Brandanschlag im Chaco auf die Ermittlungsabteilung der Polizei

Mariscal Estigarribia: Unbekannte schütteten Benzin auf die Fahrzeuge. Der Leiter der Ermittlungsabteilung der Nationalpolizei alarmierte die zuständige Polizeidienststelle.

Der Geruch von Benzin und Rauch drang in die Umgebung ein. Der Leiter der Ermittlungsabeteilung der Polizei von Mariscal Estigarribia, Kommissar Luciano Denis Astigarraga, Departement Boquerón, ging auf die Terrasse hinaus und fand eine schreckliche Szene vor. Unbekannte hatten Benzin auf drei Fahrzeuge gegossen, zwei davon brannten bereits.

Bei den betroffenen Fahrzeugen handelte es sich um einen Toyota vom Typ Allion, der dem Leiter der Ermitlungsabteilung selbst gehört, einen weiterer Toyota der Marke Premio, den der Polizist Antonio Núñez besitzt und einen Kia Sportage, der dem Zivilbeamten Jorge Chena gehört, alle diensthabend in der oben genannten Polizeidienststelle der Chaco-Kommune.

Der Brandanschlag ereignete sich am Dienstag gegen 20.45 Uhr, wie Kommissar Astigarraga der zuständigen Polizeistation mitteilte, deren Beamte den Bericht aufnahmen und Beweise sicherten. Zwei Fahrzeuge erlitten Schäden durch das Feuer, während das dritte nur mit Benzin übergossen worden war und nicht in Flammen aufging. Bisher ist unbekannt, wer für den Anschlag verantwortlich ist, aber die Ermittlungen in dem Fall laufen bereits.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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2 Kommentare zu “Brandanschlag im Chaco auf die Ermittlungsabteilung der Polizei

  1. Mückenloch - Neckargemünd

    Hehe. Dazu fällt mir ein Sprichwort ein: “Blöder als die Polizei erlaubt”. Doch! Glück im Unglück. Die Täter waren ja noch blöder als die Polizei erlaubt. Naja. Sowas kommt sogar in Gongo, Sambi und sogar dem 51. Bundesstaat Sauerkraut vor.

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  2. Da muss ich den Daumen-Runter-Like-Lillies schon recht geben. Denn dass ein jeder in die hiesig Vollprofi-Steinzeitpolizeistation laufen und Autos mit Benzin übergießen kann ist ja von hiesig Vollprofi-Steinzeitpolizei nicht zu erwarten. Ich korrigiere: Unglück im Unglück. Dass die Täter mit einer von kleinauf induzierten Erziehung und Kultur es nicht zustande gebracht haben Benzin zum Entzünden zu bringen ist natürlich sehr erstaunlich, denn bei den Autos handelt es sich ja nicht um gebrauchte Windeln, toter Hund, E-Lampen, Leuchtstoffröhren, Blech, Glas, Knopfzellenbatterien, aufladbare Baterias (Akkus), ausgediente Kühlschränke, Plastikpools, Farben & Lacke, Schuhe und Kleidung, sonstig Hausmüll und Brennbares wie nasses Laub, was ihnen zum Entzünden zu bringen sonst keine sonderlich Schwierigkeiten bereitet. Ich korrigiere: So etwas kommt nicht einmal in Gongo, Sambi und sogar dem 51. Bundesstaat Sauerkraut vor.

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