Britische Marke, chinesische Technik?

Asunción: Roadster Fans sollen die MG F oder TF noch kennen. Danach war es lange still. Doch jetzt kehrt die 94 Jahre alte britische Marke wieder auf den Markt zurück.

Seit November 2017 ist er in Großbritannien wieder erhältlich, der MG. In Paraguay kam die Marke erst 2018 durch Censu auf den Markt. Angeboten werden hauptsächlich Geländewagen sowie ein Kleinwagen. Der ZS, ein Geländewagen mit 1,5 Liter Motor dürfte wohl in Paraguay auf größtes Interesse stoßen. Ab 17.910 US-Dollar bekommt man da ein respektables Fahrzeug mit allerhand Ausstattung. Nähere Informationen gibt es hier. Hier finden sie zudem den Euro-Ncap Test aus dem letzten Jahr. Der RX5, ein größerer Geländewagen ist ein anderes Niveau, allerdings auch preislich, womit klar wird, dass sich MG auch nicht unter Wert verkaufen will. Dennoch laden großzügige Barzahlungsrabatte zu Überraschungskäufen ein.

Wochenblatt / Censu / NCAP / Wikipedia

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5 Kommentare zu “Britische Marke, chinesische Technik?

  1. MG war die schlechteste Marke aller Zeiten. So wie British Elend, äh, Leyland.
    Die Qualität dürfte jedoch wesentlich besser sein, als damals, denn:

    Die chinesische Nanjing Automobile Group übernahm die Markenrechte, wurde aber selbst 2007 von Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) übernommen. Seit 2006 gibt es die MG Motor UK Limited mit Sitz in Birmingham, die neun Jahre lang Autos endmontierte und heute zwei in China produzierte Modelle unter dem Markennamen MG vertreibt.

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    2 wichtige Fragen zu diesen:
    + Wie elektronisch sind die? d.i. muss man sich vorsichtshalber schon ein Zimmer bei der Autowerkstatt mieten?!
    + Wie stehts mit der “planned obsolecense” bei diesen?
    …bei 100000 Km “schmeiss weg und kauf neu”?

  3. Macht die Chinesen nicht zu schlecht,abkupfern können sie Gut.
    Als Geländefahrzeug auf Land, bei den Wegen, würde ich lieber die gut alte Taigatrommel nehmen.
    Den Lada Niva 4×4 ohne viel Schnick Schnack nehmen den kann auch heute noch selber zerlegen, ohne das nachher nur noch die Hälfte da ist, wie in einigen Werkstätten.

    1. Noch besser: Der UAZ, seit einigen Monaten auch in Paraguay erhältlich. In der Mongolei war ich mit dem Toyota Landcruiser unterwegs – dort sind nur 1.500 km asphaltiert – und blieb stecken. Ein UAZ brummelte ganz frech an mir vorbei und als er wieder festen Boden unter den Rädern hatte, zog er mich raus.

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