Auch der majestätisch anmutende Bahnhof von Pirayú wartet auf seine Renovierung

Pirayú: Am Rande der Provinz Paraguarí, im beschaulichen Städtchen Pirayú wurde vor 148 Jahren ein Bahnhof gebaut der seit langer Zeit unbenutzt brach liegt und nun in Gefahr ist, in sich zusammenzubrechen wenn nicht bald jemand etwas unternimmt. Einzigartig ist er wegen seiner zwei Türme.

Bemühungen zur Rekonstruktion gab es schon viele jedoch ohne sichtliches Resultat. Die Eisenbahngesellschaft Fepasa überschrieb 2011 die Administration des Bahnhofes für fünf Jahre an die Stadtverwaltung. Vor einigen Jahren wurde das Wasserkraftwerk Yacyretá um Hilfe gebeten was zu keiner Antwort führte. Nun ist das Ministerium für Öffentliche Bauten und Kommunikation gefragt, in der Sache aktiv zu werden.

Für den Fall, dass das Projekt, was schon Jahre existiert, umgesetzt wird könnten Touristen der Region sich an einem Museum und einem Souvenirshop erfreuen.

„Da die alten Bahnhöfe für zahlreiche Touristen aus dem Ausland ein beliebter Anziehungspunkt sind, sollte man diese Möglichkeit zum positiven Erscheinen nicht entgehen lassen. Ob ein Zugeinfährt oder nicht ist nicht wichtig. Hier lebt die Geschichte“, sagte ein besorgter Anwohner.

Wie vor fast 150 Jahren sind die Schalter zum Fahrkartenverkauf sowie die Tafel an der die Ein- und Abfahrtszeiten angeschrieben sind vorhanden.

(Wochenblatt)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Auch der majestätisch anmutende Bahnhof von Pirayú wartet auf seine Renovierung

  1. Hier könnten wir uns Deutsche einbringen. Es gibt doch jede Menge Auswanderer die sich hier pudelwohl fühlen. Aber das alleine genügt nicht. Nur lobende Worte sind zu wenig. Wir müssen etwas aktiv für unsere neue Heimat tun. Also einen Förderverein gründen (wir Deutsche sind ja Liebhaber der Vereinsmeierei) ihn finanziell mit ein wenig Geld unterstützen (vielleicht EURO 100,- im Monat) und wir beginnen mit der Restauration des Bahnhofs. Da holen wir uns ein paar Pluspunkte bei den Paraguayern, die wir auch dringend nötig haben.

    Da der Bahnhof ein Anziehungspunkt für Touristen ist, würde die Möglichkeit bestehen einen Bahnnofkiosk einzurichten, mit den dann die laufenden Kosten bezahlt werden können. Vielleicht kann sogar einmal die Bildzeitung dort verkauft werden.

  2. …naja… mal wieder viel pappalapap von mr.asu . aber die grundidee ist nicht schlecht . ich persoehnlich kann mich mit dem kerngedanken einer privatisierung sehr gut anfreunden , da ich damit die wirklich einzige chance sehe , das historische bauwerk zu erhalten bzw. in stand zu setzen…unterm strich waere es doch sehr schade , wenn auch dieses kulturgut opfer des rotstiftes seien taete .

  3. Asuncioner

    kennen sie Pirayu ?

    Wem wollen sie in einem Bahnhofskiosk was verkaufen ?

    Pirayu ist eine nette Ortschaft, aber dort sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht.

    Und von welchen Touristen in dem Artikel fantasiert wird, würde ich auch gerne wissen .
    Ich habe dort noch nie welche gesehen.

    Ich persönlich finde, daß der Bahnhof einen gewissen Charme hat, eine Privatsanierung von jemandem, der ihn dann als Wohnhaus nutzen würde, könnte ich mir auch vorstellen.
    Die dafür notwendigen Kosten möchte ich mir aber lieber nicht vorstellen, denn das Gebäude macht inzwischen den Eindruck, als könnte es jeden Moment in sich zusammenfallen.
    M.E. ist das Bauwerk in einem sehr schlechten Zustand.
    Wahrscheinlich wird aber mal wieder so lange darauf gewartet, daß irgendjemand das Geld für die Sanierung herschenkt, bis das Gebäude zusammenbricht.

  4. Schade dass es Politiker nicht fertig bringen solche schönen Objekte sinnvoll zu nutzen. Zwar kenne ich die Lage persönlich nicht, aber sicherlich hätte man daraus etwas machen können zB. eine Schule oder Municipalidad. Verstehe nicht, warum man das Gebäude nicht für die Öffentlichkeit nutzt, aber auch andere Infrastrukturen in der Nähe baut, dann kämen die Menschen, wenn aber im Umkreis nichts ist, wer soll schon dahin einen leeren alten Bahnhof anschauen. Wie wäre es städteplanderisch attraktive Freizeitbeschäftigungen oder Einkaufzentrum oder ein Hotel oder … in der Nähe zu bauen. Leider kenne ich diese Gegend zu wenig, werde wohl aber kaum hunderte Kilometer abspulen um einen leeren Bahnhof zu begutachten.
    Wenn „Pirayu ist eine nette Ortschaft, aber dort sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht.“ dann bringt doch alles nichts. Sehe für dieses Gebäude einzig die Chance, dass es ein privater Millionär kauft und dort eine supertolle Villa daraus macht. Menschen für Besichtigungen oder ein Paket Zigarreten zu kaufen wird es wohl nicht mehr anziehen.

  5. an Mr. Asu
    Warum immer diese unterschwellige Schuldzuweisung
    an uns Deutsche ? Ich bin Niemanden etwas schuldig nur weil ich mich „pudelwohl“ fuehle !
    Legen Sie mal ihre BRD-Gehirnwaesche-Gedanken ab !!!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.