Brandstifter im Chaco

Puerto Pinasco: Unbekannte Brandstifter haben im Chaco eine Holzbrücke angezündet. Das MOPC ermöglichte eine provisorische Umleitung, damit die betroffenen Orte erreichbar sind.

Die Bewohner der Gegend von El Ceibo im Bezirk Puerto Pinasco, Departement Presidente Hayes, waren von der Außenwelt abgeschnitten, weil am Dienstag die Holzbrücke, die einzige Zufahrt für andere Orte, absichtlich niedergebrannt wurde.

Vor wenigen Tagen reparierte das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) die 36 Meter lange Brücke und am Dienstag fand man sie völlig verkohlt vor.

Bisher ist nicht bekannt, wer diesen gewaltigen Schaden in diesem Bereich des Chaco angerichtet hat, aber die Behörden ermitteln bereits, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Es handelt sich vermutlich um Vandalen, deren einzige Absicht darin besteht, Schaden zuzufügen.

Den Angaben zufolge ist dies das zweite Mal, dass die Brücke in Brand gesteckt wurde. Im Jahr 2018 passierte etwas Ähnliches, aber bei dieser Gelegenheit bemerkten die Nachbarn das Feuer und löschten es schnell. Nur ein Teil der Holzkonstruktion war betroffen und hinterließ ein großes Loch, das repariert werden konnte.

Um die Situation zu entschärfen, ermöglichte das MOPC eine Ausweichroute an der Seite der Brücke, an der eine provisorische Furt aufgrund des niedrigen Flusspegels gebaut wurde, damit Fahrzeuge passieren können.

Wochenblatt / Mas Encarnación / Extra

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9 Kommentare zu “Brandstifter im Chaco

  1. Huiiii, so ein Millionen-teuerer Prachtsbau. Einfach wech, abgefackelt innert Minuten. Na, wenn das den Steuerzahler nicht wieder ein paar Millionen USD kostet diesen Prachtsbau wieder aufzubauen. Jedenfalls gibt es wieder Arbeit für die Amigos.

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    1. An die Daumen-Runter-Geber:
      Also ich kann meinen Verdacht gut begründen. Könnt ihr euren Daumen-Runter außer mit einem dümmlichen “Bäääh, das ist Rassismus” auch begründen?
      In der Gegend gibt es jede Menge Estancias, die Flächen von 100qkm und mehr bewirtschaften. Neben Landwirtschafr betreiben diese auch im großen Rahmen Forstwirtschaft. Durch den Abbrand der Brücke sollen schwere Transporte verhindert werden, von wahrscheinlich einer oder einer kleinen Anzahl von bestimmten Estancias, denn auch durch die Furt dürften nun Holztransporte nicht mehr möglich sein.
      Nun kommen 3 Tätergruppen in Frage:
      1.) Die EPP, die Estancias bestrafen will, die sich weigern Schutzgelder zu entrichten. Diese EPP hat sich in der jüngsten Vergangenheit vermehrt für die Belange der Indigenen und Campesinos stark gemacht. Zudem liegt der EPP die Verhinderung der Abholzung am Herzen, weil Wälder immer gerne für ihre Camps als Rückzugsorte verwendet wurden. Dort können sie sich unbeobachtet versammeln, üben, planen und ihre Waffen, Proviant und Ausrüstung vergraben und haben somit einen Rückzugsort fern der Zivilisation.
      Die EPP rekrutiert sich, besonders in jüngster Zeit immer stärker aus der indigenen Bevölkerung.
      2) Landlose “Bauern”, die keinen Schimmer haben wie Landwirtschaft funktioniert, bestehen in der Gegend auch hauptsächlich aus Indigenen. Auch denen sind die großen Estancias ein Dorn im Auge.
      3.) Indigene, die durch die Forstwirtschaft ihr, so wie sie denken, von der Natur gegebenes Stammesgebiet bedroht sehen.
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      In allen drei Fällen geht es um die Belange von Indogenen und ausgeführt durch hauptsächlich Indigene.
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      Wäre sicher interessant gewesen zu erfahren, wo die beschädigte Brücke genau liegt. Z.B. mitteln Koordinatenangaben im Artikel.

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      1. Se**ion ID 05a56ad3bc21c8a3332520ef04e41f5f358d068abef7c8156d3fa3f514447bd510

        Bruecke bei Puerto Pinasco.
        https://www.google.com/maps/place/Puerto+Pinasco,+Paraguay/@-22.6509695,-57.837642,2515m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x94650fe3a2864be1:0xce3e281db4f34286!8m2!3d-22.6462275!4d-57.8410062
        Comunidad Indigena “das Paradies”.
        Eine malerische Gegend wo viel Nebel herrscht, Berginseln und Naturresourts fuer Reiche. Ich war mal da in der Gegend. Man meint es sei der Himmel verglichen zur Chacowueste.
        An der Grenze zu Concepcion der Hochburg der Liberalen und Communisten. Concepcion ist absichtlich von Asuncion historisch vernachlaessigt worden weil das von je her die Hochburg der PLRA war und der Buergerkrieg 1948 von da aus gestartet wurde. Man ueberliess die Region dann sich selbst und diese verarmte. Viele der paraguayischen Zusiedler im Chaco stammen aus Concepcion – haben daher auch immer kommunistische Flausen im Kopf. Ist ne Hochburg der Liberalen wo Liberal in Paraguay gleichbedeutend mit Kommunist ist.
        Alle Indianerkultur und jeder Indianerstamm in Suedamerika (alle in Paraguay) ausser die Inkas, hatten den radikalen Kommunismus zum Stammessystem. Der Kommunismus IST die Stammestradition der Indianer in Paraguay.

