Bewusstseinskampagne für Motorradfahrer gestartet

Asunción: Das Trauma Hospital, die Agentur für Sicherheit im Straßenverkehr, das Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologien (Mitic), die Caminera, die Nationalpolizei und organisierte Motorradclubs haben Anfang der Woche die Kampagne zur Verhinderung von Verkehrsunfällen mit Motorradfahrern gestartet.

Ziel ist es, die hohe Rate an Verkehrsunfällen mit Motorrädern zu reduzieren.

Diese Initiative wird “vor den alarmierenden Zahlen von Unfällen auf Motorrädern durchgeführt, die sich jeden Tag ereignen“, erklärte Guido Velázquez, Generaldirektor für Bildung und Kommunikation vom Ministerium Mitic.

Er wies auch darauf hin, dass das Ziel darin bestehe, Bewusstsein zu schaffen und eine Verhaltensänderung in Bezug auf die Einhaltung der Verkehrsregeln durch Kontrollen und Sensibilisierungsmaßnahmen für die Verwendung von Helmen sowie Warnwesten zu erreichen. Ebenso setze man den Schwerpunkt darauf, zu erklären, dass keine Kinder unter 12 Jahren auf Motorrädern mitgenommen werden, fügte Velázquez an.

Er sagte weiter, dass im Rahmen der Kampagne mehrere Sensibilisierungsmaßnahmen durchgeführt werden, wie die Verteilung von Flyern, Warnwesten und spezifische Kontrollen durch die beteiligten Institutionen.

„Wir brauchen dringend die Formalisierung bei der Ausstellung des Führerscheins. Wir werden alle Mittel einsetzen, um diese Kampagne erfolgreich durchzuführen und nachhaltig zu gestalten“, erklärten die Verantwortlichen der Initiative abschließend.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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6 Kommentare zu “Bewusstseinskampagne für Motorradfahrer gestartet

  1. Im vollen Lebensmüde-Bewusstsein wird es jedoch den meisten Ignoranzbolzen am naheliegendsten Ohr rein und zum entfernteren wieder raus. Uhuhuh, die meinen wirklich, dass Ignoranzbolzen trotz helle leuchtender Leuchtbeue und Helm am Armgelenk 50 Cents für ein Glühbirnchen ausgibt. Oder er, Frau, Regenschirm als Sonnenschirm, drei Kleinkinder, Omi mit Streichhölzl-Einkauf und fünf Hühnerkäfigen umgeschnallt, fünf Billigpolarbierbücksenpacks und 17 Smartphones nun den Bus nehmen. Uhuhuh. So ist da nun mal, im Lande, wo die Vollprofi-Steinzeitpolizei in die Tonne treten kannst. Da müssen die Ärzte eine Lebensmüde-Bewusstseins-Kampagne machen. Wie jedes Jahr. Nix wird sich ändern. Die Krux ist halt, würden bei der Lebensmüde-Bewusstseins-Kampagne noch grati Streichhölzl, Billigpolarbierbücksenpacks und Shwuddeli-Hui-CiDis abgeben, dann könnte es etwas bringen. Aber das benötigen die Initianten der Lebensmüde-Bewusstseins-Kampagne wohl für sich selbst.

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  2. “Bewusstsein zu schaffen und eine Verhaltensänderung in Bezug auf die Einhaltung der Verkehrsregeln”???
    Welche Verkehrsregeln??? 85% dürften da wohl nicht eine einzige Regel kennen. Das gilt auch für 75% der Autofahrer.
    Motorradfahrer überholen rechts, rote Ampeln nur Dekoration, es wird in den Gegenverkehr überholt egal ob wer kommt oder dort auch eine Einmündung oder Kreuzung ist.
    Sonntagnachmittag/abend meistens ganz schlimm, da die Profis alle noch angetrunken nach Hause wollen.
    Das Grundproblem ist doch die fehlende Fahrschule und die Pflicht einer wirklichen Führerscheinprüfung. Nicht eine wo drei Fragen vorgegeben sind und der Fahrlehrer dann alleine ausfüllt.
    Dazu eine Haftpflichtversicherung und schon wäre nicht mal 50% mehr auf der Straße. Aber dazu würde natürlich ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr erforderlich sein. Wo fangen wir an?

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    1. Wo fangen wir an? Guter Ansatz. Als erstes müsste die Polizei auf Vorderman gebracht werden, die nicht nur abzockt sondern Verkehrverstöße rigerros ahndet und nicht nur an den Kreuzungen rum steht und mit dem Telefon rum flippert und darauf wartet, das ein anscheined gut betuchter oder Ausländer vorbei kommt, dem man irgend ein Vergehen unterjubelt, damit man Abzocken kann. Aber das ist nur Wunschdenken, weil die Polizei es ja selber nicht anders kann/ macht, wie die anderen auch.

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  3. Hier sehen 90% der Verkehrsteilnehmer eine rote Ampel und die Verkehrszeichen als unverbindliche Empfehlungen an, die man einhalten kann aber nicht muss.
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    80% der Verkehrsteilnehmer kennen die Bedeutung der Verkehrszeichen gar nicht, deshalb können sie sie auch nicht einhalten.
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    Kinder unter 12 Jahren werden nicht nur auf dem Moto mitgenommen, man lässt sie selber fahren, sobald die Füße die Pedale – aber nicht den Boden – erreichen.
    Der 8jährige darf dann Mutter, Oma und die drei kleinen Geschwister herumkutschieren.
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    Der Helm bleibt entweder als Dekoartikel daheim auf dem Regal liegen oder er dient dem Schutz des Ellenbogens.
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    Eine funktionierende Beleuchtung vorne und hinten wird eh total überschätzt.
    Wer braucht die schon?
    Solange ich noch was sehe, sehen mich die anderen doch auch. Oder nicht?
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    Wichtiger als die Beherrschung der Verkehrsregeln und des Fahrzeugs ist das Lesen und Schreiben von Nachrichten auf dem Celular im Auto oder auf dem Moto.
    Während der Fahrt selbstverständlich.
    Wenn das Fahrzeug steht kann das doch jeder!
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    Sollte ich als Motofahrer in ein Auto reinfahren, kann ich sicher davon ausgehen, daß der Autofahrer die Schuld bekommt und mir alle Auslagen bezahlen muss.
    Oder zumindest meiner Familie meine Beerdigung und eine hohe Entschädigung.
    Also: Igual nomás!
    Todo bien!
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    Eine allgemeine Versicherungspflicht wird sicherlich nie eingeführt werden, weil dann schlagartig 75% der Verkehrsteilnehmer ihr Fahrzeug stehen lassen müssten, weil sie dafür (angeblich) kein Geld hätten.
    Da werden die Händler schon dafür sorgen, daß so eine überflüssige Regelung ihnen nicht das Geschäft versaut.
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    *Wer Sarkasmus findet darf ihn behalten.*

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