Bei voller Pandemie gravierende Probleme mit der Wasserversorgung

Asunción: Die Bewohner der verschiedenen Stadtteile von Asunción und des Departements Central prangerten den Mangel an Trinkwasserversorgung durch die Sanitärgesellschaft Essap an und äußerten ihre Besorgnis inmitten der Covid-19-Pandemie.

Händewaschen ist eine der wichtigsten Empfehlungen des Gesundheitsministeriums, um die Ausbreitung des Coronavirus im Inland bekämpfen zu können, obwohl dies für viele Benutzer in verschiedenen Bereichen der Hauptstadt und des Departements Central kaum umsetzbar ist. Es ist schwierig, diese Anforderung zu erfüllen, da sie nicht über den von Essap bereitgestellten Trinkwasserservice verfügen. Dies ist der Fall bei den Bewohnern des Stadtteils Nazareth in Asunción, die über soziale Netzwerke den Mangel an Dienstleistungen in der Region mehrere Tage lang anprangerten.

Ebenso berichteten sie, dass Angestellte der Essap einen Tankwagen zur Verfügung gestellt hatten, um das Gebiet mit Wasser zu versorgen. Sie konnten jedoch nur Plastikbehälter befüllen, da sie keine langen Schläuche hatten, um die in den Häusern installierten Tanks zu erreichen. Eine weitere Stadt, die von der Kürzung des Essap-Dienstes betroffen ist, ist Mariano Roque Alonso, wo die Einwohner angaben, seit Wochen ohne Wasser zu sein.

„Der Service in Mariano Roque Alonso wird immer schlechter. Den ganzen Tag. Wochenlang ohne ausreichendes Wasser oder Druck den ganzen Tag. Wenn man die 162 anruft, um sich zu beschweren, gibt es keine Lösung. Das ist unmenschlich“, postete ein Bewohner auf seinem Twitter-Account. Zone.

Ebenso ist die Gemeinde Luque eine weitere Stadt, die von mangelndem Service betroffen ist.

Essap informierte durch eine Erklärung alle Nutzer der von den Yrenda-Vertriebszentren (Nazareth-Viertel, Asunción) und Luque abhängigen Stadtteile darüber, dass der Wassermangel in diesen Gebieten auf den Ausfall einer Hauptsicherung in der elektrischen Zuleitung entsprechend den Trinkwasseraufbereitungsanlagen Degremont 1 und Microfloc zurückzuführen sei. Darüber hinaus gibt die Erklärung an, dass die Dienste in den betroffenen Gebieten schrittweise wiederhergestellt werden.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Bei voller Pandemie gravierende Probleme mit der Wasserversorgung

  1. „…dass der Wassermangel in diesen Gebieten auf den Ausfall einer Hauptsicherung in der elektrischen Zuleitung entsprechend den Trinkwasseraufbereitungsanlagen Degremont 1 und Microfloc zurückzuführen sei.“
    Aha, also ist eindeutig diese Hauptsicherung schuld.
    Müssens sicher nachbestellen in Europa, das keine Sicherungen mehr auf Lager. Kann noch drei Jahre dauern, bis SARS-V2.0 bis SARS-V2.3 vorüber sind und wieder ein Postpaket mit Hauptsicherungen kommt. Oder schon alles Geld an Gehälter an Amigos verteilt, sodass Sie noch für ne Hauptsicherung spenden können, dass ESSAP die Bestellung von Hauptsicherungen überhaupt aufgeben kann.
    Aber egal, ist mir auch schon passiert, dass ich mit dem Auto ohne Benzin stehen geblieben bin. Ich sage ja immer: „Dieses schuldige Benzin. Einfach unfähig dieses Benzin. Dann will es noch immer Geld haben dieses Benzin. Und das unglaubliche, plötzlich ist der Tank wieder leer und hat nichts gesagt“.
    Unglaublich! Phänomenal!
    So kann man sagen, SARS-V2.0 wird positive Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung hierzulande haben: IWF, D, USA oder J wird eine Milliarde Euro spenden, davon wird dann das Trinkwassernetz modernisiert. Ne, 998 Millionen an offiziellen Gehälter und inoffiziellen Gehältern an Amigos. Der Rest ist dann fürs Trinkwassersystem. Unglaublich! Phänomenal!
    Von was sprechen diese fähigen Staatsangestellten eigentlich: Nur die mehr besser Verdienenden haben hierzulande überhaupt einen Tank. Diese sind ja auch nicht grati. Die meisten werden also täglich Wasser schleppen müssen. Wenigstens dort, wo die ESSAP freundlicherweise mit dem Tankwagen hält. Jetzt betteln sie auch noch um Schläuche. Haben Millionen US$ bekommen vom Parlament. Eine Panne nach der anderen, seit Jahren, die Jefes dürfen solange bleiben bis der nächste Präsident diese durch Amigos auswechselt.
    Danach kommt der Neue: „Alle Vorgänger Nilpen, alles schlecht gemacht, doch jetzt bin ich da, alles wird besser“. Außer dass es für sich und seinen Amigo- und Family-Clan dann alles besser wird bleibt alles beim Alten: Dilettantisch und Korrupt.

    20 Jahre keine Investitionen: Das Wassernetz vor dem Zusammenbruch
    https://wochenblatt.cc/20-jahre-keine-investitionen-das-wassernetz-vor-dem-zusammenbruch/

  2. Die einzige Lösung eine dauerhafte Wasserversorgung zu gewährleisten, ist Essap abzuschaffen und den Betrieb an eine private Firma zu übergeben, am besten an einen internationalen Versorger, der Erfahrung in Entwicklungsländern hat.
    Mit Essap wird das nie was werden, da diese nur in ihr Netz oder Aufbereitung investieren, wenn irgendein 1.Weltland Entwicklungshilfe beisteuert. Ansonsten werden die Gebühren doch 1:1 in Gehälter ausgegeben.

  3. Die meisten Estancias haben eine bessere Wasserversorgung als die Hauptstadt. Am besten stellt die Essap noch ein paar Wasserköpfe ein und wartet, bis denen das Hirnwasser aus der Nase fließt.

  4. Auch in Caacupe gibt es dauernd Schwierigkeiten.
    Hier fliessen aus einer Unmenge von Löchern in der Calle Alberdi eine ebenfalls Unmenge von Wasser, und zerstören natürlich von innen her die Strasse, die schon mehrfach neu asphaltiert worden ist.
    Reaktion eines Oberkopfeten auf die Reklamation einer Nachbarin: da kann man nichts machen.

  5. @eggi
    War dieser @Eggi nicht der Wasserzulieferer (Privatunternehmer) der Zone?
    Man muesste ihm die Haustuer eintreten und ihn irgendwo auflauern und abfangen.
    Zieh dich warm an, eggi – ein kleines Pistoelchen waere auch zu empfehlen.
    Der Wasserhahn bleibt offen und fluessig auf Anordnung der Regierung auch wenn die Kunden nicht zahlen – das gilt auch fuer private Wasserverteiler. Wenn nicht anders dann zwangsrekrutier deine saeumige Kunden damit sie deine Wasserpumpen durchreparieren um so die Zahlungen abzustottern – die alte Fronarbeit zeigt in Krisenzeiten wieder ihre Fratze.

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