Auseinandersetzungen zwischen der Clyfsa und der ANDE

Villarrica: Es gibt weiterhin harte Auseinandersetzung zwischen dem staatlichen Stromversorger ANDE und dem Privatanbieter Clyfsa. Es geht um die Tariferhöhung bei der Energie.

Laut der ANDE würde die Firma Luz und Fuerza (Clyfsa) für eine MWh nur 23 US Dollar bezahlt haben um diese dann bei den Endkunden mit 65 USD / MWh zu verrechnen. Die Clyfsa aber behauptet, dass das Entgelt nur 32 bis 35 USD je MWh beträgt.

Félix Sosa, Regionaldirektor von der ANDE, war vergangene Woche in Villarrica und besuchte dabei mehrere Radio- und Fernsehsender im Departement Guairá, um so die Argumente seines Konzerns zu untermauern. Sosa behauptet, die ANDE verliere 10 US Dollar pro MWh, die sie an die Clyfsa liefern würde.

Nun geht der Streit weiter hin und her. Laut Meinung von dem privaten Stromanbieter in der Hauptstadt von Guairá verkaufe man den Strom zu dem gleichen Preis wie die ANDE, habe aber nur 5% an jährlichen Verlusten während der Staatsbetrieb 30% aufweise.

Clyfsa hatte vergangene Woche eine Verfassungsbeschwerde wegen der überproportionalen Steigerung bei den Tarifen der ANDE eingereicht. Zudem wurde die Leistung durch die ANDE drastisch reduziert, für Villarrica wurden 10 MVA veranschlagt, notwendig wären aber mindestens 23 MVA um eine geregelte Energieversorgung sicherzustellen.

„Der Anstieg bei den Tarifen der ANDE resultiert durch die Fahrlässigkeit seiner Mitarbeiter. Itaipú hat seine Rate nie jedes Jahr angehoben und nun sollen die Energiekosten auf einmal teurer werden“, lautete eine Erklärung der Clyfsa.

Quelle: ABC Color

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5 Kommentare zu “Auseinandersetzungen zwischen der Clyfsa und der ANDE

  1. ANDE will keine Vergleichsmöglichkeiten zwischen Privat- und Staatsunternehmen zulassen. Aus diesem Grunde wurde auch in der Tarifordnung der ANDE nie einen Tarif für private Verteiler vorgesehenen. Deshalb sind alle kleinen Elektrizitätswerke im Lande mit der Zeit verschwunden.
    Als staatlichen Betrieb muss ANDE durch politischen Druck zu viel Personal einstellen und entsprechende Konzessionen für politische Vorhaben machen. Dabei spielt natürlich der Dienst am Kunden eine untergeordnete Rolle da man ja ein staatliches Monopol besitzt.

    1. is doch immer und ueberall so, der staat haette gerne monopol auf alles da man beim vergleich meistens sieht wie ineffizient staatliche dienstleistungen sind…
      sie werden et nie zulassen dat man in allem freie wahl und konkurenz hat, denn dann wuerden sehr schnell sich alle leute die frage stellen, „wozu unterhalten wir denn die ganzen parasiten?“

  2. Unter politischen Vorgaben ist besonders die ländliche Elektrifizierung zu verstehen die ein reines Verlustgeschäft, bedingt durch lange Linien, geringen Verbrauch und hohen Netzverlusten wie Kosten der Verwaltung zu verstehen sind. Diese sind und waren aber notwendig um eine Landflucht zu vermindern. Kein privater Verteiler könnte diese Aufgabe erfüllen.

    1. Die ANDE hat Netzverluste, die über 100% eines jeden anderen Betreibers liegen.
      Warum?
      Statt die Eigentümer von Grundstücken von denen die Bäume in die Mittel- und Niederspannungsleitungen wachsen in die Haftung zu nehmen, werden Firmen für viel Geld beauftragt, auszuholzen.
      Grotesk ist es in San Bernadino. Im Zuge des Baus der neuen Straße wurde die Mittelspannungsleitung auf eine Länge von ca. 3 km auf den Mittelstreifen verlegt. Die Municipalidat hatte nichts besseres zu zun, als unter die Oberleitung Lapachos zu pflanzen.

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