Asuncións Verkehr wie er tagtäglich ist

Asunción: Fern ab vom Einhalten von Verkehrsregeln oder Verantwortungsbewusstsein zeigt dieses Video auf beeindruckende Weise die Normalität in Paraguays Hauptstadt auf. Trotz fehlender spektakulärer Inhalte macht es uns allen klar wie groß der Handlungsbedarf in diesem Sektor ist.

Ob einer darin Verstöße sieht oder es einfach nur als paraguayisch abtut spielt dabei fast eine untergeordnete Rolle. Marcos Yorke jedenfalls nahm sich die Zeit drei Tage lang den Verkehr zu filmen und ihn in 3 Minuten und 45 Sekunden zusammenzuschneiden und zu kommentieren.

(Wochenblatt / You Tube)

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11 Kommentare zu “Asuncións Verkehr wie er tagtäglich ist

  1. An welcher Stelle im Video soll man denn den Handlungsbedarf sehen?
    Das ganze Video zeigt doch nur den normalen Strassenverkehr in Asuncion. Problemlos, angenehm ruhiger Verkehr, relativ sicher, im Vergleich zu deutschen Städten. Man sieht zwar einen klaren Unterschied zu Deutschland – aber das ist auch gut so! Das macht ja gerade die Fahrerei in Asuncion so angenehm im Vergleich zu Frankfurt. Hier wird mit mehr Hirn gefahren und nicht nur nach Gesetzen. Warum sollte man hier was ändern?

  2. He Leute, was soll das nun wieder?

    Ihr kommt hier her, in ein Land, weil Ihr hier nicht nur preiswert leben möchtet, sondern weil es hier auch weniger Vorschriften und Gängelungen gibt. Kaum seid Ihr dann hier, habt Ihr nichts bessers zu tun, als nach Gesetzen und Regeln zu schreien, wollt in allen Bereichen das deutsche System installieren! Merkt Ihr eigentlich, was Ihr treibt? Wie war das noch? Weshalb seit Ihr nach Py ausgewandert? Und seit wann haben sich die Einheimischen nach uns zu richten?

    Bitte denkt daran, wenn Euch mal wieder das große Heimweh nach D, At oder Ch überkommt:
    Wir sind hier die „Türken“, die sich nicht anpassen wollen. Ich finde es auch sehr überheblich, einem Volk unsere Regeln aufzwingen zu wollen. So macht man sich bei den Paraguayern bestimmt nicht beliebt. Warum sind denn hier so viele EU`s, wenn es hier alles so schlimm ist?

    Ich finde es sehr angenehm zu fahren, auch im Asu in der Rush-hour! Hier fahren die Leute noch mit Hirn und Verstand und nicht mit dem Regelwerk unter dem Arm.

    Aber, ich bin halt bloß a Frah!

    1. Hallo sina, gleich wird es wieder nette Seitenhiebe
      von den anderen Kommentaristen hageln. Ich kann Ihnen nur zustimmen, was das allgemeine Gejammer über die Pys und deren Lebensweise betrifft.
      Wie oft habe ich schon gesagt, dass WIR uns hier anpassen müssen und nicht die Klappe all zu weit aufreißen sollten.
      Sind es doch gerade die Deutschen, die am lautesten danach schreien, dass die Ausländer sich gefälligst anzupassen haben.
      Nun gut, jetzt sind wir die Ausländer – auch wenn viele es vielleicht nicht merken, weil sie zielstrebig in eine deutsche Kolonie gezogen sind. Wenn Ausländer das in Deutschland machen, heißt es, sie bilden Ghettos.
      Allerdings muss ich auch sagen, dass ich in Asu, den Verkehr noch nie so friedlich und gleichmäßig habe fließen sehen. Vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil keine Hupen zu hören sind 😉
      Trotzdem, auch das gehört dazu, wenn man nicht im reglementierten Europa leben will.

  3. @ sina und miha: Danke Danke Danke!!!! Man fühlt sich hier oft alleine im Kampf gegen den grenzenlosen Rassismus der Europäer. Zum mindestens 10. Mal: Integration ist eine Bringschuld. „Wir“ sind gekommen und wir haben uns gefälligst wieder zu verpissen, wenn wir mit der Mentalität der Menschen und den vorherrschenden Tatsachen nicht leben können. Es spricht nichts dagegen Anregungen zu geben, versuchen Dinge zu verbessern; das funktioniert am besten erst einmal im kleinen, privaten Bereich. Es funktioniert aber sicher nicht, wenn man sich als Oberlehrer mit erhobenem Zeigefinger hinstellt und meint, alles besser zu wissen. Für mich ist Autofahren hier ebenfalls „leichter“ als in Deutschland. Man achtet mehr aufeinander. Man pocht nicht stur auf sein Recht, weil da ein Schild steht. Die Zebrastreifen sind in ganz Asu kaum zu erkennen, Schilder nicht vorhanden, oder völlig deplatziert. Klar wäre es nicht verkehrt, wenn es etwas Verkehrserziehung gäbe. Wobei mir hier das Wort „Erziehung“ schon wieder nicht gefällt. Etwas Aufklärung, ein verpflichtendes, kostenloses Fahrtrainig, wäre z.B. eine feine Sache. Oder die Verpflichtung für Händler, neue Motorräder grundsätzlich nur mit 2 Helmen (im Preis inbegriffen) zu verkaufen. Nur Ideen… Man schaue nur bitte mal wieder zurück nach good old Germany. Wenn dort ein Kind auf die Welt kommt, kann man anfangen, für den Führerschein zurück zu legen. Durchschnittlich begabte brauchen dafür nämlich etwa 3000 Euro. Aber Auto fahren, können sie deshalb noch lange nicht.

  4. ich fand jetzt auch nichts schlimmes… mmm des einzigste der Muell, das ist richtig, da sollten die Paraguayer etwas mehr auf ihre umwelt achten! 😉

  5. Drei Tage lang mußte der motorisierte Blockwart unterwegs sein, um diese „Ausbeute“ zu erzielen? Ich kann keine Szene erkennen, in der er selbst massiv gefährdet worden wäre. Ich kann nur Leute sehen, die allenfalls sich selbst gefährdet haben – erwachsene Menschen, denen man zugestehen sollte, ihr Leben in eigener Verantwortung zu leben. Wer das nicht ertragen kann, sollte nach Deutschland, ins Land der Bedenkenträger, Besserwisser und Oberlehrer zurückkehren…

  6. Die,die über den Straßenverkehr in Py speziell in Asu meckern und sich genervt fühlen haben wohl keine Ahnung wieviele Verkehrsunfälle in D / Ch / A täglich passieren obwohl Gesetze und Regeln den Alltag bestimmen.
    Genau auch die Sache mit dem TÜV – Was soll der hier bei nur 800 000 Autos ? Soll doch jeder in eigener Verantwortung sein Fahrzeug pflegen oder auch nicht ! Mich stören diese Fahrzeuge nicht – Ich muß doch nicht damit fahren ,oder ?
    In Europa knallen sogar TÜV – geprüfte Fahrzeuge aneinander – Kein Unfall ohne Tüv-geprüfte Fahrzeuge ! ! !
    Mir wäre es angenehm wenn alles so bliebe wie es ist , denn deshalb bin ich aus Europa weg

  7. Das ist kein Kommentar gegen die oben stehenden Aussagen, ein Ausriss aus der heutigen ABC: Veintiséis personas perdieron la vida en accidentes o hechos violentos de diversa índole entre el sábado y el domingo pasados, según datos revelados este lunes por la Policía Nacional.

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