Auftragskiller geriet selbst ins Visier

Ypejhú: An der Grenze zu Brasilien, im Departement Canindeyú, wurde gestern Cristino Velázquez tot in einer Zone aufgefunden, wo es nicht einmal Handyempfang gibt. Er soll unter anderem für den Tod des ehemaligen Bürgermeisters zuständig gewesen sein.

Julián Núñez, der am 1. August 2014 starb war seinem potentiellen Nachfolger Vilmar “Neneco” Acosta Marques ein Dorn im Auge und musste den Weg räumen. Obwohl es jede Menge Augenzeugen für die Tat gab, wollte keiner öffentlich Velázquez als Täter benennen. Erst im vergangenen Oktober animierte sich eine Person dazu.

Vilmar “Neneco” Acosta Marques ist ebenso Auftraggeber des Mordes am Abc Color Journalist Pablo Medina und seine Begleiterin Antonia Almada. Kaum zwei Monate vergingen seit dem Mord an Núñez.

Gesehen hatten damals Augenzeugen, wie Wilson Acosta (ein Bruder von Neneco) und Cristino Velázquez am Tatort waren und der Sozius schoss. Auf einem zweiten Motorrad waren Vidal Junior Acosta (ein Bruder von Neneco) und Gustavo Acosta Gadea (Neffe von Neneco) dabei. Letztgenannter soll auch die tötlichen Schüsse auf Pablo Medina abgegeben haben. Er befindet sich auf der Flucht.

Wochenblatt / Abc Color

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