Auf den Schienen über die Grenze

Encarnación: Ein Unternehmen aus Korea, eines aus Paraguay und ein anderes aus Argentinien planen einen Personentransport mit neuen Zügen von Encarnación nach Posadas einzuführen, eine Idee die schon 2010 aufkam.

Das Projekt welches von der Provinzverwaltung vollen Unterstützung erhält soll möglichst bald umgesetzt werden, damit Einwohner beider Städte sowie Touristen angenehm, schnell und günstig die Grenze kreuzen können.

Laut dem verantwortlichen Ingenieur Claudio Tenca soll der Dienst von 06.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr abends angeboten werden. Die vorgesehenen Preise liegen bei 7.000 Guaranies oder 13 Peso.

Die drei Unternehmen, Koreal Ltda. Co., Stel de Viajes y Turismo und Casimiro Zbikoski SA unterzeichneten schon Vorverträge um die Durchführung sicherzustellen. Dass die finanziellen Mittel dafür vorhanden sind steht mittlerweile außer Frage.

Monate nachdem das Projekt offiziell eingereicht wurde machte auch der Gouverneur der Provinz Itapúa, Dr. Luis Gneiting, die Ankündigung vor Produzenten und Geschäftsleuten. Bei diesem Treffen bestätigte er diesen Dienst grünes Licht zu geben, da Notwendigkeit besteht.

Als Kornkammer des Landes, wie Itapúa bekannt wurde, muss Soja und Weizen auch abtransportiert werden. Seit etwas mehr als einem Jahr funktioniert kreuzt Fracht wieder über dem Rio Paraná. Cargill Agropecuaria und Noble Paraguay befördern wöchentlich 500 t damit.

(Wochenblatt / Última Hora)

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5 Kommentare zu “Auf den Schienen über die Grenze

  1. Eine feine Sache wenn`s klappt.

    Kann man von weiter her mit dem Auto bis Encarnacion und mit dem Zug mal für einen Tag nach Posadas.
    Die nervenden Grenzkontrollen in Arg. mit dem Fahrzeug haben ein Ende.

    1. Da bin ich mal wieder negativ:
      1. Eisenbahn in Paraguay bzw. Argentinien? Vergessen!
      Die Politiker beider Länder sabotieren solche
      Projekte konsequent, weil sie ihr Geld auch in
      Busunternehmen haben.
      2. Sollte das Projekt wider Erwarten realisiert werden,
      wird der argentinische Zoll wie bislang dümmlich
      kontrollieren, und wir werden wie immer 3-4 Stunden
      warten.

  2. @robert

    leider hat Hans recht.
    Auf einer Busreise von Asunción nach Buenos Aires wurde unser Bus zuerst an der Grenze gründlichst kontrolliert und anschliessend so ca. alle 50 bis 100 km von bis an die Zähne bewaffneten argentinischen Polizisten.
    Jedesmal kamen sie mit ihren Waffen im Anschlag in den Bus, kramten im Gepäck, suchten krampfhaft nach, ob irgend etwas am Bus kaputt wäre, um dem Busfahrer eine Strafe aufbrummen zu können.

    Sorry, das war keine einmalige schlechte Erfahrung mit den Argentinos, bei jeder Grenzüberschreitung wird man behandelt wie ein Verbrecher, vor allem mit py Kennzeichen oder py Cedula.

    Ich befürchte auch, daß ein die Grenze überquerender Zug 2 bis 3 Stunden an der argentinischen Grenze stehen würde, bis die argentinischen Kontrolleure die Abteile aueinandergenommen und die Passagiere tüchtig schikaniert hätten.

  3. wahnsinn.. das regt mich auf.. ich habe die Zukunft vorhergesehen…

    ich wollte Grundstücke in Boqueron kaufen um nach erdöl zu suchen. Bums, paraguay sucht selbst nach Erdöl.

    Ich wollte hafenanlagen in Conception restaurieren, auch diese idee wurde mir geklaut.

    dann dachte ich mir vllt muss man irgend eine eisenbahn in Paraguay bauen und auch das wird schon realisiert.. entweder ich komme zu spät oder ich habe ernsthaft die Zukunft vorhergesehen

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