Backwaren dürften um 25% steigen

Asunción: Mit einer 25%igen Steigerung könnte Brot der Marke Felipito 8.062 Guaranies pro Kilo kosten. Auch andere Backwaren werden wegen der hohen Rohstoffpreise wohl teurer.

Inmitten der Wirtschaftskrise, die das Land aufgrund der Pandemie erlebt, kündigten Unternehmen an, dass die Preise für Backwaren und wohl auch Nudeln in den kommenden Tagen steigen werden.

Der Vorsitzende von dem paraguayischen Verband der Brot- und Nudelhersteller, Gabino Dagogliano, erklärte, dass diese Preiserhöhung erfolge, weil die Rohstoffpreise gestiegen seien.

Die Kosten für den Mehlsack von 50 Kilo, der zuvor 128.000 Guaranies betrug, stieg am Montag auf 145.000 Gs., während 10 kg Fett, das normalerweise 78.000 Gs kostete., seit vorgestern auf 103.000 Gs. anstieg.

Dagogliano kündigte an, dass der Endverbraucher in den kommenden Tagen den Preisanstieg für Backwaren spüren werde, die 25% mehr kosten könnten.

Laut dem Bericht der Verbraucherzentrale Sedeco hatte Felipe-Brot in den letzten Wochen einen Preisanstieg von 20,5%. In der letzten Aprilwoche kostete es 4.533 Gs. pro Kilo, in der ersten Maiwoche 5.467 Gs. pro Kilo und in der letzten Aktualisierung stieg es auf 6.450 Guaranies pro Kilo.

Mit dieser Preiserhöhung von 25% könnte Felipe-Brot auf 8.062 Gs. pro Kilo steigen.

Wochenblatt / Extra

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2 Kommentare zu “Backwaren dürften um 25% steigen

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Im Chaco bei den ueberteuerten Mennoniten kostet das billigste Brot schon lange rund 9000 der Zerquetschten pro Kilo. Das ist das hauseigenen Brot der Kooperative. Die privaten Baeckereien der Mennoniten ziehen dir 11000 Gs und 12000 Gs pro Kilo aus der Tasche fuer gewoehnliches Brot.
    Preise “steigen nicht nur mal so” sondern da stecken immer Leute und Unternehmen dahinter. Einfach nicht mehr Preiserhoehung zulassen. Da kaeme man schnell wohl bei Madurokratie an da in Venezuela der Pfoertner mehr verdient in einer Stunde als der Arzt im Monat.
    “Preise steigen” eben nicht nur mal so aus der Luft her sondern da stecken finstere Zeitgenossen dahinter die die Faeden ziehen. Oder meinen sie denn dass der Mercedes Benz von Jahr zu Jahr 10.000 Euro teuerer und damit mehr wert wird? Nein, da sind “Macher” dahinter die mehr Verdienen wollen und damit dann fuer dasselbe mehr Preis verlangen. Ich wuerde sagen: Kauf nicht Mercedes.
    Z.B. Es kostet TSMC in etwa 1/21tel des Endverbraucherpreises einen Prozessor zu bauen. Also der Endpreis des Prozessors der in ihrem Computer ist der ist 21 mal hoeher als seine Totalkosten die er TSMC kostete diesen zu bauen. Die Prozessoren kosten also 2100% mehr als die Produktionskosten sind.
    The True Cost of Processor Manufacturing: TSMC 7nm – https://www.youtube.com/watch?v=tvVobTtgss0
    https://www.amazon.com/Intel-i3-10300-Desktop-Processor-LGA1200/dp/B086M8V695/ref=sr_1_1?dchild=1&keywords=intel+10th+i3+gen+processor&qid=1620882120&sr=8-1
    Der i3 der 10. Generation kostet rund 243 USD. Dessen Herstellungskosten sind allerdings nur 12 USD gewesen. Es kostete in etwa rund 12 USD diesen Prozessor zu bauen, welcher aber fuer rund 243 USD an den Endverbraucher verkauft wird. Klar, es “soll” rund 1 Billion USD kosten von 14 Nanometer auf 7 Nanometer Prozessoren umzusteigen, usw. und deswegen verharrte wohl Intel so lange bei 14 Nanometer Prozessoren.
    Wie dem auch sei, man wird allewege abgezockt.

  2. Ich kann mich Moyses Comte de Saint-Gilles nur anschließen. Diese Preiserhöhung passiert nicht einfach so und liegt auch nicht nur am Rohstoffpreis, sondern ist so gewollt. Ich führe seit Jahren eine Preisliste, von allem, was ich in den Supermärkten kaufe und es ist schockierend zu sehen, wie die Preise knapp alle halbe Jahre steigen und dort bleiben.
    Ein grüner Supermarkt mit einer sechs im Namen liebt auch das Konzept eine Ware in Wert von bspw. 5.000,00 PYG anzubieten, diese dann irgendwann als “Angebot” anzupreisen, für denselben Preis oder für 1.000,00 PYG weniger und dann nach dem Angebot ein paar hundert bis tausend Guaraní mehr zu verlangen, als vor dem Angebot.

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