Blaupunkt wird in Paraguay produzieren

Asunción: Wie heute Morgen der Minister für Industrie und Handel, Gustavo Leite, nach einem Treffen mit deutschen Vertretern mitteilte, ist Blaupunkt der nächste deutsche Konzern, der nach Paraguay kommt.

Unter dem Firmenname “Blaupunkt Technology Américas S.A.“ wird die deutsche Firma Audio-Systeme sowie Radios in Asuncion herstellen und in Südamerika vertreiben, erklärte Andrzej Cebrat, Executive Direktor von Blaupunkt (Global Intellectual Property Development SARL)

Der Unterhaltungstechnikriese, der 1923 in Hildesheim gegründet wurde, meldete im vergangenen Jahr Insolvenz an. Über die Namensrechte verfügt derzeit GIP Development SARL. Seit 2016 wird das Unternehmen endgültig abgewickelt.

In den kommenden Monaten will Blaupunkt eine Frabrik errichten. Die Kosten dafür belaufen sich auf 1,5 bis 2 Millionen US-Dollar. Monatlich sollen dann 3.000 Doppel DIN Schacht Radios und 9.000 DIN Schacht Autoradios vom Band laufen, die im Mercosur Bereich Absatz finden sollen.

“Führende deutsche Industrie kommt nach Paraguay“ lautete der Titel des Originalberichts aus der Tageszeitung La Nación.

Wochenblatt / La Nación / America Economia

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Europakongress

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6 Kommentare zu “Blaupunkt wird in Paraguay produzieren

    1. …und kein Beamter eine Zustimmung geben muss, kein Richter irgendetwas zu entschliessen hat, die Polizei gewillt ist, Anzeigen entgegen zu nehmen, nicht immer Wasser benötigt wird, usw. usf…

  1. Ich kenne Blaupunkt ehrlich gesagt nicht, aber deutsche Unternehmen wissen sicherlich: Ohne Schmiergeld geht es hier nicht. Hab mal gelesen, dass irgend eine deutsche Firma (Siemens?) in Russland viel Schmierzahlungen leisten muss. Aber im Endeffekt rentiert es sich wohl fuer Siemens in Russland zu produzieren.

    Und: In Russland funktionieren Dinge wie Stromversorgung, Wasserversorgung usw. Und ueber das russische Bildungssystem braucht man bei mehreren Nobelpreistraegern und Weltraummissionen nicht gross zu zweifeln.

    Ich will auch gar nicht Paraguay mit Russland vergleichen, nur ist die hiesige Behoerdenarbeit, Justiz und Infrastruktur – freundlich ausgedrueckt – nicht einladend fuer Investoren und Produktionsunternehmen.

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