Aus einem Casino wurde ein Altenheim

San Bernardino: Auch wenn noch nicht zu 100% fertig, wird heute das Altenheim des Fürsorgeinstitutes (IPS) im Urlaubsort am Ypacaraí See eröffnet. Ab Februar werden da etwa 180 Rentner leben können.

Insgesamt 93 Doppelzimmer mit Privatbädern wurden aus dem einstigen Hotel Casino San Bernardino, nachdem es Jahr ohne Nutzung blieb, die letzten Wertgegenstände gestohlen und das Grundstück verwahrloste.

Neben einem Pool, einem Tanzsalon, Aufzügen, Sitzungsräumen und kleinen Parks auf dem Gelände haben die zukünftigen Dauergäste ein einzigartiges Umfeld, welches von der derzeitigen Regierung als fortschrittlichstes Altersheim Südamerikas bezeichnet wird.

Nachdem eine Verhandlung wegen einer Hotelkonzession vor Jahren wegen der schlechten Wasserqualität des Sees platzte nutzte Präsident Cartes die Ruine um einen Schritt in eine Richtung zu gehen, welchen sich vor ihm keiner traute. Binnen 10 Monaten verwandelte er den Bereich in den jetzigen Altersruhesitz.

Personal des Fürsorgeinstitutes, welches in der Umgebung wohnt, konnte sich für eine Stelle bewerben. Rentner, die IPS Versicherung haben und mindestens 70 Jahre alte sein müssen und da wohnen wollen, konnten sich anmelden. Für die wenigstens 175 freien Plätze gab es jedoch erst 50 Anmeldungen. Anscheinend sprach sich noch nicht herum, dass die Bewohner keine extra Kosten haben werden, oder Angehörige fürchten um weitere Abgaben oder Verluste.

Wochenblatt / La Nación

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5 Kommentare zu “Aus einem Casino wurde ein Altenheim

  1. Das wird kein Altenheim!! Sofern es ueberhaupt mal fertig wird soll es sowas wie ein Reha-Zentrum werden welches nur den bei der IPS versicherten Personen vorbehalten wird. Wie gesagt, sofern es mal fertig werden wird… Noch ist es eine Grossbaustelle und nur fuer den Besuch anlaesslich der Einweihung durch President Cartes heute am 20 Dezember 2018 wurden EINIGE Raeume hergerichtet… Hinter den Kulissen sieht es anders aus!! Personal?!?! Es wird nur billiges Personal gesucht bei Loehnen zwischen 800.000 – 1.200.000 Gs/Monat die ausgezahlt werden sollen „irgendwann“. Nicht am Ersten oder Fuenften sondern irgendwann mal. Die einzigen die da schon Jobs bekommen haben sind die Anverwandten von Politikern die natuerlich einen gut bezahlten Verwaltungsposten bekommen haben. Viele Paraguayer wuerden dort gerne arbeiten…..aber nicht fuer diesen Hungerlohn und dann noch 12 Stunden, sowohl tagsueber als auch nachts. Interessierte gab und gibt es viel….aber die dann tatsaechlich zum Vorstellungsgespraech vorgeladen wurden haben dankend abgewinkt…. Und zum Lago Ypacaraí ein Wort…. Das Hauptabflussroht dieses Traum-Objektes von Horacio Cartes laeuft DIREKT in den See hinein!! Letztendlich wird dieses Zentrum eine „Abschiebestelle“ fuer wohlhabende Leute werden die ihre Alten dorthin abschieben und sich das leisten koennen und denen die mangelhafte Versorgung schlichtweg egal ist. In diesem Sinne…. Es ist alles nur ein reines Politik-Gehabe der Colorados denn OHNE PARTEIBUCH kommt nicht mal eine miserable Aushilfskraft dort zu einem Job

  2. Ihr koennt es mir glauben, steht aber natuerlich jedem frei zu glauben was er moechte…. Das war nichts weiter als Verplempern von Geld und die „Einweihung“ nur eine politische Veranstaltung von H.C. der dann am Ende seiner Rede….die eher eine Wahlkampfveranstaltung war…..dann auch noch grossmundig und stellvertretend fuer Gott (!!) seine Anhaenger SEGNETE…… Eine einzige Farce…. Es gibt weder angemeldete Bewohner noch Arbeitskraefte bisher. Nur die Verwaltungsangestellten bekommen JETZT SCHON ihren lukrativen Lohn….

  3. Als Altentherapeut interessant es mich , ob dieses Vorhaben umgesetzt wurde.
    Und ob eventuell vorgesehen war, dass auch Ausländer ihren Lebensabend da verbringen könnten.

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