Blutspuren, Kokain, verheilte Wunden und Restalkohol

Asunción: Der Geschäftsmann Gerardo Stadecker verstrickte sich bei seiner Aussage in Widersprüche, Grund weswegen man nicht mehr an einen Schlaganfall glauben wollte.

Blutspuren, wo keine sein sollten, ein großes Hämatom im Brustbereich, Reste von Kokain im Schlafzimmer und einen Restalkohol im Blut sind nur einige der Fakten, die die Polizei an einem einfachen Schlaganfall zweifeln lassen. Zudem fand man beim Entkleiden der Leiche von Sabryna Breuer, die Stadecker angeblich um 09:00 Uhr heute Morgen fand, viele verheilte Wunden, die auf Gewalt in der Vergangenheit hinweisen. Stadecker, der eingestand, Konsument von Kokain zu sein, hat nur wegen seines seltsamen Verhaltens die Polizei auf die Idee gebracht, dass hinter dem Ableben mehr stecken könnte als nur ein Schlaganfall. Die Hausbegehung im Ortsteil Mburucuyá ergab ein konfuses Gesamtbild, da Stadecker angab im Bett mit der Frau geschlafen zu haben. Gefunden hätte er sie jedoch im begehbaren Kleiderschrank.

Die Anklage wegen mutmaßlicher Tötung brachte für den 45-jährigen Geschäftsmann aus dem Importbereich Untersuchungshaft mit sich. Sein Restalkohol lag um 10:00 Uhr noch bei 0,4 Promille.

Wochenblatt / Abc Color / ADN

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