Massive Landbesetzungen angekündigt

Ybyrarobaná: Drei Senatoren der Opposition ermutigten zahlreiche Campesinos dazu Landflächen von Sojabauern im Land zu besetzen, unter anderem die Estancia Pindó, die der deutschen Familie Bendlin gehört.

Hugo Richer, Sixto Pereira (FG) und Pedro Santa Cruz (PDP) ermutigten am Wochenende bei einem Besuch vor Ort die Bauern eine massive Landbesetzung um zusetzen, um so auf die Problematik aufmerksam zu machen, sich gegen eine Räumung zu wehren und gegen die Unternehmen zu kämpfen. Diese Aussagen mögen kriegerisch klingen sind jedoch aus der Sichtweise der Oppositionen, die von den Campesinos gewählt wurden, die einzige Möglichkeit sich von der Soja-Herrschaft zu lösen, die der Umwelt nicht hilft, keine Arbeitsplätze schafft und nur die Geldbeutel der Großgrundbesitzer füllt.

Das aktuell besetzte Grundstück gehört der Agroganadera Pindó S.A., welche wiederum in den Händen der deutschen Familie Bendlin ist.

Die drei Senatoren richten scharfe Kritik an die Gremien der paraguayischen Industrieunion (UIP) und Landwirtschaftsvereinigung Paraguays (ARP). “Die Sojabauern rauben uns unsere Landflächen. Wir haben Rechte und werden diese Sojabauern aus dem Land treiben. Dies geht nur mit einer massiven Besetzung ihrer Ländereien. Ihr bimst sie bei ihrem Handeln aus, ihr stoppt den Vormarsch der große Kapitalisten, egal ob Paraguayer oder Brasilianer. Der Präsident der Institutes für ländliche Entwicklung (Indert), Mario Vega, verteidigt die Interessen der großen Produzenten, weswegen die Besetzung der einzig mögliche Weg ist“, sagte Senator Richer bei dem Treffen.

Wochenblatt / Abc Color / La Nación

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17 Kommentare zu “Massive Landbesetzungen angekündigt

  1. So lange 90 % der Landflächen in den Händen von 2 % der Bevölkerung liegen, die Bevölkerung weiter wächst, ein Großteil der Bevölkerung in bitterer Armut lebt und nur wenige Familien das Sagen im Lande haben, kann dies auf Dauer nicht gut gehen. Diese Ungerechtigkeiten sind ein Nährboden für Unfrieden bis hin zur Gewalt. Da muß man kein Prophet und kein Kommunist sein, um das klar zu erkennen. Besser wäre eine Landreform bevor es eines Tages zu einer Revolution kommt. Doch wer gibt freiwillig schon was her, das er besitzt? Man kann das alles nicht zu Ende denken ohne daß es einem Angst und Bange vor der Zukunft des Landes werden kann.

    1. Wie lange leben Sie hier?
      Eine kostenlose Verteilung von Land ist in diesem Land absolut kontraproduktiv. Nutzungsrechte zu vergeben wäre meiner Meinung nach das bessere Konzept. Geschenktes Land wird nach einer gewissen Zeit weiterverkauft.
      Ferner muß die Frage erlaubt sein, welcher „Campesino“ wirklich daran interessiert ist auf eienem Stück Land zu arbeiten.

    2. Paraguay geht unter.Schade das die Schuldigen nie etwas passiert;ungerechtigkeit hat ueberhand genohmen,wenn alle stehlen fuehlen sich alle fettbauchige gut,dann musz es doch richtig sein,ihr verfaulte MENNOS seid ebenso schuldig..

    3. Natürlich ist das land ungerecht verteilt – wie in fast allen Ländern der Erde. Doch was passiert, wenn man den Campesinos land schenkt, haben wir schon oft sehen können. Alle Bäume werden gefällt und das Holz verkauft. Danach wird das Land weiterverscherbelt, legal oder illegal – schei…egal.
      Und wenn das Geld dann aufgebraucht ist, zieht man weiter und will neues Land.

  2. Diese Komis lernen einfach nicht dazu. Planwirtschaft und Genossenschaften haben auf der ganzen Welt versagt. Die Armen sind immer die Dummen so oder so . Verteilen wir das Land an Jedermann sind Kleinbauern nicht in der Lage Industriell die Felder zu bestellen und somit die Grundnahrung für die Stadt Bevölkerung zu sichern und die sind in der Mehrheit. Hier muss dann wieder Planwirtschaft greifen und die Kleinbauern bekommen vorgeschrieben was sie Anzubauen haben und zu welchen Preis sie es verkaufen müssen. Denn nur die Genossenschaften können sich Landwirtschaftliche Maschinen leisten. Ein Kleinbauer kann das nicht also arbeitet er wieder für die Großen Bosse. Wenn die Weltbevölkerung noch den Standard hätte wie vor 120 Jahren ja dann würde es klappen alle satt zu machen mit den Erträgen die ein Kleinbauer erwirtschaftet. Aber bei der verheerenden Welt Bevölkerung sind nur Großbetriebe mit ihren Industrie Maschinen in der Lage die Versorgung noch gerade so zu bewerkstelligen. Diese 3 Senatoren sind dumm und nur an den nächsten Wahlerfolg interessiert. Nur wenn die Menschheit es schafft die Weltbevölkerung um 2/3 zu senken haben wir Alle eine Chance gut zu leben. Aber das ist Phantasie.

