Augen auf bei der Sommergrippe

Asunción: Zwar steigt die Anzahl der Fälle von Influenza und Atemwegserkrankungen nicht so rasant an wie im Winter, jedoch erkranken immer mehr Menschen an einer Sommergrippe. Schuld dürften auch die Klimaanlagen sein.

„Selbst mit dem Rückgang von Grippefällen und anderer Erkrankungen der Atemwege muss die Versorgung das ganze Jahr über gleichbleiben“, sagte der Direktor des Krankenhauses von Itauguá, Dr. Hernán Martínez.

„Das Gleiche gilt bei hohen Temperaturen auch für den Respirationsvirus. Was passiert ist, dass er sich viel besser an die Kälte als an die Hitze anpasst. Aus diesem Grund ist die Verbreitung bei niedrigen Temperaturen günstiger“, sagte Martinez.

Ihm zufolge sind im nationalen Krankenhaus von Itauguá im Vergleich zur letzten Wintersaison nicht viele Patienten mit Influenza stationär aufgenommen worden. Die Anzahl der Fälle liegt innerhalb der erwarteten Rate, jedoch müssen Vorkehrungen getroffen werden, um Fälle von Sommergrippe zu verhindern, weil diese oftmals einen schweren Verlauf nehmen könnten.

Obwohl die hohen Temperaturen im Winter eine andere Routine erfordern, sagte Martinez, dass die Behandlung der Grippe und anderer Atemwegserkrankungen die gleiche sein sollte. Er erklärte auch, dass es keinen Unterschied in der Krankheit zwischen der einen Saison und der anderen gebe.

„Eine der Vorbeugemöglichkeiten ist das häufige Händewaschen. Wenn ein Familienmitglied krank ist, sollte es sich ausruhen „, riet er.

Eine weitere Empfehlung von Martinez war, auf eine ständige Flüssigkeitszufuhr zu achten. Hauptsächlich für Menschen, die an einer Grippe leiden und vor allem angesichts der hohen Temperaturen.

In Bezug auf die Verwendung von Klimaanlagen weist der Mediziner darauf hin, dass die Temperatur selbst keine Einwirkung habe, aber die trockene Luft zu Reizungen der Atemwege führe und eine Sommergrippe auslösen könne. Er empfiehlt auch eine regelmäßige Reinigung des Gerätefilter.

Martínez bestand darauf, dass sich die Patienten nicht selbst behandeln sollen. Vor allem in den Risiko-Altersgruppen, wie Ältere und kleine Kinder.

Aus dem epidemiologischen Buericht der Direktion für Gesundheitsüberwachung geht hervor, dass vom 31. Dezember 2017 bis zum 15. Dezember letzten Jahres 753.986 Meldungen über Influenza-ähnliche Erkrankungen (ILI) vorliegen.

Dem Dokument zufolge bleibt die Kurve auf einem absteigenden Niveau, aber immer noch sehr nahe an der Schwelle zur Epidemie.

Wochenblatt / Ultima Hora

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