Ausrangierte Niederflurbusse aus Europa kommen nun doch in Paraguay zum Einsatz

Asunción: Lambaré, Katueté, Areguá, Nueva Esperanza, Los Cedrales, Hohenau, Obligado, Yhú und Bella Vista sind einige der Städte die Interesse daran zeigen, gespendete Busse aus Spanien anzunehmen.

Ähnlich wie bei den Feuerwehren kommen auch Busse nach 10 Jahren Laufzeit runter von den spanischen Straßen. Der Restwert ist so gering, wie der von einem fünf Jahre alten Mittelklasse Gebrauchtwagen in Europa und keiner will sie mehr. In Südamerika und speziell in Paraguay wären sie von größtem Nutzen wenn man sich vor Augen hält dass 50% aller Personenbeförderungsmittel eine Oldtimerzulassung bekommen würde.

Doch auch bei der Annahme der Spende liegt der Teufel im Detail. Ohne ordentlichen Asphalt und sauberen Diesel lohnt sich der Einsatz der Busse nicht.

Ariel González von der hispanisch lateinamerikanischen Vereinigung in Madrid wird direkt mit den Städten Madrid, Barcelona, Valencia und Zaragosa Kontakt aufnehmen damit diese ihre überschüssigen Busse nach Paraguay kanalisieren können.

„Im vergangenen Oktober bat Madrid erneut 60 Busse an und wir waren nicht vereinigt zur Stelle um diese zu empfange. Die Busse sin in gutem Zustand und meist viel moderner trotz ihres Alters, hob González hervor.

Das Thema Ersatzteilbeschaffung soll ebenfalls gelöst werden. Bei einer Entsendung von einigen Busses ist es immer gut wenn ein bis zwei Ersatzteilspender dabei sind aus denen man Teile ausbauen kann.

Bis dato kamen Busse nach zehn Jahren Dienstleistung nach Kuba oder Mittelamerika.

(Wochenblatt / Abc)

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3 Kommentare zu “Ausrangierte Niederflurbusse aus Europa kommen nun doch in Paraguay zum Einsatz

    1. Ist doch mal wieder toll!
      Da werden alte Busse aus Spanien ale Errungenschaft in Paraguay gefeiert, obwohl diese Dinger den hier üblichen Bussen nicht das Wasser reichen können. In 10 Jahren wird man sehen, dass es ein Fehler war, robuste Technik, die einfach und preiswert zu warten ist, durch schnellebige, „viel schöner aussehende“ Busse zu ersetzen. Mercedes hatte bei der Konstruktion der alten „Rundhauber“ Fehler gemacht. Sie waren einfach zu langlebig. Das war nicht gut für den Umsatz und wurde bei den neueren Generationen korrigiert.

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