    1. Nur, lieber Asgard980, was machen diese Großgrundbesitzer in Paraguay mit ihrem Land? Meistens Rinderhaltung und Soja, künftig vielleicht auch großflächige Anpflanzungen zur Gewinnung von Bio-Kraftstoffen. Das alles schafft kaum Arbeitsplätze, dafür nur Reichtum für Wenige. Wer aber diesen Weg weiter geht, schafft die Voraussetzungen für politische Rattenfänger und den „Heilsbringern“ des Kommunismuses. Wer den Kommunismus nicht will, muß für mehr Gerechtigkeiten bei der Landverteilung, der Bildung und in der Justiz sorgen und vor allem Arbeitsplätze schaffen. So einfach und logisch ist das. Und noch eines: Genossenschaften sind sehr wohl ein sehr gute Alternative und haben nichts mit kommunistischer Planwirtschaft zu tun. Schauen Sie sich doch einmal die Genossenschaften der Mennoniten an – ein absolutes Erfolgsmodell für alle! Genossenschaften müssen ja auch nicht anstelle der Großgrundbesitzer treten, sondern lediglich ihren Mitgliedern nach dem Leistungs- und Erfolgsprinzip Hilfestellungen jeglicher Art bieten, vom Anbau bis zur Vermarktung.

  3. Vor allem, weil diese „Campesinos“ gar keine Bauern sind. Genauso wenig wie die „Landlosen“.
    Sobald das Land verteilt ist, wird es sofort verscherbelt und das Geld in vollen Händen ausgegeben.

  4. Die massive Reduzierung der Weltbevölkerung wird der positive Aspekt der NWO sein. Die Überraschung wird nur sein, wer an der Spitze der NWO steht und das wird im Finale nicht unbedingt friedlich geklärt und das Blut der Bevölkerung kosten….

    1. Wer an der Spitze der NWO stehen wird? Was für eine Frage: natürlich die, die intensiv und systematisch darauf hinarbeiten: die Anhänger des mosaischen Glaubens. Nun, wenn man mich jetzt in die rechte Eckte stellen will oder sogar Nazi nennt, dann soll es so sein. Die Wahrheit ist nicht immer einfach zu ertragen.

      1. Daß die Juden eine Weltherrschaft anstreben ist eher unwahrscheinlich, denn der jüdische Glauben ist nicht auf Mission und Weltherrschaft ausgerichtet, im Gegensatz zum Christentum und zum Islam, sondern ausschließlich auf die Juden allein. Daß die Juden an allem Leid dieser Welt Schuld tragen, ist eine sowohl uralte wie auch bösartige, mehr als dumme Mär von primitiven Hetzern, um einen Schuldenbock zu finden, für alles was nicht erklärbar ist. Dazu trägt natürlich das Verhalten der Juden bei, indem sie sich meist von ihrem Lebens-Umfeld absondern, im Glauben, etwas Besseres zu sein. (das ausgewählte Volk Gottes), was jedoch so nirgend von Gott gefordert wurde, weder im Alten, noch im Neuen Testament.
        In allererster Linie stehen die Freimaurer für all das was politisch geschieht. Diese sind wohl in den meisten Regierungen der Welt bereits gut etabliert, ebenso in Justizapparaten. Das geht weit bis in den Vatikan hinein und macht vermutlich nicht vor dem jetzigen Papst Halt. Nicht alle politischen und kirchlichen Freimaurer sind so blöd wie hier in Paraguay, daß sie sich offen zu den Freimaurern bekennen. Die meisten gehören den Logen im Verborgenen an. Wer sich mit den Freimaurern etwas mehr beschäftigt weiß, daß es zu deren Agenda gehört eine Weltregierung und eine Weltreligion zu schaffen bzw. zu installieren. Typen wie Soros und Gates gehören selbstredend zu diesem Verein. Das alles paßt doch haargenau zu dem, was derzeit weltweit geschieht.

        1. Wem gehört die Zentralbank, die Federal Reserve (Zentralbank) der USA? Wem gehört die Krake Blackrock? Ich denke, hier bin ich besser informiert. Die Freimaurer sind nur Zuträger.

