Baubeginn für das höchste Gebäude in Paraguay

Hernandarias: Ein Projekt der Superlative durch die Firma Constructora Borille S.A hat begonnen. Zwei moderne Wolkenkratzer sollen entstehen, von denen einer mit 150 Metern Höhe in Zukunft das höchste Gebäude in Paraguay ist.

Das Gebäude, mit zwei Türmen, wird 37 Stockwerke und einen Hubschrauberlandeplatz an der Spitze haben. Der Name eines der Zwillingstürme heißt Don Breno, zu Ehren eines Pioniers der Stadt Hernandarias, Don Breno Biancchi. Der andere Turm wird nach dem Ingenieur Andrés Retamozo Ortiz benannt.

Darüber beinhalten die Gebäude 60 Apartments, Geschäftsräume, Saunaraum, Fitnessraum, Freizeitpark, Schwimmbad, Sportplatz, Whirlpool, und weitere Annehmlichkeiten.

Die Zwillingstürme werden an der Costanera von Hernandarias errichtet.

Es wird geschätzt, dass die Bauzeit etwa vier Jahre betragen wird. An der Grundsteinlegung nahmen der Bürgermeister von Hernandarias, Rubén Rojas und die Tourismusministerin Sofia Montiel teil.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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12 Kommentare zu “Baubeginn für das höchste Gebäude in Paraguay

  1. Egal, ob es fertig wird oder nicht. Ich würde dort nie einziehen, denn ich hätte die ständige Sorge, dass das Bauwerk entweder attackiert wird oder zusammenbricht.

  2. Nach dem Foto zu urteilen ist man ja bereits beim Fundament. Die Tiefgaragenplätze werden dann später sicher einfach „untergeschoben“. Vielleicht könnte da gleich die neue paraguayisch-technische Errungenschaft der Ziegel aus einer Zenment-Kunststoffmischung zum Einsatz kommen. Endlich einmal wieder eine erfreuliche Nachricht.
    Bereits im Jahre 2000 sollte – dieses Mal aber in Asunción – ein 60-stöckiger Hotel- und Appartement-Turm errichtet werden. In NOTICIAS vom 27. Oktober 2001 war sogar damals die Rede von 63 Stockerken und einer Gesamthöhe von 220 Meter und würde zu damaligen Zeiten „zum höchsten Bauwerk von ganz Südamerika“ werden. 5.000 Arbeitsplätze sollten da geschaffen werden. 85 Millionen US $ sollte der Spaß kosten. Die MARIOTT-Hotelkette wäre da mit eingebunden gewesen. Es wurde dann aber still um das Projet. Im Jahre 2007 – am 8. März – berichtete LA NACIÓN , daß der damalige Minister für Industrie und Handel; José Maria Ibañez; dieses Projekt wieder aktuell machen wolle. Nachdem aber die notwendigen Investoren ausblieben, ließ der Creator dieses Mammutprojekt selbiges sterben und verlegte sich auf Rinder-Investitionen in Paraguay.
    Hoffentlich geht es hier mit „DON BRENO“ nicht ebenso, wie da oben erwähnt, oder wie auch schon 1982 mit der sogenannten „RESIDENCIA CONSUL HANS HERMANN WEYER“ einem geplanten Luftschloß in Asunción mit 79 Appartements des „schönen“ Konsul Hermann Weyer

  3. Also das wird auf jeden Fall umstürzen, falls es denn jemals fertig wird? Sorry, aber dafür fehlt den Paraguayern schlicht die passende Ausbildung! Sicher gehts da nur wieder ums Sammeln von Geldern die dann veruntreut werden?

  4. Man sieht keine Maschinen, dann kann man davon ausgehen, das die Fundamente mit dem Spaten gegraben wurden, verdichtet wurde auch nur durch platt treten oder mit einen großen Felsen. Es war sicher ein Statiker, der in Europa “ studiert“ hat. Diese Fundament hält für ein paar Jahre ein Einfamilienhaus mit maximal 5 m Höhe, aber keine Last von der Höhe. Sollte es nach dem Fundament wirklich weiter gehen,, dann höchstens 10 m , bevor beim nächsten “ Lüftchen“ oder Regender Kram in sich zusammen fällt. Ich denke mal, da wurde wieder richtig abgezockt, wie beim Metrobus, Viadukt und andere Großbaustellen.

  5. So hoch zu bauen in einem Land in dem es Platz ohne Ende gibt ist intellektuell und energetisch (Fahrstühle, Wasser, Heizung) gesehen, einfach nur idiotisch.

    1. Von einer seite ist das wirklich sehr idiotisch,Wenn man nicht will mit ein auge offen schlafen wegen all die unsicherheit unten auf den straszen, dann ist das gebaeude lange nicht hoch genug.

  6. Kommt mir vor wie die 15 Bautrupps die mein Haus halb fertig bauen durften, bevor ich sie wieder zum Kinderhüten geschickt habe (ja, jeder Bautrupp durfte 1/15 von 1/2 basteln).
    Aber ganz ehrlich, die ersten zwei Tage waren alle wie auf dem Foto fleißig bei der Arbeit. Haben das auch ganz gut gemacht bis dahin. Doch ab dem dritten Tag lies die Lust exponentiell nach.
    Nun gut, es gibt in Paragauy durchaus sehr gute Baufirmen, die den internationalen Vergleich nicht scheuen müssen. Da wurden doch ein paar Hochhäuser in Asuncion durchaus so fertiggestellt, dass sie heute nach ein paar Jahren immer noch stehen. Das erstaunliche daran ist aber, dass sie fertiggestellt wurden. Fährt man am Flughafen vorbei so habe ich erst kürzlich gezählt: 9 Hochhäuser, mit etwas kleineren ca. 5 bis 7 stöckigen Gebäuden sind 13 „Hochhäuser“ in der Skyline von Asu zu sehen.
    Ich denke aber, wenn ich das Foto anschaue, das es das falsche Foto ist. Denn bei einem Gebäude von 150 m Höhe wird man zuerst eine tiefe Grube bauen, sonst wird es umfallen.
    Das Foto entspricht nicht der tatsächlichen Baustelle, denn selbst in Paragauy fangen sie bei mehrstöckigen Gebäuden zuerst mit der Stahlbetonkonstruktion an.

    1. DAs mit der HÖhe schlussfolgerst du falsch. Die Decken sind sicherlich einen Meter dick.
      Denn somit wird das Haus viel schwerer und was schwer ist, kann nicht umfallen (hat mir mal ein paraguayischer „Maurer“ erklärt).
      Ausserdem braucht man hier kein tiefes Fundament und auch kein dickes, weil es hier nicht friert. Da reicht ein Handvoll Schutt und ein paar Krumen Zement (vorzugsweise einheimischen, weil der sooo gut ist). – Hat mir der gleiche Maurer auch erklärt.
      Wir Allemanes sollten aufhören, immer nach deutschen Maßstäben zu denken. Hier baut man auch gut und günstig und die Häuser halten auch 20 Jahre, einige sogar ein paar Jahr mehr. Und wenn dann die Risse auftreten, bevorzugt in den Ecken, dann kratzt man einfach den Dreck aus den Fugen. legt eine Eisenstange rein und schmiert die Fugen wieder zu und dann hält es nochmal 10 Jahre. Und dann muss man das Haus schnell an einen anderen Gringo verkaufen und sich ein neues bauen lassen.

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