Bi-ozeanischer Korridor: 1.800 Kilometer ohne Zollgrenzen

Der Plan für den bi-ozeanischen Korridor schreitet langsam aber sicher voran. Angedacht ist dabei, dass 1.800 Kilometer in drei Tagen ohne Zollunterbrechungen durch vier Länder, Paraguay, Argentinien, Chile und Brasilien gereist werden kann.

Die Strecke dürfte dann wohl eine deutliche “Abkürzung“ mit dem Handel nach Asien sein. Bis es so weit ist, wird aber wohl noch eine Zeit vergehen, denn infrastrukturell muss noch viel geschehen.

Auf einer Tagung in Campo Grande, Brasilien, trafen sich mehrere Beteiligte der involvierten Länder. Darunter waren auch der paraguayische Minister für Industrie und Handel, Gustavo Leite und Felix Zelaya vom MOPC zugegen. „Wir haben erst einmal untereinander diskutiert wie ein praktikables Zollsystem aussehen kann. Möglich sind intelligente Frachtmaßnahmen, wie Kameras und Kennzeichenleser und eine Auswertung der Containernummern. Mit einer geeigneten Software ist das ohne Weiteres möglich“, sagte der Staatssekretär für internationale Beziehungen vom brasilianischen Zoll, Ronaldo Lazaro Medina.

Paraguay hat das MOPC bereits im April beauftragt die Arbeiten der ersten Phase des bi-ozeanischen Korridors durchzuführen. Es sieht die Pflasterung der Strecke Carmelo Peralta nach Loma Plata vor. Am 24. August ist das Bieterverfahren für die 227 Kilometer lange Strecke beendet. Die Investition beträgt ca. 330 Millionen US Dollar. Danach folgt eine zweite Ausschreibung für die Verbindung Cruce Centinela – Mariscal Estigarribia – Pozo Hondo für die Verbindung mit Argentinien. Veranschlagt sind dafür 340 Millionen USD.

Quelle: Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Bi-ozeanischer Korridor: 1.800 Kilometer ohne Zollgrenzen

  1. “Paraguay hat das MOPC bereits im April beauftragt die Arbeiten der ersten Phase des bi-ozeanischen Korridors durchzuführen. Es sieht die Pflasterung der Strecke Carmelo Peralta nach Loma Plata vor.”
    Ein Großprojekt mit Pflastersteinen, ich lach mich schief!

    1. In der Originalquelle steht “Pavimentación”, das schliesse auch Asphaltierung ein.
      Die Cartes-Regierung haut auf Teufel komm Raus ein Strassenprojekt nach dem anderen heraus. Einerseits richtig gut, andererseits waere Schienenverkehr fuer den Guetertransport wuenschenswert.
      Zumindest die Strecke Encarnacion – Ciudad del Este fuer den Sojatransport waere eine feine Sache – wuerde die Strassen von den teilweise uralten LKW’s erheblich entlasten.

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