Anklage gegen Libanesen: Zu viel Kohle im Haus

Ciudad del Este: Ein Libanese ist in den Fängen der Justiz. Die Staatsanwältin Zunilda Ocampos Marin erhob Anklage wegen der mutmaßlichen Begehung einer strafbaren Handlung des Verstoßes gegen Umweltschutzmaßnahmen.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um Mohamad Hammadi (33), wohnhaft in der Zone Área 2 von Ciudad del Este.

Der Untersuchung zufolge würde der ausländische Staatsbürger Holzkohle verkaufen, ohne über die Umweltgenehmigung zu verfügen und in das Handelsregister der Forstproduzenten eingetragen zu sein. Durch diesen Tatbestand wäre er an dem genannten Verbrechen beteiligt gewesen.

Am 22. Mai kam es zu einer Durchsuchung eines Lagers in einem Haus im Stadtteil San Miguel der Hauptstadt von Alto Paraná. Bei der Gelegenheit stellten die beteiligten Polizeibeamten fest, dass der Standort für die Lagerung und dem Verkauf von Holzkohle genutzt wurde.

Eine große Menge der Produkte war in Säcken zu je 20 kg und Packungen von 3 und 5 kg verpackt, was insgesamt etwa 20 Tonnen des Produkts entsprach. Richter Alba Meza war für die Leitung der Operation zuständig.

Dem Polizeibericht zufolge gab es in den Räumlichkeiten keine für die Lagerung dieser Art von Produkten erforderlichen Brandschutzeinrichtungen. Der Eigentümer zeigte auch nicht die Umweltgenehmigung und das Register des Ministeriums für Industrie und Handel, die es ihm ermöglichen, in diesem Bereich tätig zu sein.

Infolge dieser angeblichen Unregelmäßigkeiten ordnete die Staatsanwaltschaft die Schließung des Betriebs sowie Beschlagnahme der Kohle an und beauftragte Beamte der Forstbehörde Infona einen Bericht über die Herkunft der Ware zu erstellen.

Ziel dieser Maßnahme war es auch, zu vermeiden, dass schwerwiegendere Konsequenzen auftreten, wenn man bedenkt, dass die Kohle in einer für diesen Zweck nicht zugelassenen Lagerstätte gelagert wurde, in dem mehrere Personen, einschließlich Kinder, leben.

Aufgrund dieser Verdachtsmomente hat die Staatsanwältin Zunilda Ocampos Anklage gegen Hammadi erhoben. Der Beschuldigte ist aber nicht in Untersuchungshaft, sondern steht unter Hausarrest.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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2 Kommentare zu “Anklage gegen Libanesen: Zu viel Kohle im Haus

  1. sehr sehr komisch …. also ich gehe mal davon aus das der liebe Herr schon seit Jahren mit der Sache handelt und nicht erst jetzt … aber es ist Winter … und wenn 20t vom Markt verschwinden wird überall anders die kohle teuer … schaut sehr nach einer gelegten finte von einer konkurenz aus. überdies wenn man von CDE richtung oviedo fahrt gibt es dutzende Kohlehändler, selbst hier in Guaira haben wir viele davon, aber das die so einen “Bescheid” haben vermute ich mal nicht. müsste man mal schaun wo jetzt die kohle verkauft wird in CDE, dann weiß man schnell wer da “gepfiffen” hat.

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