Anziehend aber nicht ausziehen

Die Schönheit der paraguayischen Frauen ist sicherlich bekannt. Sei es nun für einen Paraguayer oder ein Mann anderer Nationalität. Alle fühlen sich bei einem Anblick schöner Damen hingezogen. So lange es bei Blicken bleibt ist auch alles in Ordnung.

Es bleibt aber nicht immer dabei. Deshalb soll nun ein Verordnungsentwurf der Stadträtin Rossana Rolón für klare Regelungen schaffen. Sie sitzt im Gemeinderat von Asunción. Mehrfach wurde in öffentlichen Verkehrsmitteln über sexuelle Belästigungen berichtet, aber auch an anderen Orten.

Der Entwurf sieht vor, dass jede Verhaltensweise, die beleidigender, erniedrigender, demütigender, obszöner oder sexueller Natur ist, sei es verbal oder nur mit Gesten, gegenüber Personen bestraft wird. Dies wiederum besagt auch, dass sich die Belästigungen auch andersrum verhalten können, also zum Beispiel Frauen gegenüber Männern oder aber gleichgeschlechtiger Art.

Rolón schlägt vor, dass die Sanktionen Geldstrafen in einer Höhe von 15 Mindestlöhnen des Tagessatzes vorsehen. Dies wären umgerechnet 912.015 Guaranies. Die Höchststrafe soll 20 Mindestlöhne betragen, 1.216.020 Guaranies. Sie wäre auszusprechen, wenn es zu unsachgemäßen Streicheln oder Handlungen von Exhibitionismus käme.

Das Opfer kann, wenn der Entwurf durchgeht, Fotos und Videos auf einer Webseite denunzieren. Sie werden dann durch ein Team analysiert, ob die Daten alle korrekt sind um falsche Anschuldigungen zu vermeiden. Vielleicht ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Quelle: La Nación

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9 Kommentare zu “Anziehend aber nicht ausziehen

  1. Wer soll schon wen anzeigen? Jeder weiß, die Polizei kommt nicht, wenn man sie anruft. Sie sagen zwar, sie kämen, doch wäre vielleicht die Frage nach der Adresse essentiell, oder nicht? Die Zeit um bei der Polizei eine Anzeige zu machen kann man sich sparen: Der Fackel taugt nichts. Muss man aber haben, wenn man jemanden vor Gericht bringen will. Und erst mal einen Anwalt. Taugt etwa soviel wie die Polizei, so in etwa gegen Null strebend. Die meisten Menschen in Paraguay können sich gerade mal ihr Euro Fino leisten, Müllerbräu ist zu teuer. Einen Anwalt, dann doch lieber sich Müllerbräu leisten. Einen Ausländer anzuzeigen ergibt vielleicht etwas Geld für alle Beteiligten, aber beim Paraguayer kann man das vergessen.

  2. Und ja, so wie auf dem Foto finde ich die Paraguayerinnen auch hübsch. Mal abgesehen, die vom Basura-TV, wo einem Speiübel wird, bin ich immer froh, wenn sich 99% nicht umdrehen. Prozentual sind Europäerinnen viel hübscher, gebildeter (was in etwa nach Abschluss der 4. Klasse vollbracht sein sollte) und ehrlicher (weiß ja nicht, wie sie untereinander sind, aber gegenüber Ausländern scheinen sie an nichts anderes als Plata und Aprovetchieren zu denken, aber vermutlich ist das untereinander genauso).

  3. Schlimme Zeiten für mich. In Paraguay lebe ich in erster Linie wegen der hübschen jungen Damen. Wird es riskant sein, ihnen Komplimente zu machen? Strenge Gesetze, aber das Land ist einerseits total versext, auf der anderen Seite voller Eifersucht, genau wie bei den Muslims.

  4. Fängt dieser Verklagungsmist hier also auch schon an? Sodass man nicht mehr ungefährdet allein im gleichen Zimmer sein kann wie eine Arbeitskollegin? Prima!

  5. Das wird wohl wieder eines der zahlreichen Verordnung, die in der Praxis kaum zur Verwendung kommen wird.

    Ich finde das Verhalten von paraguayischen Maennern auch recht zweifelhaft, viel zu aufdringlich. Frauen werden zuallererst als mögliche Trophäe gesehen. Aber wenn man in Asuncion sieht wie sich die Frauen aufbrezeln, hat man den Eindruck dass viele das wohl als Bestätigung ihres Aussehens sehen und das so wollen (solange es die „richtigen“ Herren sind). Dann sollen natuerlich auch andere Frauen übertrumpft werden, so wie es Maenner gibt, die mit einem teureren Auto andere übertrumpfen wollen.

  6. Alle Frauen sind Hübsch, man muss sie nur passend anziehen.Je weiter wenn man von zu Haus ist sind noch schöner.
    Macht man einer den Hof,wird man gleich verklagt, je nach dem wie sie Geld braucht. Das ist nicht Gut!
    Macht die Stadträtin Rossana Rolón vielleicht eine Webseite auf, wo man ein Techtel,Mechtel gesittet,vereinbaren kann ohne geschröpft zu werden. Nicht das einen Einladung zum Essen ein größeres Vermögen kostet.

    1. Besser wird es nicht!
      Ja natürlich kann man die Gelder später zurück fordern. Es kommt immer auf die Umstände an. Wenn alles gut geht nach 3.Jahren und 1.Sekunde, bei Heirat nach der Scheidung! Alles andere regeln die Beziehungen zum Richter.

  7. Das Wort Exhibitionismus bedeutet auch noch „die sexuelle Lust/ Sucht am Zeigen. Bei Frauen wird diese „Zeigelust“ bei uns nicht nur toleriert sondern von den meisten Männern erwünscht und daher auch Straffrei. Männliche „schamlose Aussteller“ dagegen werden nach § 183 kriminalisiert und wie Schwerverbrecher gejagt und bestraft. So viel noch zur Gleichbehandlung/ Gleichberechtigung von Mann und Frau in unserem Land. Alfred Esser

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