Anwältin soll von einem Mennoniten misshandelt und vergewaltigt worden sein

Campo 9: Rechtsanwältin Elizabeth Alcaraz berichtete, angeblich von einem mennonitischen Siedler misshandelt und vergewaltigt worden zu sein. Darüber hinaus behauptete Alcaraz, dass sie angeblich weiterhin von denselben Personen aus einer Mennoniten-Kolonie in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt werde.

„Ich wurde von einem Mennoniten missbraucht und vergewaltigt. Ich werde weiterhin von diesen Menschen aus der Kolonie in meinen Rechten verletzt, aber ich persönlich glaube, dass sie mir keinen Schaden mehr zufügen können. Ich habe schon die Angst verloren. Noch haben sie mein Leben nicht ganz vernichtet. Alle Maßnahmen, die ich gegen die Kolonie unternahm, wurden von Drohungen begleitet und Zeugen gekauft. Sie vergewaltigten mich, missbrauchten mich, erniedrigten mich, verfolgten mich weiter und bedrohten mich ständig. Wieder einmal kann ich in meiner Stadt keine Gerechtigkeit finden“, sagte Alcaraz.

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5 Kommentare zu “Anwältin soll von einem Mennoniten misshandelt und vergewaltigt worden sein

  1. Solche Beiträge mag ich nicht sonderlich, wenn man sie gelesen hat, weiß man am Ende nicht, was genau passiert ist, es läßt zu viele Deutungen und Vermutungen zu, das ist auch der Grund dafür, das ich mich dazu nicht weiter äußern möchte…..

  2. Wie immer kein beweis, die gegenseite hat nur das recht zu schweigen. Mit rechtsstaat hat das nichts zu tun. Ich wuerde so einen artikel nicht einmal bringen. Ueber die von mir oft kritisierte gesetzeslage, welche diese situationen ermoeglicht, habe ich schon alles gesagt.

  3. Es gibt mittlerweile viele Mennoniten die mit paraguayern konkubiniert sind und manchmal auch mit Anwaeltinnen wenn sie einen Rechtsstreit mit der Kooperative oder Kolonie fuehren. Das f****n des Anwalts beschleunigt in Paraguay bedeutend den Prozess – sowas nennt man „agilizar el proceso“, zu gut Deutsch „den Prozess zu schmieren“.
    Dass der Mennonit andere Vergewaltigt ist eher selten (proportionell sehr gering nach der Bevoelkerungsdichte bei den Mennoniten) da noch immer Reste des Christentums nachklingen bei den Mennoniten. Ist das Christentum einmal ganz verschwunden, so gehts bei den Mennoniten zu wie bei den DACh’lern und Deutschbrasilianern.
    Hinter verfolgung steckt meist die Kooperative, der Pfaffe, die Verwaltung und die Kolonie da es sich da wohl um die Anwaeltin handelt die einen Rechtsstreit mit besagten mennonitischen Institutionen fuehrt – da sind dann mittlerweile alle Mittel recht um die Gegenseite plattzumachen.
    Zumal die ostparaguayischen Mennoniten (Altkolonier) weit skrupelloser sind als die vom Chaco da deren Bildungsstand nur etwa 10% dessen der Mennoniten aus dem Chaco ist – die schlagen in Bolivien unbotmaessige Freidenkler ruhig den Schaedel mit eisenbeschlagenen Bibeln und Kreuzen aus Eisen ein.
    Allerdings „missionieren“ die Chacomennoniten schon sehr bei den ostparaguayischen Mennoniten um sie auf den Pfad der Tugend zu bringen – mit maessigem Erfolg da sie selbst an sinkender Moral leiden, abdriftendem Christentum und oft von der Meute der Altkolonier ausreissen muessen.

  4. Das sind sehr schwere Anschuldigungen. Vergewaltigung ist einer der ekelhaftesten Verbrechen die es gibt. So was muss mit aller Härte des Gesetzes geahndet werden. Aber eine Frage stellt sich mir ? Ist der Angeschuldigte schon verhaftet oder vernommen worden ? Ist schon von Seiten der Staatsanwaltschaft Anklage erhoben worden ? Ich habe Mennoniten in Paraguay kennengelernt. Ich habe noch nie so liebenswürdige nette Menschen kennengelernt. Aber man kann den Leuten immer nur vor den Kopf schauen. Aber warum beschleicht mich das Gefühl wenn ich diesen Bericht hier lese, das darum geht jemanden auf die hinterhältigste Art und Weise zu diskreditieren.

  5. So, die Anwältin Elizabeth Alcaraz sollte auch ihre eigenen Aussagen, bevor sie diese als verbindlich „berichtet“, vor Unterschrift nochmals überprüfen auf ihre Richtigkeit. Sie ist eine erwachsene Person, so daß schon beim Versuch des Vergewaltigers, ihr näher zu kommen, mit Sicherheit die Fetzen geflogen sein müssen, denn sie kann sich wehren, und dem Mennoniten wird sein Vorhaben auch nur mit Gewaltanwendung gelungen sein. Hat sie sich tatsächlich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gewehrt und die Tat ist dem „Täter“ trotzdem gelungen, dann kann ihm dies aber auch nur gelungen sein mit dem Ergebnis irgendwelcher, wenn auch geringen, Körperverletzungen, möglicherweise sogar beiderseits, und an diesen Spuren könnte dies nachzuweisen sein. Dann war zunächst einmal in dem Bericht nur ein Mennonit, der sie gewaltigt haben soll, und am Ende desselben Berichts ihre wörtliche Rede „sie vergewaltigten mich, mißbrauchten mich, erniedrigten mich………..“. Da wird jetzt plötzlich der Singular zum Plural. Während sogar in der Überschrift noch von „einem Mennoniten“ die Rede war, wurden daraus im Laufe des Berichts mehrere. Es ist schon sehr komisch, wenn das Opfer sich selbst nicht darüber im klaren ist, ob es sich um einen Täter oder auch mehrere handelt. Es gibt auch für mich nichts Schlimmeres, als wenn aus derart niedrigen Beweggründen einer Frau Gewalt angetan wird, die Strafe dafür kann gar nicht streng genug sein. Nur sollte sich eben das Opfer nicht schon bei seiner Aussage über den Tatbestand derart widersprechen, wenn es glaubhaft erscheinen möchte.

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