“Anita“: Alternatives Organspendegesetz vorgeschlagen

Asunción: Bei der Diskussion um ein neues Organspendegesetz kommt ein neuer Vorschlag ins Gespräch. Er ähnelt dem “Anita“ Entwurf, zieht jedoch andere Punkte in Betracht.

Es soll ein nationales Netzwerk von Spendern entstehen, Respekt für Menschen, die sich dafür entscheiden, nicht zu spenden, und die Arbeit von dem Krankenhauspersonal, wie Ärzten, berücksichtigt werden.

Eine Gruppe von Kongressabgeordneten und Ärzten stellte den neuen Gesetzesentwurf vor, der dem Projekt namens “Anita“ ähnelte. Der Vorschlag sieht vor, dass sowohl der Wille des Spenders als auch der der Verwandten zum Zeitpunkt des Todes respektiert wird.

Das Dokument schlägt vor, dass nicht nur der Wille des Transplantationspatienten, sondern vielmehr auch ein Aspekt möglichen Behandlung in Betracht gezogen werden muss. In der gleichen Weise soll die Schaffung eines speziellen Netzwerks im öffentlichen und privaten Sektor entstehen, sodass eine Datenbank potentielle Spender vorhanden ist.

Der Zweck dieser Gesetzesvorlage ist es, die Mechanismen zu erleichtern, sodass der Spender, sowie die Verwandten derselben, ihre Position bezüglich der Transplantation ausdrücken können. Es berücksichtigt auch die Kosten der Übertragung und Beerdigung der Person, die ihre Organe spendete, zusätzlich zu den professionellen Praktiken und Fähigkeiten des Personals in dem medizinischen Sektor.

Wochenblatt / Paraguay.com

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4 Kommentare zu ““Anita“: Alternatives Organspendegesetz vorgeschlagen

  1. Vor einiger Zeit konnte man das aber anders lesen.
    Da stand sinngemäß geschrieben:
    Jedem “Hirntoten” können Organe entnommen werden, wenn er sich nicht zu Lebenszeiten notariell in eine Liste als Nichtspender hat eintragen lassen.
    Was stimmt nun?

    1. Damit hast Du Recht.Es gibt aber Wiederstand in weiten Teilen der Bevölkerung gegen “ANITA”.
      Hier möchten die Abgeordneten ganz listig den Wind aus die Segel nehmen.
      Wer nicht in der Liste eingetragen ist, ist ein Spender.Gleichzeitig öffnen sie die Türen,für eine Spendemöglichkeit, der nicht Spender.
      Angehörige werden befragt.Ein Angebot gemacht für die Beerdigungkosten:”Kosten der Übertragung und Beerdigung der Person, die ihre Organe spendete.”Vielleicht noch Behandlungskosten,auf die Lasst sitzen zu bleiben ist viele Familien ein Problem. Mit Geld lässt sich im Lande immer was machen.Das bekommen sie mit den Verkauf bzw.Tausch wieder raus.

    2. Richtig!
      Man sollte in Eigeninitiative bei einem Notar (natürlich kostenpflichtig) erklären, dass man seine Organe gern behalten möchte, wenn man in deren Neudefinition als “Hirntoter” darniederliegt.
      Hirntote sind keine Leichen.
      Leichen sind zur Gewinnung von Organen/Geweben unbrauchbar, denn mit der ersten Sekunde des Todes beginnt aufgrund des Stillstands des Blutes die Fäulnis. Übrigens nicht nur bei Menschen!
      Warum man sich aber auch so albern haben kann, ist man doch nach dem Öffnen des Körpers mit Längsschnitt von oben nach unten und dem Ansetzen des Skalpells und gleichzeitigem massiven Adrenalinausstoß festgeschnallt und gut mit Schmerzmitteln versorgt.
      Soeben noch fiebernd, mit schlagendem Herzen, beatmet und mit Ausscheidungen, ist aus dem Selbstbedienungsobjekt auf dem OP-Tisch fix ein Leichnam gemacht.

      Aber nun wird eben das Betriebsergebnis durch die – steuermindernde – Übernahme der Bestattungskosten der soeben erzeugten Leiche etwas geschmälert, wenn dann verwertet sind:
      Niere, Leber, Herz, Lunge, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Augenhornhaut, Blutgefäße, Haut, Herzklappen, Sehnen, Bänder, Knochen,
      Eihaut der Fruchtblase (zugegeben diese nur bei Frauen).
      Gute Idee so unmittelbar nach der Amtseinführung.

  2. nur von lebenden Menschen entnommene Organe sind verwendbar, was gibt es da jetzt noch zu diskutieren. Lauter Halsabschneider und Geschäftemacher. An den Eiern sollte man sie aufhängen..

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