Aus Angst vor Anschlägen: Pfarrer verlegt Messe an Heiligabend

Virgen del Rosario: Die Unsicherheit der Bevölkerung wächst. Viele wollen die Messe an Heiligabend besuchen, ein Pfarrer suspendierte den Gottesdienst aufgrund der Unsicherheit in der Gegend.

Wie immer hätte in der Kirche von Virgen del Rosario, bei Horqueta, Departement Concepción, die Mitternachtsmesse am 24. Dezember stattfinden sollen. Nun hat der zuständige Geistliche Nelson Ramirez diese auf 20:30 Uhr vorverlegt. Er betonte, es gäbe wie immer eine lebende Krippe zu bestaunen und forderte alle Gemeindemitglieder auf zu beten, unabhängig davon, an was sie glauben würden.

Der Schwerpunkt in dem Gottesdienst seien die Gedanken an die Entführten Edelio Morinigo, Abraham Fehr, Franz Wiebe und Felix Urbieta. Um deren Freilassung müssten sich die Gebete der Gemeindemitglieder vor allem konzentrieren, alles andere sei unwichtig, sagte Ramirez.

Quelle: ABC Color

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3 Kommentare zu “Aus Angst vor Anschlägen: Pfarrer verlegt Messe an Heiligabend

  1. Aus Angst vor Anschlägen: Pfarrer verlegt Messe an Heiligabend.

    Der gute Hirte sollte seine Schaefchen mit Gebetsbuechern versehen die Magazine haben. Auge um Auge, Zahn um Zahn. wann stehen die Menschen endlich auf um diesen Banditen das Handwerk zu legen. Hallo ihr Weicheier und Warmduscher greift endlich zur Waffe und erledigt diese Banditen. Wacht endlich auf und wehrt euch. Glaubt an eure geladenen Waffen und benutzt sie auch.Bleibt locker und schiesst endlich zurueck.
    Denkt immer dran, diese Leute sind Feiglinge und nur in der Horde fuehlen sie sich stark. Jagt sie auf die Bananenstauden zurueck.

    1. Das Dumme ist nur, dass DU dann der wirklich Angeschi….. bist. Kommen die Banditen mit Macheten kannst du deine Knarre vergessen, oder du bist wegen Mord oder Totschlag oder sonstwas dran. Und ehrlich – bist du mit dem Säbel oder einer Machete so gut, dass du gegen die Banditen ankommst?
      Als Ausländer gibt es eh kein Recht auf Notwehr. Du bist hier auf Gedeih und Verderb den Verbrechern ausgeliefert, mal theoretisch gesprochen.
      Aber auch ich gehe lieber in den Knast, nachdem ich so einen Schwachmaten von Banditen umgepustet habe, als dass ich mich in Stücke hauen oder niederknalle lasse.

  2. So leid es mir für die Opfer der EPP-Terroristen tut, dies schreiben zu müssen und so nutzlos ich den Schwerpunkt der Messen finde:
    Aus Erfahrung weiß ich, dass beten nichts nutzen wird, denn ich bete jedes Wochenende endlich diese Mikrowelle beim Senete zu gewinnen. Nix. Immer „este carton no tiene premio“.
    Die Lösung der Politiker scheint auch keine zu sein. Meine Erfahrungen der letzten Jahrzehnte mit hunderten weltweiten Konflikten, über die die letzten Jahrzehnte täglich im 10-vor-10 gegackert wurde (Hauptgrund, warum ich ausgewandert bin) ist, dass Waffengewalt auch nix bringt. Also werden die nächsten Jahrzehnte nach dem gleichen Schema F mit Terror und Antiterror verstreichen und unschuldige, unbeteiligte Menschen leiden, weil Politiker einfach unfähig sind, sich – auch mit Kriminellen – an einen Tisch zu setzen, zu reden, zu verhandeln, zu informieren, Lösungen zu finden.
    Doch ein Lichtblick am Horizont scheint sich anzubahnen: Nach Jahrzehnten des Terrors wird dann endlich ein Politiker kommen und sich für die Geschichtsbücher profilieren, indem er mit den Terroristen Frieden schließt. Warum nicht gleich?

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