ingenieure“ und Politiker deswegen kleiner geworden ist. Bestimmt hat man nur andere Wege dafür gefunden.
    Da bleibt nur zu hoffen, dass Korea, Taiwan oder China weiterhin dem Staat Paraguay Sacheinlagen spendet, welche dann zu einem kleinen Teil bei der Bevölkerung auch ankommt.

  2. Zitiere: „Verbesserung der Strominfrastruktur und der Netzwerke“. Puah!! Dass ich mich nicht kaputt lache!!! Wo ich wohne – Piribebuy/Cordillera – fällt regelmäßig der Strom aus sobald ein winziges Wind bläst und jedes Mal wird es „provisorisch“ daran gearbeitet. Seit drei Jahren warten wir immer noch auf die „richtige und endgültige“ Reparaturarbeit… Die Krönung? Beim Unwetter vom 10. Februar ist der Strom wieder Mal ausgefallen und zwar für ganze SECHS TAGEN!!!!!

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