Asuncion: Nachdem die US-amerikanische Justiz schon seit fast zwei Jahren die Auslieferung von Ex Conmebol Präsident Nicolas Leoz wegen Geldwäsche versucht zu erreichen, zeigte ihn nun auch die Conembol selbst Veruntreuung an.
Ein Stadion ist nach ihm benannt, in der High Society des Landes war er stets geschätzt und nun versucht er sich seit über einem Jahr gegen eine Auslieferung in die USA zu wehren. Der Zwiespalt in dem das Land mit dem Ex Präsidenten der Südamerikanischen Fußballkonföderation steht ist groß. Nach einer intensiven Kontrolle der Bücher wurde zuerst eine Baufirma eines Zeitungsmagnaten in die Mangel genommen, die einerseits kritisiert und andererseits am Bau des Conembol Gebäudes kräftig verdient hatte. Nun aber ist die Zeit reif. Nicolas Leoz wurde nun unter der Leitung des aktuellen Conmebol Präsidenten Alejandro Dominguez Wilson-Smith angezeigt. Ihm wird die Produktion von nicht authentischen Dokumenten, Geldwäsche, Veruntreuung und Gründung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt.
Im Zeitraum zwischen 2000 – 2015 wurden rund 150 Millionen US-Dollar veruntreut. Bis 2013 war er Präsident der Conmebol.
Wochenblatt / Conmebol










