Fernando Lugo: „Neue Paradigmen die Putsche in Lateinamerika hervorrufen“

Buenos Aires: Nach mehreren Jahren ohne ein persönliches Treffen fanden heute Ex Präsident Fernando Lugo und die argentinische Präsidentin, Cristina Fernández Viuda de Kirchner,  im Regierungspalast „Casa Rosada“ zusammen.

Dabei sprach der Ex Regierungschef Paraguays in der Präsenz des öffentlich rechtlichen Fernsehens davon, dass in Lateinamerika neue Paradigmen (Weltanschauungen) existieren, die Staatsstreiche ganz ohne Blut hervorrufen. Ebenso sagte er, dass in Paraguay eine politische Verfolgung stattfindet, bei der linke Anhänger in großer Zahl entlassen werden. Insgesamt geht es um 3.000 Personen, die unter Lugo Eingang in die Regierung fanden.

Für Fernando Lugo war und ist das Amtsenthebungsverfahrung eine einzige juristische Parodie sowie eine schwarze Seite der paraguayischen Politik. Er zumindest will als demokratischer Retter in die aktuelle Lage eingreifen soweit ihm das möglich ist.

„Man sagt, dass in Paraguay keine Panzer auf der Straße stehen und trotzdem werden rund 3.000 Personen der Linken diskriminiert“, sagte der Ex Bischoff.

Die von ihm angeführte Gruppe „Frente Guasu“ bat heute um die Eintragung als Freie Wahlgemeinschaft und nicht als eigene Parteigruppe. Welche Änderungen dies in Hinblick auf die anstehenden Wahlen im kommenden Jahr haben wird bleibt derzeit offen.

(Wochenblatt / Última Hora)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

14 Kommentare zu “Fernando Lugo: „Neue Paradigmen die Putsche in Lateinamerika hervorrufen“

  1. Verstehe nicht was daran so schlecht sein sollte „die Staatsstreiche ganz ohne Blut hervorrufen“. Die Kreuzritterzeiten sind vorbei.
    Und Ultralinke sowie -rechte haben’s halt immer schwerer. Das ist auch gut so, denn Politik sollte weder links noch rechts sein, allen kann man’s nie recht machen, aber es wenigstens versuchen.
    Intelligente Lösungen wären gefragt und nicht ob die Regierung für die Sandalenträger oder Stiefelträger einsteht, schliesslich gibt es auch noch Menschen die nichts weiter möchten als gesunde wirtschaftliche Rahmenbedingungen um ihre Familie zu ernähren, Sicherheit, Soziales und Selbstverwirklichung. Ultraismus macht nur alles kaputt.
    Und Herr Lugo, wann gedenken Sie endlich abzudanken?

    1. Tja Bianca… zum Abdanken fehlen Herrn Lugo wahrscheinlich noch ein paar Millionen….aber nicht in Guaranies bitte….Am besten in Dollar!

  2. Als Lugo an die Macht kam, wurden tausende Anhänger der Colorados entlassen.
    Wo blieb da Lugos Aufschrei ?

  3. Der Mann ist einfach nur macht-, geld- und sexbesessen – und ausserdem wie ich schon sagte, etwas wirr im Kopf.

  4. das Niveau auf dem in diesem Forum geschwafelt wird, diskutiert, darf man das sicher nicht mehr nennen, ist mehr als peinlich. Ich schäme mich für deutschsprachig zu sein und möglicheweise mit Leuten, wie sich hier artikulieren auf eine Stufe gestellt zu werden. Jedem, der hier so abfällig redet, empfehle ich sich einmal vor den Spiegel zu stellen und seinen hier abgedruckten Text laut vorzulesen. Ihr werdet denken, ihr könntet es nicht gewesen sein. Pfui Teufel, schämt euch, alle miteinander. Das ist tiefster Urwald, unterste Kiste.

    1. Hallo Asuncion45, ich weiss auch nicht wieso hier die Leute so Rummaulen. Man könnte meinen sie seien alle Opfer von Lugo. Genau so werden auch alle niedergemacht, die eine etwas differenziertere Einstellung zu diesen Dingen haben. Aber wie es so schön heisst, war und ist es immer etwas schwieriger gegen den Strom zu schwimmen. Das mussten leider auch schon viele andere erkennen. Aber eines ist ganz sicher, nicht mit der Masse zu schwimmen gibt einem die Gewissheit auf dem richtigen Weg zu sein.

  5. Also wenden wir bei den machtbesessenen Politikern das Bleilot an, wie beim Häuserbau, so sind die Polit-Kandidaten noch schiefer als de Turm von Pisa!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .