Auf dem Weg in den Tod

Santa Rita: Auf der Suche nach immer neuen Herausforderungen übertreibt es die paraguayische Jugend zunehmend. Speziell die Ruta VI wird zur Rennstrecke.

Mit Helm aber in Flip-Flops, so waren die zwei fotografierten Jugendlichen auf Motorrädern im Stadtteil Campiñas Verdes von Santa Rita, Alto Paraná, vor einigen Wochen unterwegs, als ein Anwohner dieses Foto machte. Auf der Sitzbank liegend trotzen sie dem Wind und wollen immer neue Rekorde knacken. Nur ein kleiner Stein, ein Verkehrsteilnehmer, der unsicher agiert oder ein Windstoß und schon sterben diese Burschen. Anstatt an die eigene Gesundheit zu denken reizt sie nur der Nervenkitzel, womit sie andere in Gefahr bringen.

Nutzer sozialer Netzwerke erklärten schon den Grill riechen zu können der angeschmissen wird, wenn sie verletzt im Krankenhaus liegen und man Geld sammeln will für die Behandlungen. Viele andere antworteten nur mit den Initialen Q.E.P.D. was für “Möge er in Frieden ruhen“ steht.

Wochenblatt / Extra

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8 Kommentare zu “Auf dem Weg in den Tod

  1. ja der kopf ist geschützt, bei der lage und der geschwindigkeit hift das aber vermutlich auch nicht wirklich viel, das wäre das gleiche wenn ein F1 mit 300 in eine Mauer knattert, da bleibt auch nichts heil

    1. Was will man an den Köpfen noch schützen, ist eh nichts drin. Außerdem halten die meisten Hersteller die Norm nicht ein, Nehme ein Helm, egal welcher Marke und schlage mit einem Hammer nur einmal drauf.Das Ding platzt wie nichts gutes. Da ist man besser beraten, wenn man sich einen Kochtopf aus eisen aufsetzt. Für solche Typen ist es besser die sind gleich Tod, anstatt noch Unschuldige ins Unglück zu stürzen.

  2. Großer Schnidelwuz

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    Also solche wie diese auf dem Foto sind mir allemal lieber als solche die mit dem offenen Kofferraumdeckel des Wagens mit 2 Mio. Watt P.M.P.O. auf 120 dB den Schwudi Iglesias laufen lassen, um zu zeigen, dass sie nen großen Schnidelwuz haben. Schlagloch Heil!

    1. Solche sind Dir lieber, als welche mit offener Heckklappe mit lauter Musik. Aber nur solange wie keiner von diesen Narren mit Dir oder Deiner Familie zusammen kracht. Dann sieht die Welt wieder anders aus.

      1. Großer Schnidelwuz

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        Ja, das stimmt schon. Wobei lieber mit einem Zusammenkrachen, dann muss ich den Schudi Iglesias nicht mehr hören auf 120 dB, geht mir langsam auf den Sack sonntags, nehme an, der ist in den Himmel gekommen, dann muss ich ihn nie mehr sein Gurgel-Vibrato hören müssen, freiwillig würde ich mir das nicht antun, kann aber auch nichts tun, wenn sonntags meine vier Wände gurgelvibrieren, außer Pamir aufsetzen.

  3. Grenzwertige, erniedrigende und verächtliche Kommentare in grauenhaftem Deutsch, die eigentlich niemand braucht.

  4. Großer Schnidelwuz

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    Was hat den El Tucan erwartet vom Afrika von Südamerika? Etwa Anstand, Sittem Rücksichtnahme und oder Moral? Einzellige Sätze in grammatikalisch korrektem Hauchdeutsch? Kann jeder eine Diplomarbeit aus einem Sätzchen machen? Einige sollen die Zeit dafür haben. Falls diese Erwartungen nicht erfüllt werden kann man sein Puff schließen und zurück nach Hauchdeutsch fliegen, schwimmen oder laufen, dort werden sie bestimmt erfüllt.

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