Kolumbianische Unterstützungstrupps summieren sich im Kampf gegen EPP

Asunción: Wie der Innenminister Juan E. Villamayor ankündigte, kommen am Mittwoch die ersten kolumbianischen Unterstützungstrupps im Kampf gegen die EPP in Paraguay an.

Da die Attacke am gestrigen Montagnachmittag von Mitgliedern des Ejército del Pueblo Paraguayo (EPP) ausgeführt wurde und eine Vereinbarung mit Vertretern Kolumbiens bestand, wird nun Gebrauch von dem Angebot gemacht.

Der Innenminister ist zudem fest davon überzeugt binnen der Amtszeit des jetzigen Präsidenten die kriminelle Gruppe auszulöschen. Hier hören sie das komplette Interview mit der Ankündigung der kolumbianischen Hilfe mit Radio Ñanduti.

In den letzten Minuten des gestrigen Montags wurde Vilmar de Campos (48) tot auf der Estancia El Ciervo aufgefunden. Die anderen Geiseln, die freigelassen wurden, sagten, dass es sich um EPP Mitglieder handelte, die in ihren Uniformen und stark bewaffnet sie gefangen hielten.

Wochenblatt / Ñanduti

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8 Kommentare zu “Kolumbianische Unterstützungstrupps summieren sich im Kampf gegen EPP

  1. Endlich wird Hilfe angenommen und noch zumal von Hilfstruppen die geschult sind im Umgang mit solchen Kommunistischen Terrorgruppen.Kann diesen Anton zwar nicht gefallen aber wo man Linke entdeckt sollte man ihre Einstellung genausten Beobachten viel zu schnell gehen diese verdrehten Meinungen darin unter das sie damit für das kleine Volk eintreten und doch so sozial und human sind. Nichts gefährlicheres gibt es als das zu glauben,Venezuela ist das jüngste Beispiel Linken Terrors. Von daher freut es mich das dieser Präsident nun Hilfe annimmt und diese gerne gegeben wird. Begrüsse die Kolumbianischen Hilfstruppen daher auf herzlichste.

  2. Kolumbianische Hilfstruppen?
    Das sind Sie ganz sicher nicht.
    Es ist ein Exekutionskommando welches To-Weise, weiße Weihnacht bringt.

  3. Der Buergerkrieg in Kolumbien ging ja nicht nach 50 Jahren(!!) zu Ende, weil der der Staat und rechte Kaempfer, die FARC besiegten, sondern weil es zu einem Waffenstillstand kam. Jetzt sollen also erfolglose „Fachleute“ aus Kolumbien den rat-, hilf- und tatenlosen Hiesigen hier unter die Arme greifen. Das wird auch wieder nichts, da wette ich drauf. Es wird nur zu neuen Angriffen und Schlaegen gegen die auslaendischen Helfer und einheimischen Kraefte kommen. Da entsinne ich mich doch noch an den angekuendigten Blitzkrieg von Herrn Cartes.
    Dieses Thema wird uns noch laenger beschaeftigenund man sollte hoffen, dass sich nicht noch neue Konfliktinseln bilden, denn Unterstuetzer, Nachahmer und Bewunderer gibt es immer und ueberall.

