Anzahl der Straßenpolizisten soll vervierfacht werden

Asunción: Um flächendeckend den Verkehr zu überwachen und die berühmt berüchtigten Schmiergelder als Ausweg zum Bußgeld anbieten zu können, wird jetzt versucht die Anzahl der Uniformierten von 250 auf 1.000 aufzustocken, erklärte mit anderen Worten der Direktor der Institution, Manuel Guzmán.

Die von Guzmán vorgebrachten Gründe sind die Verringerung der Unfälle sowie die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Trotz der geringen Anzahl der Agenten konnten von Januar bis Juli dieses Jahres an 4.000 alkoholisierten Fahrern Bußgelder verhängt werden.

Von den 250 existierenden Polizisten sind nur 200 auf den Straßen da andere entweder in der Administration arbeiten oder im Urlaub sind.

Jeder Polizeiposten verfügt nur über 3 bis 4 Uniformierte, was einfach zu wenig ist. So wie die Anzahl an Fahrzeugen zunimmt, muss auch das Personal der Straßenpolizei – Policia Caminera wachsen, unterstrich Guzmán.

Speziell an Wochenenden kontrolliert die Straßenpolizei rigoros an bekannten Orten. Damit werden alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr gefischt wie auch Motorradrennen unterbunden.

Jedoch hat sich an dem Verhalten des Personals wenig geändert. Fern von jeglicher Integrität fordern sie weiterhin ein Trinkgeld um nicht das Kennzeichen in die elektronische Registratur aufzunehmen.

Dieses angesprochene Beispiel fand gestern vor einer Grundschule in Coronel Martínez, Guairá, statt, wo 40 km/h erlaubt waren. Auf Wunsch der hiesigen Schuldirektorin kontrollierte die vierköpfige Truppe vormittags mit einer Radarpistole und ganz eigenen Absichten.

(Wochenblatt / Última Hora)

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11 Kommentare zu “Anzahl der Straßenpolizisten soll vervierfacht werden

  1. …na toll . mann gelangt ja jetzt schon kaum noch von a nach b , ohne von den polibandis molestiert zu werden . solch extreme noetigungen sind mir aus europa voellig unbekannt . wo soll das noch hinfuehren frage ich mich . das ist ja jetzt schon die totale ueberwachung verbunden mit frecher abzocke . es scheint mir , als muesse man wieder arbeitsbeschaffungsmahsnahmen auf kosten des autofahrer ergreifen .

  2. Ja, ja, ich kam schon öfters in die Kontrolle, habe immer glück gehabt.
    Die Polizei kontrolliert nur dass beauftragte,
    Polizei ansage:
    Heute kontrollieren wir die Ausweise und Pannendreieck und Feuerlöscher!
    Das Auto kann ansonsten fahruntauglich sein, aber das kontrollieren sie ja, an einem anderen Tag.
    Es braucht nicht mehr Polizisten, sondern einsatzfreudiges Personal.
    Warum nimmt die Polizei Trinkgeld an?
    Weil die Polizei zuwenig Lohn bekommt.
    Mit diesem Lohn würde ich auch Trinkgeld annehmen.
    Besser gesagt, sie sind gezwungen, wenn sie überleben wollen!

    Also alles kontrollieren, auch der zustand des Autos, schon währen ca. 30% der Fahrzeugen nicht mehr auf der Strasse!
    Zitat: Personal Einsparung und weniger verkehr auf den Strassen.

  3. Na prima, 4 x soviel Abzocke, 4 x soviel „Polizisten“ die sich Vergehen ausdenken und Strafen kassieren. Es ist schon traurig was die Camineras sich erlauben. Europäer werden grundsätzlich zur Kasse gebeten während Fahrzeuge an den Kontrollen vorbeirauschen, welche nur noch sehr wenig mit einem Auto / LKW gemeinsam haben.

  4. Sollte die Polizei zu schlecht bezahlt sein, fragt man sich warum so viele Leute in den Job des Polizisten drängen. Nach einem Artikel dieser Zeitung ist es nicht die schlechte Bezahlung, die zu Raubzügen auf der Straße führt. Es ist die totale Überschuldung der Beamten. Danach sollen 80 % der Polizisten am Anfang des Monats bereits kein Geld mehr zur Verfügung haben, weil sie damit die Quotas bedienen müssen. Außerdem muß beachtet werden, daß zu Schmiergeld immer zwei gehören. Einer, der es fordert und ein anderer, der es bezahlt. Ich zahle grundsätzlich kein Schmiergeld sondern, wenn sie mir gerechtfertigt erscheint, die verhängte Strafe. Das spricht sich schnell herum und sie halten mich inzwischen viel weniger an, weil sie wissen, es gibt nichts zu kassieren.

    1. Auch ich habe nicht bezahlt beim letzten Mal, da die Anschuldigungen aus der Luft gegriffen waren. Ich erhielt einen Strafzettel. Habe trotzdem nicht bezahlt. Jetzt warte ich auf das was kommt. Bin mal gespannt.

      1. Hallo Jürgen.
        Ich kann Dir sagen , was kommt.
        Wenn Du Dein Auto verkaufen willst, geht das nur, wenn Du alle Bussen bezahlt hast. So einfach ist das.

  5. Das die vervierfachung von Camineros was bringen soll , moechte ich ja mal stark bezweifeln .Ausser einer ABM Massnahme fuer 750 Personen .
    Ansonsten wird sich fuer mich , denke ich mal nichts aendern .Habe bis heute nur einmal eine Multa bezahlt ,die auch berechtigt war , und ich hoffe mal das bleibt auch so !

  6. ich wurde, kommend aus Ciudad del Este, mit regulären Einkäufen „erwischt“, hatte legale Rechnungen und auch nix Unrechtes gekauft. Ich bin Computerspezi, muss somit gelegendlich Ware in Ciudad kaufen. Aber man betraft mich dafür, dass ich versuche Infrastruckturen zu schaffen, indem man mich um Gelder erpresst, weil ich angeblich keine Waren dort kaufen darf? Man hinderte mich an der Weiterfahrt,und erwähnte Geldsoren beim obligatorischen Santa Rosa de Lima, was der Code für Schmiergeld ist. Ich musste also noch Geld bezahlen, damit ich meine rechtmässig erworbenen Waren auch behalten durfte. Nun wollen sie noch mehr solcher Abzocker einstellen? Nun dann muss ich den Reparaturservice für Computer auch einstellen, da ich mir noch mehr Bullen einfach nicht leisten kann!!! So wird das nix mit dem Fortschritt!

    1. Bin zwar auch der Meinung , das wir nicht noch mehr von denen brauchen !
      Aber du hattest es ja mit dem Zoll zutun ! Und du darfst nicht umbedingt Computersachen in CDE kaufen , und dann mitbringen! Ist in CDE in Freihandelszone gekauft , und muss evtl. nachbesteuert werden !! Must dir eine Zollgebuehrenliste besorgen !!Aber ansonsten hat man doch mit der Caminera keinen Aerger , wenn du deinen Wagen in Ordnung hast !

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