Bank löst angeblich Scheck mit gefälschter Unterschrift ein

Pedro Juan Caballero: Überall passieren Fehler, die Frage ist immer warum und wie schwerwiegend sie sind. Ein Brasilianer zeigte eine Bank an, weil sie angeblich einen Scheck mit seiner gefälschten Unterschrift eingelöst hatte.

Der Schaden in dem Fall beläuft sich auf 4.000 USD.

Douglas Remondi (75) sagte, dass er seit mehr als 30 Jahren Kunde der BBVA Bank sei, die er verklagt habe, weil sie mit seiner gefälschten Unterschrift einen Scheck über 4.000 US-Dollar ausbezahlt hätten. Der Vorfall ereignete sich im Februar 2018.

Remondi zufolge ging er, als er die Tatsache bemerkte, zum Hauptsitz der Bank in Pedro Juan Caballero, wo er mit dem Filialleiter José Luis González Ibáñez geredet habe, der Remondi zufolge versprochen hatte, das Problem zu lösen. Auch der Kassierer, der den Scheck ausbezahlt hatte, versprach, eine Einigung herbeiführen zu wollen. Remondi hätte ihn sogar in seinem Haus besucht.

Der Anzeige zufolge geschah dies jedoch nie und um das Problem zu lösen, hätte der Filialleiter 1.500 USD angeboten. Remondi akzeptierte diese Vereinbarung jedoch nicht. Nachdem der Brasilianer lange auf eine Lösung gewartet hatte, beschloss er, die Anzeige einzureichen.

Der Rechtsberater der BBVA, Jorge Velazco, erklärte, er könne zu dieser durch das Bankgesetz geschützten Anzeige keine Angaben machen, die die Weitergabe von Informationen über einen Bankkunden verhindern. Er räumte jedoch ein, dass eine Anzeige vorläge und dass die von der Staatsanwaltschaft geforderten Berichte bereits beantwortet worden seien.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Bank löst angeblich Scheck mit gefälschter Unterschrift ein

  1. Der Filialleiter hatte ihm 1.500 USD angeboten ??? Und der ist immer noch Filialleiter? Ja, selbstverständlich. Und auch morgen noch.

  2. Was sagt das paraguayische Gesetz dazu? Solche Fälle müßten doch eigentlich klar definiert sein und somit wäre es unsinnig zu prozessieren. Hat jemand eine Ahnung?

    1. Ich denke, dass in den meisten Fällen sich die Banken kulant zeigen, um keine große Aufmerksamkeit zu erregen, bzw. solche Fälle ohne Medienveröffentlichungen zu regeln, das können sich Banken aus der Kaffeekasse leisten. Bei einem ausländischen Opfer kann die Angelegenheit natürlich anders aussehen, hiesig Gesetze gelten nur für ausländische Täterschaft, als ausländische Opfer werden die Gesetzte mit Nichtstun erledigt.

  3. Hauptsache man schikaniert jeden kleinen Bürger, der ein Sparkonto eröffnen will, verlangt für jeden Furz Nachweise, verdächtigt deutsche Rentner der Geldwäsche bei Rentenzahlungen usw.

    Das die Bank so einen haarsträubenden Fehler macht, kein Thema!

    1. Das liegt wohl daran, daß in Paraguay GRUNDSÄTZLICH alles und jederzeit in Frage gestellt wird. Gesetze sind da, um verbogen und in´s Gegenteil verkehrt zu werden, mit teilweise haarsträubenden Argumenten. Selbst wenn man nach dem logischen Menschenverstand und nach dem Gesetz im Recht ist, bedeutet das noch lange nicht daß man Recht bekommt. Da bekanntlich der größte Teil des gesamten Justizapparates und vieler Rechtsanwälte in den Händen von FREIMAURERN liegen, die ja angeblich so viele gute, soziale Werke tun, wundert es einen Normalbürger schon, warum dann diese so edlen Freimaurer nicht endlich dafür sorgen, daß Recht auch Recht ist und Recht gesprochen wird.

  4. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Na ja die Banken haben ja das sogenannte „Libro de Firmas“ (Unterschriftenbuch) wo man eine handvoll Unterschriften geben muss die dann als Referenzunterschriftenmuster gelten wenns drauf an kommt um gerade Faelschungen vorzubeugen.
    Na zum Glueck ist BBVA sein Aktienpacket an GNB losgeworden und zieht sich aus Paraguay zurueck. Sie wollten sich glaube ich schon lange aus dem Land zurueckziehen. Nach dem Verlust von Itaipu 2023 gibts es ja eh nicht viele Kredite zu vergeben wenn der Strom das ganze Land SYSTEMISCH UND FUER IMMER unrentabel macht.
    Damit verbleiben im Land nur noch lokale Banken die meist Politikern oder lokale Tycoone gehoeren die oft im Drogenhandel mitmischen. Da Banken meist keine Zinsen zahlen so fragt man sich warum ueberhaupt Leute ihr Geld zur Bank bringen ausser es ist unsicherer es Zuhause im Safe liegen zu lassen. Letztendlich bringt das Geld unterm Kopfkissen genausoviel Geld ein wie auf der Bank – nur die Kooperativen zahlen Zinsen (genannt Gutzinsen) aber paraguayer sagen mir dass sie nie Geld zur Kooperative bringen wuerden da diese chronisch unsicher sind und das Geld regelmaessig verschwindet bzw irgendwann die ganze Verwaltung mit dem ganzen Geld durchgebrannt ist und sie vor geschlossenen Tueren stuenden; in dem Fall sei da niemand der ihnen das Geld zurueckgeben wuerde.

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