Angebliche 5G-Antenne als Wassertank getarnt

Ciudad del Este: Die Bewohner des Stadtteils Pa’i Coronel in Minga Guazú stehen vor der eventuellen Aktivierung einer 5G-Antenne. Obwohl die Infrastruktur bereits fertiggestellt wurde, hat sie keine Genehmigung der Gemeinde. Diese Situation betrifft die gesamte Nachbarschaft, da niemand weiß, wie das Gerät aussieht, da es als Wassertank getarnt ist.

Das Ereignis geht auf einige Monate zurück, als die Nachbarn entdeckten, dass auf einem Grundstück etwas Seltsames passierte. Die Situation führte zu Ermittlungen, um herauszufinden, was in dem Haus geschah, in das Fremde selbst in den frühen Morgenstunden auf verdächtige Weise eintraten. Alles wurde der Stadtverwaltung gemeldet.

In Absprache mit dem Rechtsteam der Gemeinde Mina Guazú erklärten die Fachleute, dass die besagte Familie niemals um die Erlaubnis für den Bau eines Turms gebeten habe. Derzeit ist die Antenne ein ziemlicher Blickfang. Was auf den ersten Blick nur ein einfacher Trinkwassertank zu sein schien, war überraschenderweise ein Turm mit allen Details, die denen einer Mobilfunkantenne ähnelten.

„Wir haben etwas entdeckt, das plötzlich unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Nach und nach haben wir uns bei den Nachbarn erkundigt, weil nichts normal war. Wir haben versucht, mit dem Eigentümer des Grundstücks zu sprechen, und er hat nur geantwortet, dass es sich um ein Wassertankprojekt für eine zukünftige Waschanlage handelt“, sagte Ingenieur Adalberto Melgarejo in Kontakt mit La Nación.

Auf der anderen Seite erklärte der Rechtsberater der Gemeinde, Anwalt Francisco Cubilla, dass die Angelegenheit bereits von der Justiz bearbeitet werde. Er stellte sicher, dass im Prinzip bereits eine Verwaltungsstrafe erteilt worden sei. In diesem Beschluss wird Anacleto Rolón de Mieres wegen fehlender kommunaler Genehmigung zum Bau einer Antenne auf Höhe km 17 Acaray bei Minga Guazú für schuldig befunden. Gemäß Gesetz Nr. 3.966/2010 wurde dem oben genannten Eigentümer eine Geldstrafe von 30 Mindestlöhnen auferlegt.

Die Bewohner von Pa’i Coronel sind verärgert über das unverantwortliche Verhalten des Nachbarn, der die Arbeiten ohne Genehmigung und ohne eine minimale Kommunikation direkt mit den Betroffenen ausführte. Aus diesem Grund bleiben sie wachsam, bis die Behörden den Turm abreißen, in dem sich illegal ein Artefakt befindet, das zwischen einer riesigen Plastiktrommel versteckt ist und eine 5G-Mobilfunkantenne sein soll.

Für die Nachbarn ist es sehr auffällig, dass die Verantwortlichen für diese irreguläre Arbeit weiterhin versuchen, ihr Vorhaben durchzusetzen, da sie keine Genehmigung haben. Der Bürgermeister der Stadt, Ingenieur Digno Caballero (ANR), gab eine Anweisung heraus, alle zu bestrafen, die versuchen, die Gerechtigkeit für ihre eigenen Zwecke zu manipulieren. In diesem Sinne schaltete er sein Rechtsberaterteam ein, um diese verwirrende Episode zu klären.

Wochenblatt / La Nación

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6 Kommentare zu “Angebliche 5G-Antenne als Wassertank getarnt

  1. Wäre es ein einfacher Wassertank, könnte die Sache in wenigen Minuten geklärt werden, indem die Eigentümer erlauben würden, einen Blick ins Innere zu werfen.
    Stutzig macht, daß auf dem Bild keine Leitungen zum Tank führen.
    Und so einen hohen Turm braucht man für einen Wassertank nicht.
    Ich verstehe das Herumgeeier der Gemeinde nicht.
    Keine Genehmigung – Abbruch veranlassen und schon kann nachgeschaut werden, was sich im Inneren befindet.

