Besuche in Krankenhäuser ab heute nicht mehr zulässig

Asunción: Das Institut für soziale Sicherheit (IPS) gab an diesem Freitag bekannt, dass Besuche in allen Krankenhäusern des Landes ab heute nicht mehr gestattet sind, da immer mehr positive Fälle von Coronavirus auftreten.

Die Behörde eine Erklärung ab, in der angekündigt wurde, dass keiner der Patienten, die wegen anderer Pathologien ins Krankenhaus eingeliefert wurden, besucht werden darf. Das Dokument legt fest, dass die Ernennung einer Pflegekraft für zwei Personen pro Patienten zugelassen ist.

Sie müssen beim Betreten des Krankenhauses registriert werden. Dann erhalten diese Pflegekräfte einen Ausweis, den sie mit der Cedula vorlegen müssen, um die verschiedenen Bereiche der Einrichtung betreten zu können.

Die Maßnahme tritt ab heute in Kraft. Sie ist auf die drastische Zunahme asymptomatischer positiver Fälle von Covid-19 bei Patienten zurückzuführen, die wegen verschiedener Pathologien in verschiedenen Diensten des Zentralkrankenhauses aufgenommen wurden.

Wochenblatt / Paraguay.com

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7 Kommentare zu “Besuche in Krankenhäuser ab heute nicht mehr zulässig

  1. Wie kann das praktische funktionieren? War es seither nicht so, daß die Angehörigen der Patienten für die körperliche Pflege und das Besorgen von Arzneimitteln beinahe rund um die Uhr bereit stehen mußten? Wenn nun die Angehörigen ausgeschlossen werden, wer übernimmt dann deren Aufgaben?

    1. Danke für den Hinweis. Hatte ich doch tatsächlich überlesen! Kommt wohl daher, daß ich mir angewöhnt habe, zunächst immer nur die Unlogik und Dummheit hiesiger Abläufe und Anordnungen zu unterstellen.

  2. Nun werden also die sehr familiären Paraguayer auch versuchen, nach Möglichkeit jeden Krankenhausaufenthalt zu vermeiden. Das wird dann auch, wie in Deutschland, zu vielen zusätzlichen Toten führen, weil notwendige Behandlungen nicht stattfinden.
    Aber Hauptsache niemand, der über 80 und/oder schwerkrank ist, stirbt ein paar Tage früher mit Corona, als er ohne Corona ohnehin gestorben wäre.

    1. Das ganze dient der Zerstoerung der familienstrukturen und findet nicht nur in Paraguay statt. In der brd ist man bereits weiter und konzentriert lsich inzwischen darauf die Eltern Kind Beziehungen zu zerstoeren.

  3. Soso, es dürfen sich zwei Familienangehörige registrieren lassen, die dann, wie gewohnt, die Arbeit des Hospitalpersonals zu übernehmen haben.
    Zuerst dachte ich: Oh, jetzt müssen all die Tererétrinkerinnen und Aufenthaltsraumbesetzer doch tatsächlich mal für ihr Gehalt arbeiten und sich um die Patienten kümmern.
    Dann las ich den Artikel ein zweites Mal und siehe da!
    Alles bleibt wie es war, auch weiterhin sind die Familienangehörigen für die Pflege ihrer Angehörigen zuständig, damit die, die dafür bezahlt werden, weiterhin in Ruhe im Aufenthaltraum des Personals ihren Tereré trinken können.
    Naja. Alles andere hätte mich doch schwer gewundert.

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