Beechcraft-Motoren werden in den USA untersucht

Asunción: Die zwei Motoren des abgestürzten Kleinflugzeuges, indem sich unter anderem der Landwirtschaftsminister Luis Gneiting befand, werden in die USA entsendet, wo man sie genauer untersuchen wird.

Am heutigen Morgen wurden die beiden aus dem Schlamm geborgenen Motoren zum Gelände der zivilen Luftfahrtbehörde (Dinac) geliefert. Von hier aus nehmen sie eine weitere Reise in Kauf, um zu definieren, ob sie eine Fehlfunktion hatten und somit für den Absturz verantwortlich sind.

Emilio Verruck vom Zentrum für Untersuchung und Prävention von Luftfahrtunfällen (Cipaa), erklärte, dass die Motoren zumindest von außen optisch in Paraguay untersucht werden. Dies wird etwa 2 Wochen in Anspruch nehmen. Eine genauere Analyse wird jedoch nur in den USA möglich sein, woher das Flugzeug stammt. In versiegelnden Boxen werden die Motoren bald nach Wichita, Texas, geliefert werden. Insgesamt 12 Tage dauerte es bis man die Motoren aus dem Schlamm bergen konnte. Bisher wurde noch keine mögliche Ursache für den Absturz genannt.

Wochenblatt / Última Hora

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6 Kommentare zu “Beechcraft-Motoren werden in den USA untersucht

  1. Nun, was werden die Experten finden? ich denke mal eine Rolle Roedeldraht und eine Zange die man bei der letzten „Inspektion“ unterm Mangobaum vergessen hat rauszunehmen. Also bleibt gelassen.

  2. Bei dem Motor, der am Bild zu erkennen ist, ist anzunehmen daß dieser beim Absturz stillstand, diese Propellerblätter weisen zu wenig Beschädigungen auf. Auch im Sumpf müssten sie mehr beschädigt sein. Aber weitere Untersuchungen werden dies zeigen. Treibstoffmangel ist sicherlich auszuschliessen, da nach Asuncion geflogen wurde, dies würde kein Pilot tun und sicher die Betankung vorher überprüfen. Dieser Motor dürfte ausgefallen sein, sollte der zweite Motor noch intakt gewesen sein versuchten die Piloten noch den Flugplatz zu erreichen. Auch der Höhenmesser spielt eine Rolle, denn den Luftdruck am Platz, bekamen sie sicher nicht.

  3. So einen Motor zumindest optisch von außen in Paraguay zu untersuchen. Gut. Ja. Aber. Ob die Zeit von so kurzen 14 Tagen reichen wird, um einen ganzen Motor zumindest optisch von außen in Paraguay zu untersuchen? Ich meine, von jeder Seite. Und eventuell sogar von oben und unten. Nicht zu bemitleiden diese optischen Motoruntersucher. Richtige Schwerstarbeit. Da werden die optischen Teerere-Untersuchen wohl etwas gekürzt werden müssen.

  4. Die Propeller sagen noch mehr aus:
    Das Flugzeug ist praktisch senkrecht abgestürzt bei tatsächlich stillstehendem Motor.
    Ein stillstehender Motor ist jedoch völlig problemlos, da mit dem zweiten noch stundenlang weitergeflogen werden kann. Sogar Steigen ist möglich. Das übt man.
    Allerdings ist es – für den Laien völlig unverständlich – schwierig, festzustellen, welcher Motor tot ist. Weder optisch noch an den Instrumenten ist das zu erkennen. Wegen dem Fahrtwind dreht der Propeller brav weiter,und der Zylinderdruckist bei Normalleistung gleich dem Aussendruck. Man muss dies mit dem Seitenruder ermitteln. Und wenn man dies halt nicht übt, stellt man gerne den gesunden Motor ab. Den toten Motor stilllegen ist sinnvoll, um die Propellerblätter flach zu stellen, damit deren Luftwiderstand möglichst eliminiert wird. Dann stehen wegen dem Giermoment nur noch 40% der Gesamtleistung zur Verfügung. Und mit dieser bescheidenen Leistung muss dann eine Umkehrkurve geflogen werden, bei der leicht die Stallgeschwindigkeit unterschritten wird, was zu diesem typischen senkrechten Einstecken im Boden führt.
    Wären beide Motoren gleichzeitig stehen geblieben, was sehr unwahrscheinlich ist, hätte man das Flugzeug sehr sanft landen können, besonders im Morast. Dabei wäre dies gerade bei diesem Typen leicht möglich gewesen, weil er ein Einziehfahrwerk hat und damit kein Ueberschlag droht.
    Fazit: wahrscheinlich Pilotenfehler.

    1. Das ist alles Richtig was von Dir geschrieben wurde.Ich verstehe da ganze nicht.Normal dürfte das ganze Passiert sein.
      Bei zwei Motoren geht immer einer,außer der Treibstoff ist alle.Im Geleitflug kann man auch landen.
      Pilotenfehler – Wartungsfehler – Sabotage etwas stimmt nicht: Verschiedene wollten nicht mit! Ich kenne zwar nur Segelflugzeuge,Motorsegler oder die Jodel DR100/1050M die sind nicht zu vergleichen mit der Maschine.Für viele sind das Flughilfen.Es waren zwei Piloten da einer hätte es bringen müssen. Die ganze Zeit habe mich eins gefragt, eine Blackbox hat sie keine,etwas muss da sein Fehler speicher. Bordrechner oder sonstige Speichersachen die man Auslesen kann.
      Ein kleiner Schnitzer kann in das Ende sein.Windenschlepp-Seilriss 150m,das Seil aus geklingt- holt geschwindigkeit auf-fahrt die Landeklappen aus-will im Geradeausflug landen- er erkennt zu weit ,geht nicht-Wald- fliegt mit Ladeklappen die Kurve mit gleicher Geschwindigkeit-zu langsam-Auftrieb abgerissen-Trudeln.Erster Alleinflug gerade die mittlere Reife und schon auf den Friedhof.Die Kurve mit 10-15% Geschwindigkeit oder ohne Landklappen wäre er noch am Leben.
      Es hätte alles gereicht, der Seilriss wurde geübt!

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