    1. Hier (Departamento Paraguari) gibt es in mehreren Ortschaften solche Installationen.
      Die Leitungen werden über das in der Mitte befindliche weiße Rohr geführt.
      Die aktive Technik ist meist verdeckt in einem grün gestrichenen Kleincontainer installiert.
      Ob es sich um 5G Technik handelt konnte ich bisher noch nicht in Erfahrung bringen, da fehlt mir die technische Ausstattung dazu.
      Es handelt sich jedoch definitiv um Mobilfunktechnik.

  2. Mit Fachleuten in Rechtsteams auf geistigem Niveau von europäischen 3. Klässlern kann hierzulande eben jeder tun was er will: Ne, da klettert keiner der hiesig “Fachleute” da hinauf um zu sehen. Das ist anstrengend und gefährlich. Besser unter dem schattigen Mango warten was passiert. Ist ja auch interessant.

    1. In Nordeuropa werden die 5g Waffen gerne in Haus Schornstein atrappen versteckt. Hier ist es noch einfacher im billigen gfk wassertank. Die Strom und fernmeldeleitungen fuehrt man dann in Wasserleitung atrappen hoch

  3. Es koennte durchaus sein dass das Telefunkantennen sind. Es ist also keineswegs nur eine Verschwoerungstheorie was die Nachbarschaft da vermutet.
    Das Motiv waeren dann Mieteinnahmen vom Grundstueckseigentuemer.
    “Vielfach wird kritisiert, dass jeder Mobilfunkbetreiber seine eigenen Sendemasten aufstellt und keine Absprachen zum Zusammenlegen mehrerer Sender auf einen Mast durchgeführt werden. Andererseits locken mögliche Mieteinnahmen viele, eine Erlaubnis für ihr Grundstück oder Haus zu geben, dort Antennen montieren zu lassen. Das kann zu Differenzen mit der Nachbarschaft führen.”
    Es duerfte sich um eine sogenannte Basisstation handeln. Sei es jetzt 2G bis 5G – alles ist moeglich.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Basisstation
    Hoechstwahrscheinlich oder offensichtlich werden in Paraguay glasfaser Wassertanks als Tarnung verwendet fuer die Vermietung von Antennenraum.
    “Mit entsprechender Verkleidung aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) kann man Antennenträger und Antennen verstecken. Häufig wird diese Tarnung als Schornstein ausgeführt, der sich in Farbe und Form dem Gebäude oder den bereits vorhandenen Schornsteinen anpasst.”
    Klar verdichtet sich dadurch der elektromagnetische Smog den die Leute ausgesetzt sind.
    Daneben seh ich gleich noch einen Wassertank der wohl wirklich Wasser enthalten duerfte.
    Da stecken sicher Personal, Vox, Tigo oder andere Telefonanbieter dahinter. 5G muss es aber noch nicht sein. Allerdings wenn die Dichte der als Wassertank kaschierten Antennen zunimmt, so handelt es sich dabei dann definitiv um 5G. Eben weil 5G nur eine Reichweite von maximal 100 Metern hat – im Idealfall. Sogar die Glasfaserwaende des Tanks duerften die 5G Signale erheblich blockieren und damit schwaechen da jegliches Objekt dazwischen hinderlich ist. Das sind sicher 3G oder 4G Antennen. Es lohnt wohl nicht mehr grosse Antennen aufzustellen wie mit der 2G Methode im Chaco und so weicht man aus auf private Antennen. Grosse Antennentuerme waren das Ding fuer 2G bis 3G wo die Tuerme fuer 5G bei weitem zu weitab entfernt stehen so dass es keinen Sinn macht neue gewaltige Tuerme aufzustellen. In Zukunft muessen die Telefonanbieter so oder so Privatgrundstuecke in Anspruch nehmen da jede 100 Meter eine Antenne fuer 5G stehen muss. Garantiert handelt es sich hierbei um 4G ++ Antennen die schon dichter beieinander stehen.
    Im Chaco hat niemand Signal wenn man genau in der Mitte ist zwischen 2 Tuermen die etwa 35 Km auseinander entfernt stehen. In der Mitte dieser Tuerme befindet sich schon der tote Punkt. Und das bei 2G bis 3G. Also diese dicht beieinanderstehenden “Wasserturmantennen” duerften dann 4G sein. 5G kanns nicht sein da dann bei jedem 5. Haus eine Antenne stehen muesste um die ganze Flaeche abzudecken. Es kann nur 4G sein.
    Die Mieten duerften den Eigentuemern eine willkommene Einnahmequelle sein.

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