Brasilien militarisiert Grenze zu Paraguay

Die brasilianische Regierung hat die Operation „Ágata 9“ ins Leben gerufen, in ihrem Rahmen sollen die Armee, Marine sowie Luftstreitkräfte die Grenzen zu Paraguay und Argentinien gegen Schmuggel sichern. Am Dienstag startete die Defensive und 4.200 von Soldaten halten bereits Wache, um vor allem dem Drogenhandel und dem Warenschmuggel entgegenzuwirken.

In einer Erklärung des brasilianischen Verteidigungsministeriums heißt es, die Operation will länderübergreifende und grenznahe Verbrechen bekämpfen sowie die Präsenz des brasilianischen Staates erhöhen. Die Aktionen laufen koordiniert zwischen den Militärs, der Polizei und weiteren Behörden.

Man spricht von rigorosen Kontrollen aller Personen, die sich zwischen den Ländern bewegen. Die Händler, besonders in den Städten Pedro Juan Caballero in Amambay, Saltos del Guairá in Canindeyú und Ciudad del Este in Alto Paraná, stellen sich auf erhebliche Behinderungen im Warenverkehr ein.

Die Militärs sprechen vom Einsatz modernster Technik, die Flugzeuge, Schiffe, Radargeräte, Funktechnik und optische Aufklärung umfasst. Der General Paulo Humberto César de Oliveira ist Kommandant der eingesetzten Verbände.

Am ersten Tag hat die Operation Ágata 8 bereits eine Rekordmenge von 3,4 Tonnen Marihuana und 1.680 Zigaretten-Pakete beschlagnahmt, die wahrscheinlich von Paraguay aus in Richtung São Paulo und Río de Janeiro unterwegs waren.

Auf paraguayischer Seite wurden erst kürzlich 20 Flugzeuge in einem Privathangar bei Pedro Juan Caballero sichergestellt, die laut der Antidrogenbehörde Senad zum Transport verbotener Substanzen genutzt wurden.

Quelle: Última Hora

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