Bürgermeister aus dem Chaco ringt mit Schlange

Filadelfia: Der Bürgermeister Holger Bergen zeigt wenig Angst, als er mit einer Schlange ringt, die angeblich vor den Bränden im Chaco geflohen sein soll. Jedoch sieht die Sache etwas anders aus.

Ein Video, das in sozialen Netzwerken viral wurde, zeigt Holger Bergen, Bürgermeister von Filadelfia (Boquerón- Chaco), der eine riesige und schwere Schlange am Hals hält, um sie mit Hilfe anderer Menschen aus einem Fahrzeug zu bringen.

In der Publikation wird behauptet, das Reptil sei “vor Angst vor den Bränden geflohen“, aber die Realität sieht anders aus. „In der Stadt Altos (Cordillera) gab es eine ‘Casa de las Víboras‘, die geschlossen wird, weil der Besitzer gestorben ist. Die Tiere wurden jetzt umgesiedelt“, sagte Bergen.

Der Aktion fand vergangenes Wochenende statt und jemand hat diesen Moment festgehalten, “aber es war keine Rettung“, erklärte Bergen, der erwähnte, dass die Reptilien mit allen Unterlagen des Ministeriums für Umwelt und nachhaltige Entwicklung (Mades) in den Chaco gebracht worden seien.

„Es ist eine Pythonschlange, die in Gefangenschaft geboren wurde und nicht aus der Gegend stammt. Sie kann nicht freigelassen werden, daher musste sie unbedingt an eine andere Örtlichkeit gebracht werden“, sagte Bergen.

Er erklärte, dass es mehrere Pythons “über 6 Meter gebe, die ungefähr 15 Jahre alt sind“, aber sie erreichen ohne Probleme 40 Jahre. Bergen ist der Eigentümer des Tierheims und Zoos “Urutau“, dem einzigen privaten Tierpark seiner Art, das in der Lage ist, solche Arten aufzunehmen.

Hier kommen auch verletzte Wild- oder Haustiere unter, die Menschen aussetzen, um sie zu pflegen und sie dann ihren natürlichen Lebensraum zurückzubringen. Pythons können nicht freigelassen werden, “weil sie eine Bedrohung für andere Tiere darstellen könnten“, erklärte Bergen jedoch abschließend.

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11 Kommentare zu “Bürgermeister aus dem Chaco ringt mit Schlange

  1. Leider gibt es nur sehr wenige Menschen, die sich selbstlos um das Schicksal von Tieren kümmern. Ich kenne selbst Casa de las Viboras sehr gut, es war ein Paradies für Schlangen und für andere Tiere. Mögen seine Schlangen eine neue gute Heimat gefunden haben….

  2. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Schiesst dem Reptil und Figur des Teufels mit ner Pistole in den Kopf.
    Ich dachte Christen waere dieser „Missionsbefehl“ gegeben:
    1. Mose 3,14 „Da sprach Gott der Herr zur Schlange: Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang! 15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen[3] und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.“.
    Bergen scheint aus Volendam-Friesland (Ostparaguay) zu stammen. Bei keiner dieser Mennonitenkolonien hab ich je viel Froemmigkeit oder wahres Christentum erlebt.
    Wenn man die Reptile schon nicht umbringen will dann schmeisse man sie wenigstens in den Paraguayfluss. Da koennen sie dann flussabwaerts kleine Kinder erwuergen oder biessen. Ich muss ja auch zusehen wie die Fische im Wasserloch qualvoll verenden wegen Trockenheit – wieso sollte der Inbegriff des Teufels denn dann am Leben bleiben? Denn Schlangen sind keine Nutztiere.
    Jetzt wird diese Schlange die fernheimschen Huehnerstaelle und Bauernhoefe nach Eiern und Kueken abklappern – na Glueckwunsch! Machst ne Anzeige wegen der streunenden Schlange, stoesst du auf taube Ohren und bekommst ne Multa draufgeklackst.

    1. Gott sprach zur Schlange? Dr hat nicht alle Tassen m Schrank.
      Und: Dies ist das große Wunder Sins,
      das seir alter Zeit dem lande nicht mehr wiederfahren ist,
      das die Menschen des Landes nicht gesehen
      noch auf Tontafeln geschrieben haben
      zur ewigen Bewahrung:
      dass Sin, Herr aller Götöter und Göttinnen,
      im Himmel wohnend,
      vom Himmel auf die Erde gekommen ist
      Fragt sich nur, wo der HImmel sein soll. Auf Alpha Centauri?

