Aus dem Ruder gelaufen

San Lorenzo: Letzten Sonntag wurde ein 56-jähriger Mann in einem Motel erstochen, nachdem er mit seiner 19-jährigen Gefährtin sexuelle Spielchen praktizierte. Wie es genau dazu kam, erklärte die Inhaftierte bei einem Interview.

Erschreckende Details des tödlichen Sexspiels, das in einem Motel in Barcequillo, San Lorenzo, stattfand, wurden nun bekannt, nachdem die mutmaßliche Täterin des Verbrechens ihre Aussage gegenüber der Staatsanwaltschaft Ana Girala abgegeben hatte.

Die zierliche María Celeste Silva (19), gab an, dass sie vor etwa einem Jahr eine Liebesbeziehung mit dem Geschäftsmann Agustín A. begann, den sie letzten Sonntag bei Sexspielen tödlich verwundet hatte.

„Wir haben uns jedes Wochenende getroffen und er hat mir immer erzählt, dass er seine Frau bereits verlassen hat“, sagte die junge Frau aus Santiago, Misiones.

Sie sagte auch, dass sie an diesem Sonntag aus ihrer Stadt kam, in der sie mit ihren Eltern lebt, um einen Job als Hausangestellte zu suchen und Agustín sie an der Avenida Fernando de la Mora unweit des Busterminals von Asunción zu treffen.

„Ich stieg in seinen Geländewagen und wir fuhren wie immer zu einem Motel. Wir betraten das Zimmer und wie üblich gab es Liebkosungen, Küsse, er war sehr romantisch, liebevoll“, sagte die junge Frau.

María Celeste sagte, „dass ihr Geliebter sie an diesem Sonntag gebeten habe, etwas anderes zu machen, ein sexuelles Spiel. Ich sagte ja, warum nicht. Agustín legte meine Arme auf den Rücken und band meine Hand- und Fußgelenke mit Klebeband zusammen. Dann wurde es heiß, bis Agustin etwas von mir forderte, was ich nicht machen wollte. Ich sagte ihm, dass ich das nicht will, es war ein Nein. Dann wurde er wütend und wir begannen einen Kampf, er bedeckte meinen Mund mit seiner Hand. Ich habe versucht, das Klebeband von meiner Hand zu entfernen, bis es mir gelungen war. Dann habe ich ein Messer am Kopfende des Bettes gepackt, weil ich nicht wollte, dass es mich verletzt, und ich habe ihn verletzt“.

„Ich weiß nicht, wie ich ihn verletzt habe, ich habe es getan, ohne zu merken, wie es passiert ist, ich stand unter Schock. ich wusste nicht, was ich tun würde“, sagte die junge Frau der Staatsanwaltschaft.

Agustín stand noch auf und rief um Hilfe, dann kamen die Motel-Betreiber. Da lehnte die junge Frau blutverschmiert an die Wand.

Wochenblatt / Extra

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7 Kommentare zu “Aus dem Ruder gelaufen

    1. Möglicherweise weil mit Klebeband gefesselt und die Klebebandstreifen dazu mit einem mitgebrachten Messer abgeschnitten und Messer danach am Kopfende abgelegt.
      Die hat ein Skorpionstatoo auf der Schulter, muss man sich nicht wundern, wenn die zusticht.

  1. Natürlich nicht! Folglich wird das Messer diese abartige Bestien mitgebracht haben für seine perversen Spielchen. Aus meiner Sicht zwei Folgerungen:
    1. Warum sollte die 19-jährige Frau lügen?
    2. Warum läßt sich die 19-jährige überhaupt mit einem solchen Idioten ein. So etwas muß man doch schon von Anfang spüren, daß dieser Typ nicht ganz koscher ist. Wer mit dem Feuer spielt, kann sich verbrennen.
    Also Menschen gibt´s, die gleichen eher wilden Tieren, nur von ihren stumpfsinnigen Trieben geleitet. Schlimm nur, daß sie oftmals ganz charmant und redegewandt daher kommen und so anderen Menschen mit relativ wenig Mnschenkenntnis in die Falle locken.

  2. Na dann prost! beim Padrastro einzuziehen. Der laesst auch sofort die Federn huepfen…
    Was glauben sie denn wie der Alte sich freuen wird die Einnahmequelle wieder zurueck zu haben.
    Sehen sie also was ich hier immer ueber die Realsituation unter dem paraguayischen Volk gepredigt und gesungen habe! Das trifft offensichtlich fast prophetisch zu.
    Mindestens 50% der Maedels werden im Kindesalter missbraucht. Die Dunkelziffer duerfte deutlich hoeher sein und an die 85% der gesamten weiblichen Bevoelkerung reichen.
    Das sind die alten Guaranisitten ueber die sich schon die Jesuiten 1545 beklagten – man bekam das Indianervolk eben nicht christlich und betitelte Paraguay als „ein Land der Gottlosen“.
    Die Kriollos und Konquistadoren begrapschten sogar waehrend der Messe im Gottesdienst die, zugegebenermassen nackt erschienenen, Yndias (Indianerinnen) die „tetas“ (wie’s in Originaldokumenten heisst).
    „Otrosi estando en misa Domyngo de Yrala un dia de fiesta […] un criado suyo que se dice Juan Vizcaino comenzo a meter las manos entre las tetas a las yndias y un Balatasar de Sonora se lo reprehendio por lo cual le dixo malas palabras“.
    Zu gut deutsch:
    „Während Domyngo de Yrala an einem Festtag in der Messe war […] begann einer seiner unehelichen Soehne, der Juan Vizcaino heißt, seine Hände zwischen die Titten der Yndias zu stecken und ein Balatasar aus Sonora tadelte ihn, wofür er ihm böse Worte sagte“.
    Offensichtlich war die katholische Messe damals gut besucht von den Europaeern. Da ich nicht der Berater Kardinal Rainer Maria Woelki’s bin, so steht es mir nicht zu ihn couchen zu wollen, wie man wiederum die Leute in die Kirche bekommt. Aber offensichtlich kann es nicht schaden einen Blick in die Annalen der Historie zu werfen wie man es machte zur Zeit der Konquistadoren. Damals funktionierten die persoenlichen Methoden offensichtlich glaentzend. Jetzt wissen wir auch aus welche Gruende so viele Deutsche damals unter die Spanische Flagge dienen liess. Die persoenlichen Verlockungen Suedamerikas war offensichtlich unwiderstehlich. Bis zum heutigen Tag traeumen ja Rentner aus Deutschland von den damaligen paradiesischen Zustaenden und trauern diesen nach.

  3. Dürfte sicher nicht ein Einzelfall in paraguayischen Schlaf- und Motelzimmern sein. Es gibt so viele kranke und perverse Typen, wohl auch dank abartiger Videos im Internet. Und die Mädchen machen es nur wegen der Kohle.

  4. Das Land ist voller Motels. Wieso eigentlich? Wo soll z.B. ein normales Ehepaar hin, wenn es mit 20 Verwandten in einem Haus wohnt? Wenn sie die Motels schließen, dann gibt es einen Volksaufstand. Den kann niemand brauchen, weil dann die Geldquellen der Politiker nicht mehr fließen.

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