Aufstand gegen Sojalandwirte

San Estanislao: Sojaplantagen in der Nähe von bewohnten Siedlungen, Wegen oder von Äckern mit anderen Feldfrüchten können Probleme bereiten, vor allem wegen der Verwendung von Agrochemikalien.

Einwohner verschiedener Kolonien im südlichen Teil des Departements San Pedro äußerten ihre Besorgnis über den Anbau der Sojabohnen in Gegenden von kleinen Bauerngemeinschaften durch große Produzenten, die die geltenden Umweltgesetze nicht einhalten und sich auf die Verwendung von Agrochemikalien beziehen. Die Beschwerde ist, dass die Parzellen an dem Rand von Wegen und sehr nahe an Häusern der Einwohner verlaufen würden.

Den Bewohnern zufolge respektieren die großen Sojalandwirte größtenteils nicht den Schutzbereich, der in den einschlägigen Bestimmungen des Senave festgelegt ist. Diese Situation führt zu ständigen Problemen mit den Bewohnern, die befürchten, von den Agrochemikalien betroffen zu sein.

Sie stellen auch die massive Abholzung der Wälder in Frage, was auf das Fehlen von Maßnahmen der zuständigen Behörden zurückzuführen ist.

Ein Anwohner bei Tuyango im Bezirk Itacurubí del Rosario, Celso Pereira, wies auf die unkontrollierte Ausbreitung von Sojafeldern in der Region hin. Er fügte hinzu, dass die Mehrheit der Bevölkerung nicht gegen die Produktion von Sojabohnen sei, aber die Einhaltung von Umweltgesetzen fordere, um die Menschen zu schützen, die an diesen Orten leben.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Aufstand gegen Sojalandwirte

  1. Mit zwei Pack Bier hackt keiner Soja aber mit Wasser und Terere schafft man das schon. Lesen Sie mal etwas ueber den Neembaum, uebrigens die Praeperate vom Neembaum kann man hier in Py. kaufen teilweise sogar Biocertifiziert. Uebrigens haben genau die Menoniten im Chaco vor Jahre Neembaeume gepflanzt ob die gewachsen sind weiss ich nicht, hier im Suedosten wachsen die nicht. Es gibt die letzten Jahre viele Bioprodukte wie Insektizide, Fungizide, (Repelente/Blattduenger/Microorganismen in einem) zu kaufen. Das letzt genannte stellen wir selber her und alle wirken auch ohne 50 Ave Maria und ohne dass wir irgend ein Esoteriker kennen. In ost Paraguay wurden das Jahr 8000 Ha. Gensoja mit Bioprodukte behandelt weil die Leute sehen dass sie mit der Chemie langsam aber sicher die Boeden kaputt machen. Es gibt im Suedosten ein Agropecuaria mit 6 Agrojngenieros wo nur Bioprodukte im Sortiment hat und die verkaufen jede Menge.

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

      Na wurderbar wenns nur wahr ist.
      Ansonsten ist es ein Nischensystem mit einer handvoll Oeko Pfaffen (Agronomen) die den Leuten da was weissmachen. Klar, die beste Rattenkontrolle ist eine Katze.
      Hach du meine Guete! Les ich da Gen Soja? Tatsaechlich!
      Wie kannst du von Oeko quaseln wenn du selber GMO Saatgut verwendest?
      Probier deine placebo Gifte mal mit non-GMO Saatgut und dafuer benoetigst du wenigstens ein dutzend Rosenkraenze.
      Das deine Bio Gifte wirken ist einem placebo Effekt zuzuschreiben naemlich der Realitaet dass die GMO Pflanze von selbst schon die Schaedlinge abtoetet. Du hilfst lediglich etwas nach mit einigen „Pfefferschoten Gifte“. Das das funktioniert ist eher der GMO Technik zuzuschreiben.
      Wie teuer ist so ein Bio Gift? im Vergleich zu konventionellen Giften.

  2. @Johan Moritz von Nassau-Siegen, warum schreiben Sie? Sie sind doch auch einer von denen, haben doch grad von letzt geschrieben, dass Sie nur Chemie spritzen wuerden da Bioproduckte nach Ihrer Ansicht hoechstens mit 50 Ave Maria helfen. Nicht Jeder hat die Moeglichkeit wie Sie, 3 Km vom Feld weg zu wohnen das er wie Sie, x-mal im Jahr mit Chemie vergiftet und dann ruhig 3 Km weit nach Hause faehrt. Unsere 160 ha Soja sind das Jahr wieder sehr schoen ohne Chemiegift und ohne 50 Ave Maria. Wir koennen direkt neben den Felder wohnen ohne 3 Km. weit nach Hause zu fahren und das Wasser von unsem Brunnen duerfen wir auch trinken.

    1. Johan Moritz van Nassau-Siegen

      Welche „Naturheilmittel“ verwenden Sie denn dass die Kaefer so sicher tot macht? Sicherlich ein Rezept vom guten Esoteriker Dr. Annau aus „Wienerle“.
      Also bei den Mennoniten kenn ich keinen der solchen Natur-Hokus-Pokus verwendet auch sind Oeko Gifte nicht in den Kolonien erhaeltlich.
      Ehrlich gesagt bezweifle ich dass Hans in Paraguay wohnt. Mit EU Subventionen klar geht alles. Da kann man sich den teuersten Oeko Spuk leisten – um eine Zahl in der rot gruenen Statistik zu sein.
      Ein Jahr Oeko Spritzmittel – und der Pleitegeier faengt an zu kreisen genauso wie die Komiteemaenner und Viehzuechter die sich dein Land unter den Nagel fuer billig reissen wollen. Man lacht sich ins Faeustchen!
      Oder Hans hat einen Hedgfonds als Ass im Aermel und versucht sich als Hobbygaertner von 160 Hektar Soja. Na dann viel Glueck mit der Jaethacke bei 40 Grad Hitze im Schatten (das zu ueberstehen schafft der Mennonit nur mit 2 Pack gekuehltem Bier).

  3. Das ist völlig verständlich, wer möchte sich schon Freiwillig vergiften lassen.3.Km Radius sind zu wenig, das Grundwasser sucht sich auch seinen Weg.
    Selbst große Ställe, sind mit Vorsicht zu genießen, mit 3.Km, sie haben in der Hauptwindrichtung gute resistente Keime verteilt!

  4. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Klar. Jede Siedlung innerhalb eines Radius von 3 Km eines Feldes atmet tagein tagaus 365 Tage das Jahr Pestizide ein. Geschweige denn werden direkt uebersprueht mit Gift wenn sie noch naeher wohnen.
    Das wird auch in den mennonitischen Doerfern zu einem immer groesseren Problem da man es kaum schafft die Giftspritzen aus dem Weg zu fahren denn staendig giftet da immer irgend jemand.

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