Bürgermeister treibt es auf die Spitze

Luque: Der Bürgermeister der Stadt treibt es mit Vetternwirtschaft auf die Spitze. Als könnte er den Rachen nicht vollbekommen ist die komplette Familie in der Kommune angestellt. Carlos Echeverría ist Vertrauter von González Daher und gehört dem Cartes-Flügel an.

Jahr für Jahr muss die Stadt 1,523 Milliarden Guaranies (über 200.000 €) aufbringen, damit nur die 18 Familienmitglieder des Bürgermeisters auf ihre Kosten kommen. Dass einer von ihnen ernsthaft arbeitet, muss nicht erwartet werden.

Eine der Ersten, die nach der gewonnene Wahl einen Posten bekam war die Cousine von Carlos Echeverría, Blanca Mirian Echeverría. Kurz darauf kam ihre Schwester, Zunilda Echeverría Acosta hinzu. Auch Blancas Sohn Zunilda Echeverría Acosta gesellte sich wenig später hinzu, ebenso wie die Cousins Rossana de Jesús Rodríguez Echeverría, Rodrigo Andrés Rodríguez Echeverría und Karen Rocío Echeverría Benítez. Aber auch die Neffen Ronaldo Matías Echeverría Santos, César David Echeverría Santos und Guillermo Mathías Chena Echeverría bekamen ihren Anteil.

Insgesamt sind derzeit 18 Familienmitglieder von der Seite des Bürgermeisters angestellt. Die Mitglieder der Ehefrau des Bürgermeisters wurden nicht nicht alle identifiziert. Es sollen aber auch zahlreiche sein, ganz zu schweigen von den politischen Freunden, die auch ihren Posten bekamen.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Bürgermeister treibt es auf die Spitze

    1. Es ist wichtig, sowas öffentlich zu machen. Glücklicherweise ist das heute möglich, ohne dass man um Leib und Leben fürchten muß, dank der versifften Demokratie und Gewaltenteilung, die manchen offenbar gar nicht so gefällt.

      1. Demnach wie man sieht nichts passiert, ist es egal. Heute gibt es genug Möglichkeiten abgesägt zu werden. Karriere macht man ebenfalls nur wenn man das richtige sagt oder mit den richtigen Kontakten verkehrt und demnach es dann nicht einen gibt, der sich bereichert sondern 100e, wird es teuer.

    1. Nicht nur bei den Colorados!
      Ich habe sogar Zweifel ob man dagegen überhaupt vorgehen kann; dazu wäre ein rechtlich verbindliches und nachprüfbares Auswahlsystem für Bewerber im öffentlichen Dienst notwendig, gegen das jeweils im Einzelfall verstoßen wurde. Ob es hier so etwas gibt?????i

      1. Das ist richtig. Vermutlich wird es ein „rechtlich verbindliches und nachprüfbares Auswahlsystem“ eher nicht geben. Das will man ganz bewußt nicht! Auch nicht nach Kriterien wie Eignung, Ausbildung, Fachwissen. Die einzigsten Kriterien sind „Amigo, Parteifreund, Familienmitglied“ – und sonst nichts. Daher ist ja in Paraguay alles so wie es ist. Eigentlich ein einziges Trauerspiel!

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