        1. Ich meinte den genauen Standort der Brücke. Die wird wohl irgendwo in dem Gebiet 30 bis 50km südwestlich von Puerto Pinasco liegen.
          Dann hätte man gewußt welche Estancia(s) man abschneiden wollte.
          Der Brand soll wohl eine Warnung sein. Den Besitzern der Estancia empfehle ich die Estancia durch einen Verwalter vor Ort leiten zu lassen und selbst dort nicht mehr zu wohnen. Sonst sind das die nächsten die entführt werden. Außerdem sollte man die Anzahl der Wachleute erhöhen. An der Zufahrtsstraße eine solarbetriebene Lichtschranke installieren (billiger als Kamera oder Drucksensorplatte), die Ankömmlinge ankündigt.

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    2. An die EPP habe ich auch gedacht, als ich deinen Kommentar gelesen habe. Die sind ja glaube ich so: “Gebt den Indianern ihr Paragauy zurück und alle Kapitalisten sollen verschwinden”.

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      1. Dass sie sich neuerdings für die Indigenen einsetzen ist purer Überlebenswillen der EPP. Denen geht schlicht der kommunistische Nachwuchs aus, also müssen sie ihr Geschäftsfeld ändern.
        Die Indigenen sind ohnehin so dumm, dass Du denen jeden Blödsinn über den Kommunismus erzählen kannst. Dass der Kommunismus, wie er weltweit praktiziert wurde, sich noch viel weniger für denErhalt von Naturvölkern und deren Rechte eingesetzt hat als der Kapitalismus, ist denen nicht bewußt. Egal welche religion, welche Ethnie, alles wurde sowjetisiert. Privater Besitz wurde auf ein minimum reduziert und alles verstaatlicht. Den Indigenen ginge es unter dem Kommunismus noch schlechter als heute.
        Auch den jungen Leuten kannste heute nicht mehr mit Marx, Lenin, Castro oder Guevara kommen. Klar ein paar Kiffer mögen Che auf ihren T-Shirts gedruckt haben, ohne zu verstehen worum es Guevara ging und dass er und sie alle Massenmörder, Entführer, Erpresser waren.
        Die EPP braucht die Indigenen und Campesinos so dringend wie die Luft zum Atmen. Deshalb ist der EPP deren Schicksal auch eigentlich egal. Würde sich das Indigenen-Problem lösen lassen, hätte die EPP ja wieder ein Geschäftsfeld verloren. Dann bleibt nur noch der Drogenhandel und die Entführungsindustrie. Im Grude agiert die EPP auch nur nach ökonomisch-kapitalistischen Grundsätzen. Genau wie jede andere kriminelle Vereinigung.
        Es ist reiner Selbsterhaltungstrieb der EPP und hat mit ihren angeblichen Idealen, der sozialistischen, francistischen Revolution rein gar nichts mehr zu tun.

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        1. Zumal es hierzulande ein Ministerium gibt – INDERT heißt es glaube ich – welches für die Indigenen Millionenbudget hat. Verschwindet zwar viel in der Korruption, aber dieser Staat stellt viel Plata für die Entwicklung der Indigenen bereit. Den Eingeborenen nicht. Wäre ich als Indigener geboren würde ich meine Herkunft nicht verleumden und die Kultur zu wahren versuchen, hätte aber die gleichen Chancen wie die anderen Eingeborenen auch. Ich sehe viele Indio-Mütter am Wegrand sitzen, während ihre Kinder nicht in der Schule sind, sondern an einer großen, gefährlichen Kreuzung bei Rotlicht den Autofahrern an die Scheibe klopfen und Plata verlangen. Da müssten hiesig Beatmeten und Behördeten vom Beatmeten-/Behördetenhüüsli mal kontrollieren, warum diese Kinder nicht in der Schule sind. So wird das nix. Irgendwie kümmert sich dieses INDERT mehr darum, dass die Millionen USD transparente werden.

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  2. Se**ion ID 05a56ad3bc21c8a3332520ef04e41f5f358d068abef7c8156d3fa3f514447bd510

    Die Indianersubvention in Paraguay nennt sich Tekopora. Sie bekommen mehr Geld je mehr Kinder sie haben. Das ist eigentlich fuer die Kinder gedacht aber nach dem Tekopora kassieren sind die Einzelhandelsketten voll von Indianerweibern die sich davon neue Kleider kaufen, die Frauen Coca-Cola und die Maenner Schnaps, und alles wird fuer Proviant, Telefon, Satellitenschuessel und chinesischem Kitsch verquast. Das Kind von Rotznase bleibt hungernd am Wegesrand sitzen.

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