  4. In Kolumbien ging der Krieg länger als 50.Jahre.Man hat sich Politisch geeinigt.Warum, die FARC hatte auch Probleme, nicht wenige.Sie hatte neben rechten Milizen auch noch Söldner und das Militär auf den Hals.Mit den Drogen ging es auch nicht mehr so gut.Das blutet aus!Hier gab es noch viel viel mehr.
    Das eigentliche große Hindernis für die FARC und für rechte Widersacher, war die Amnestie für ihre Schadtaten und den Schutz vor Auslieferung z.b. in die USA.
    Amnestie hört sich gut an, wer an die Verbrechen denkt die von beiden Seiten begangen wurden kann nur Kotzen!
    Das wird nicht viel bringen.Sie kochen auch nur mit Wasser.So lange man sie nicht freie Hand lässt, passiert gar nichts!
    Ja die Leute sind gut Ausbildet wo einer in Deckung geht, raucht er weiter.Man ist einfach gewohnt mit der Gefahr um zu gegen.FARC ist nicht vergleichbar mit der EEP.
    Auch wenn hier einige meinen das die EPP sie angreift.Soll sie doch,wer austeilt muss auch Einstecken können,wer den Tot gibt muss auch bereit sein ihn zu nehmen.
    Die EPP wird angreifen, ja, wenig geschützte landwirtschaftlich Betriebe ohne großes Risiko.Es kommt hier nur darauf an wie schnell den Strolchen nach gesetzt und sie Gestellt werden.Die Erfahrung/Logistik kann hier nur Siegen!
    Auf das Militär kaum da bekommt sie den Arsch voll.Selbst bei einen Hinterhalt,kommt es nur auf eine Einsatzfähige schnell verlegbare Alfa-Gruppe/Zug/Kompanie an.Ja es wird Verluste geben, danach sind die anderen fällig!
    Die Kolumbianer sind keine Hampelmänner, sie sind erfahrende Soldaten im Antiguerillakampf. Wer mal selbst Einheiten geführt im Antiguerillakampf,gegen Diversions/Aufklärungsgruppen weiß, das ist im Grunde ein ganz dreckiges Geschäft.
    Du Verhältst dich ganz anders, du beobachtest alles ganz anders.Gefahren, gefährdete Stellen,Hinterhalte das alles liegt dir im Urin.
    Die EPP ist nur Teilweise besiegbar.Nur auf der Militärischen Seite! Die Unterstützer, die Drahtzieher,bekommt man so nicht.
    Das ist arbeit für Polizei,Staatsanwälte und Geheimdienste/Staatsschutz.Solange sie nicht Korrumpiert sind!
    Die SWAPO,der AMC,die FARC hatten alle einen Militärischen und politischen Arm.
    Ohne Reformen wird sich in Paraguay nicht viel ändern.
    Überhaupt ist das ganze EPP Desaster ein Eiertanz in Paraguay. Der Staat scheint gar kein Interesse zu haben dieses zu beenden.Hier wollten sich nur einige der besseren Gesellschaft etwas billig besorgen.Bisher alles nur Schauspielerei!
    Normal reicht ein leichtes Infanteriebataillon mit Polizeibefugnissen aus um hier Ordnung zu schaffen.

  5. Gerade Kolumbien, Drogen Staat Nummer eins, wollen Hilfe leisten, das ist auch nur ein abgekartestes Spiel, um mehr Einfluss auf Paraguay zu erhalten.

  6. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Reply

    Manchmal liegt aber die „Wahrheit“ tief begraben in der Volksnatur.
    Ich fragte meine Arbeiter warum jetzt auf einmal die EPP wieder auflebte. „Na, sicherlich haengt das zusammen mit der Ermordung der Prostituierten Meza von diesem Drogenboss Pavao. Toetet er eine von uns, so toeten wir einen von ihnen“, war die Antwort.
    Also die Lateiner sehen es so an als ob die Prostituierte „eine von ihnen“ war (also eine paraguayerin), die der brasilianer Pavao abgestochen hat. Da muss man das paraguayische Blut raechen und auch einen von „ihnen“ (also Brasilianer) umbringen.
    Scheint als ob es tief im innern des paraguayischen Volkes ein Rassenkampf gegen die brasilianischen weissen imperialisten ist.
    Sowas in die Richtung schien in dem Gespraech durchzuscheinen.
    Wuerde mich nicht wundern da ja der paraguayer nur in „rassistischen Termini“ denkt. Scheint als ob viele Vorkommnisse einen rassistischen Hintergrund haben (obwohl es u.a. die EU Integrationspolitik nicht wahr haben will). Rassismus ist ein bestimmender Faktor in der Neuzeit.

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