          1. DerEulenspiegel

            Antwort dazu: 1.) Spätestens seit dem Mittelalter werden die Juden in Europa ob ihres Erfolges verfolgt und ermordet. Nicht wegen ihren Erfolges, sondern aus purem Neid, Mißgunst oder einfach aus primitiven, stumpfsinnigen Beweggründen heraus. 2.) Damals gab es überhaupt noch keine Freimaurer die von den Juden „benutzt“ hätten werden können. 3.) Das Judentum hat noch niemals auf eine Art Weltherrschaft hin gearbeitet, sondern sich eher von der Welt abgeschottet. Lediglich einigen wenigen Juden aus dem jüdischen Volk ist es gelungen wirklich zu Macht und Ansehen zu kommen. Das verdient eher Hochachtung als Haßparolen 4.) Man hat seit dem Mittelalter aus finstern Motiven heraus den Juden in Europa grundsätzlich untersagt Ländereien zu erwerben um Landwirtschaft zu betreiben, außerdem war es ihnen verboten einer handwerklichen Tätigkeit nachzugehen. Damit hat man diese ethnische Gruppe geradezu in den Handel, das Bankgewerbe und in die Geisteswissenschaften gezwungen, was man ihnen dann wieder gleichzeitig zum Vorwurf macht. Aus all diesen Gründen entwickelte sich das europäische Judentum zu einem überdurchschnittlichen Leistungsträger in den Ländern, in welchen sie sich niedergelassen hatten und trugen damit zum Reichtum der jeweiligen Länder überdurchschnittlich bei. Und daß die Juden ein besonders erfolgreiches Volk sind, sieht man schon daran, wie sie sich in einem tödlich-feindlichen, übermächtigen, islamischen Umfeld behaupten können. Das widerlegt auch die im Dritten Reich von den Nazis verbreiteten Haßparolen von den „feigen, hinterlistigen und faulen Juden“. Doch Judenfeinden unter den echten, unverbesserlichen Nazis und den Muslimen suchen nach immer neuen Haßparolen, weil sie dies offensichtlich zum Leben benötigen, wie der Fisch das Wasser. Und alles was diese Judenfeinde an Parolen und Verschwörungstheorien seit Jahrhunderten verbreiten, konnte bis zum heutigen Tag nicht bewiesen werden. Nur leeres, dummes, hetzerisches Geschwätz von unverbesserlichen Nazis, Muslims und den Roten aller Schattierungen. Eine feine Brut ist das!

  5. Federal Reserve gehört – vermute ich mal – den Vereinigten Staaten? Blackrock – vermute ich mal – den Aktionären?
    Jedenfalls gibt es kein besseres System als den Kapitalismus im Hinblick auf Fortschritt. Jedoch, dass einige im Überfluss haben und andere sich prostituieren müssen – vermute mal auch diese müssen was essen – sollte geändert werden.
    Also bitte schön, wer Milliarden US-Dollar hat, der soll auch viel mehr Sozialgelder abdrücken, denn viele Menschen auf der Welt sind halt mal nicht so gebildet und mit Beziehungen aufgewachsen. Wenn ich mir die Elite-Internate anschaue, in denen die Kinder der Superreichen die beste Ausbildung bekommen und andere können nicht einmal lesen und schreiben, dass ist und bleibt dies einfach keine gerechte Welt. Juden dafür verantwortlich zu machen finde ich allerdings falsch. Es ist einfach, dass selbst bei Superreichen der Nachbar noch ein schönes Auto hat und dies müssens halt auch haben, auch wenns schon 100 davon in der Garage stehen haben. Die Gier nach Geld regiert die Welt. Nicht die Juden. Nicht alle Superreichen sind Juden. Außerdem gibt es nur ca. 15 Mio. Juden weltweit.
    Aber dieses beschiBBene System haben wir historisch bedingt ganz sicher dem Religionsschwachsinn zu verdanken.
    Leider wird sich dieses beschiBBene System auch nicht ändern, wenn die Menschheit andere Planeten besiedeln wird: Auch da wird es wieder Profiteure und Handlanger geben.
    Wahrscheinlicher ist es mE. jedoch, dass sich die Menschheit eh bald selbst ausrottet, noch bevor wir diesen Planeten entfliehen können: Ohne die erdische Technologie können wir auch auf fremden Planeten kein Fuß fassen. Und es hängt hier auf der Erde alles an einem seidenen Faden. Unbestritten, dass wir seit „Erfindung“ der Wasserstoff-/A-Bombe und anderem seit Jahrzehnten am seidenen Faden hängen. Dann noch so ein Vollpfosten als US-Präsident (s. die Klapperschlange mit Snake Plissken [Kurt Russell]).
    Wenn hier alles zusammenbricht – und das muss es unweigerlich innerhalb der nächsten Jahrzehnte, dass wird es für die Überlebenden – falls – wieder ein gerechtes System: Jeder arbeitet nur noch, um genügend Bananen zu finden.
    Ok, der Paragauy scheint diese Apokalypse schon hinter sich zu haben: Mit täglich Bananen zu finden begnügt sich der Paragauyaner längst nicht mehr, die suchen schon – nebst den Bananen – ihre täglich Streichhölzli, um den Müll abzufackeln, und ihre täglich einzig Shwuddi Iglesias CD 120 dB und BilligPolarBier, um Bierbücksentürmchen zu bauen.

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