Auf der Transchaco Route gestrandet

Mariscal Estigarribia: Auf einer der wichtigsten internationalen Strecken geht nichts mehr. Gestern Morgen sind mehr als 50 LKW, Busse und Autos auf der Transchaco Route stecken geblieben, etwa sechs Kilometer vor Mariscal Estigarribia.

Auslöser war ein riesiger Krater, der mit Wasser und Schlamm gefüllt war. Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) beendete vorläufige Sanierungsarbeiten in dem Bereich von Mariscal Estigarribia, zwischen Cruce Pioneros und Pozo Colorado. Sie hinterließ den Streckenabschnitt in einem katastrophalen Zustand.

Elmer Vogt, Bürgermeister von Mariscal Estigarribia, fragt: „Wo sind die Kontrollen des Ministeriums an dem Krater geblieben?“. In diesem Bereich existieren nur Steine und Schlamm, die durch die vergangenen Regenfälle aufgeweicht wurden.

„Der Zustand einer der wichtigsten internationalen Fernstraßen ist bedauerlich. Sie ist vollkommen zusammengebrochen. Chaco Fleisch mit bester Qualität geht in die ganze Welt. Es gibt in der Gegend die größte Zahl der Milchbauern in ganz Paraguay. Wir müssen etwas für den Chaco tun“, forderte Carolina Gonzalez, Vorsitzende des Gemeinderats von Mariscal Estigarribia.

Eigentlich versprach das MOPC, die Schlaglöcher mit eigenem Personal zu schließen, aber sie kommen wegen interner Probleme nicht in den Chaco. Der zuständige Sachbereichsleiter in der Behörde, Julio Rios, hatte dies schon vor Wochen zugesagt. Er erklärte, sofort eine Mannschaft auszusenden und mit der Reparatur der Schlaglöcher fortzufahren. Passiert ist aber nichts.

Allein das Konsortium Concret Mix SA und Ocho A SA erhielt für Ausbesserungsarbeiten zwischen Rio Verde und Mariscal Estigarribia, die 18 Monate dauerten, 89,790 Milliarden Guaranies.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Auf der Transchaco Route gestrandet

  1. Ich bin beeindruckt von „einer der wichtigsten internationalen Strecken“ auf dem Foto. Einfach großartig.
    Also wenn „einer der wichtigsten internationalen Strecken“ so aussieht, wie auf dem Foto, dann bitte ein Foto „einer der wichtigsten nationalen Strecken“ veröffentlichen, um den Lachkrampf zu intensivieren.

    1. Sie verkennen völlig die Sachlage, man sollte sich den Artikel genau durchlesen, da steht alles drin. Offensichtlich handelt es sich um eine Hochgeschwindigkeitsstrecke mit Aufschlämmung um Reibungsverluste zu minimieren bzw. auszuschalten, ein Ingenieursstreich allerhöchster Couleur. Wenn dann selbst Steine erweichen, resistiert auch die Schlämmung nicht mehr, das ist höhere Gewalt und man kann niemanden einen Vorwurf machen. Ich habe nicht den geringsten Zweifel, daß Dank höchst innovativer Geistesblitze, das Problem nachhaltig gelöst wird.

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