Aufruhr in Paso Yobai

Paso Yobai: Die kleine Stadt im Departement Guairá erschien schon des Öfteren in den Medien. Hier wird nach Gold geschürft und anscheinend auch gefunden. Nun aber sind die Minenarbeiter wegen einem anderen Thema in Aufruhr.

Es geht um die fast fertiggestellt Verbindungsstraße zwischen der Kolonie Independencia und Paso Yobai. 20 Kilometer beträgt die Streckenlänge. Das Bauunternehmen Feldmann ist für das Vorhaben zuständig, Ingenieur Silgfredo Feldmann Repräsentant der Firma.

Im Jahr 2012 wurde mit der Verlegung von Pflastersteinen begonnen und sollte eigentlich innerhalb 30 Monaten abgeschlossen sein. Das ist aber immer noch nicht der Fall. Die Bergleute berichten, dass sich bereits an mehreren Stellen die Fahrbahn schon wieder gesenkt hätte und Reparaturen erforderlich wären. Mehrere hunderte Arbeiter im Goldsektor nahmen an der Demonstration teil.

„So kann die Strecke doch nicht bleiben wie sie jetzt ist. In einigen Bereichen kann man nur 20 km / h fahren. Die Firma hat einfach das Bauvorhaben so beendet wie es jetzt ist und keiner repariert die Schäden“, sagte Nelson Benitez, Anführer der Minnearbeiter.

Silgfredo Feldmann sagte, die Mängel an der Strecke würden beseitigt. „Wir werden die notwendigen Stellen ausbessern, das ist sichergestellt. Der Vertrag gab uns ein Jahr mehr Zeit für die Strecke und daran halten wir uns“, sagte der Unternehmer.

43 Milliarden Guaranies beträgt die Investition der Strecke, die teilweise asphaltiert ist. Drei Brücken wurden auch neu errichtet. Ob die ganze Verbindung geteert wird sei dahingestellt. Laut dem Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) ist das Projekt fest eingeplant.

Quelle: ABC Color

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