    2. Du Figur des “ Gottes“, Dir gehört eine Kugel in den Kopf, dann hast Du wenigstes etwas im Kopf. Die Menschen vertreiben alle Wildtiere aus deren Revier und wundern sich dann, wenn die Tiere in menschliche Häuser einfallen, um Nahrung zu suchen. Aber da die Schlange ein Bild des “ Teufels “ ist, muss alles erschossen werden was sich bewegt. Du tust mir echt leid, weil ich bin kein Christ mehr, auf solche möchtegern “ Christen “ kann die Menschheit und sogar Gott verzichten. Gott schuf alle Lebewesen, schon vergessen? Sicher kommst Du wieder mit Bibelsprüchen, die komplett Irrelevant sind, weil youtube nichts hergibt. Du bist wirklich ein armes Schwein, keiner hat Dich lieb.

    3. Kotz vom Berg, Du hast doch laut Deiner Aussage, 50 ha Wildwuchs, warum nimmst Du “ den Teufel „nicht auf, der kriecht doch sowieso durch Deinen Kopf und bei 50 Hektar, Wildwuchs, ist er sicher und tötet keines Deiner “ Rinder“. Wieso hat “ Gott “ zu Dir gesprochen, töte alles was lebt? Arme Schwein.

  3. Der letzte Satz ist witzig: „Pythons können nicht freigelassen werden, weil sie eine Bedrohung für andere Tiere darstellen könnten erklärte Bergen jedoch abschließend.“ Wird das arme Tier nun mit Salat gefüttert!?

    1. Hehehehe. Salat mögens sicher gerne.
      Sollens das Tierchen doch frei lassen, EINE wird schon nicht alle anderen Tiere ausrotten. Genau so gut müsste man den Menschen einsperren. Der rottet mehr Tierarten aus, als dass es Pythons gibt.

  4. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Dieses Reptil frisst kleine Kaelber, junge Carpinschos, kleine Schweinches, Hunde, Katzen, Huehner und kleine Babies.
    Wo jemand das Tier sieht muss er es toeten.
    Es ist geradezu unverantwortlich dieses Rauptier zu halten. Diese Anacondas sind im Urwald heimisch wo sie auf Baeumen wohnen die ueber Trampelpfade ihrer Opfer wachsen – und haengen ab und an ihren Kopf runter um kleine Schweinchen von ihrem Trampelpfad wegzuschnappen und bei lebendigem Leibe zu verschlingen. Zuerst verschindet dein Kopf im Rachen des Biests, dann schluck die dich lebendig langsam ganz runter.

    1. Hier geht es um Pythonschlangen, nicht um Anacondas. Wer den Unterschied nicht kennt, sollte über solch (wundervolle) Tiere nicht urteilen. Pythonschlangen haben ihre Heimat nicht auf dem amerikanischen Kontinent und gehören zur Familie der Pythonidae. Hier gibt es Anacondas, die zur Familie der Boas gehören.
      Zumal Du bei Deiner tollen Beschreibung vergessen hast, dass das „Biest“ einen nicht langsam und lebendig runterschluckt, sondern dem Opfer vorher noch jegliche Luft aus dem Körper quetscht, wobei einem auch nicht selten Knochen gebrochen werden und dann stirbt man an Kreislaufversagen. Je nach Futtermenge fressen so große Schlangen auch nur alle paar Monate mal etwas; ab und an auch nur einmal im Jahr. Sie töten auch nicht aus Spaß, sondern um zu überleben, und natürlich sind es meist schwache und kranke Tiere, die gefressen werden. Eine natürliche Auslese.

  5. Kotz, auch andere Raubtiere, fallen andere Tiere an, nur fressen die die diese nicht komplett,, sondern lassen Aas zurück, wovon sich Ratten und anderes Ungeziefer ernähren. Es wäre Zeit, das son Reptil Dich frisst. Aber denke immer daran, alles , wie auch Du, sind Geschöpfe Gottes, oder willst Du widersprechen? Eins ist klar, je mehr der Mensch den Lebensraum der Tiere einschränkt, desto aggressiver werden die und versuchen irgend etwas fressbares zu finden.

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