Cabral: „Colorados haben das Recht Posten zu besetzen“

Asunción: „Wenn eine Partei an die Macht kommt sind alle öffentliche Posten für die Führung dieser bereitzustellen“, sagte gestern Elio Cabral, Abgeordneter von Alto Paraná, nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Republik den Medien. Er unterstrich, dass die ANR die Macht zurückeroberte weil die Führung viel Zeit und Arbeit investierte.

Nach wie vor stoßen die Forderung zur Besetzung eines öffentlichen Postens auf taube Ohren, zumindest für die zweiten und dritten Ränge. Um im Senat mehr Halt zu bekommen versorgte er die wichtigsten Unterstützer der verschiedenen Gruppen mit hochkarätigen Posten in staatlichen Institutionen. Im Abgeordnetenhaus wo mehr als doppelt so viele Parlamentarier der ANR sitzen wird diese Aufgabe schwerer werden. Cabral fordert jetzt schrittweise die Besetzung aller wichtigen Posten durch Parteimitglieder.

Auf die Frage ob die Führung der Partei genug Fähigkeit besäße um diese Posten laut Gesetz auszufüllen und gut zu regieren antwortete Cabral: „sehr fähige Leute“.

„Wenn die neuen Regeln es erfordern sich einem Einstellungstest zu unterziehen werden wir das machen. Wenn eine Partei an die Macht kommt hat es auch das Recht alle Posten zu besetzen“, sagte Cabral. Dessen Kollege aus der Provinz, Ramón Romero Roa, forderte erst vor Tagen von James Spalding, Direktor von Itaipú, all die zu entlassen, die nicht der Colorado Partei angehören um sie danach durch solche zu ersetzen.

Der offizielle Grund des Treffens zwischen Cabral und Cartes war über Infrastruktur und Gesundheitswesen in besagter Provinz zu sprechen. In diesem Zusammenhang wurde ein Besuch Cartes‘ im kommenden Februar vereinbart.

(Wochenblatt / Última Hora)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

13 Kommentare zu “Cabral: „Colorados haben das Recht Posten zu besetzen“

  1. was fuer eine ueberhebliche Bande .. Die Politik sollte nicht nach Partei-Buch gemacht werden. Sondern nach koennen….

  2. Wieder so ein Machgieriges arsc…. welches nur darauf aus ist sich seine Taschen zu fuellen. Gleich absetzen das Parteibuch wegnehmen und ihm eine Arbeit in Krankenhaeser zum Toiletten reinigen geben.

  3. Macchi – Frutos – Lugo – Franco – Cartes —- alle gehören zur gleichen Kaste, egal welche Farbe sich die Partei gibt. Aber, wie heißt es so schön: jedes Volk hat die Regierung, die es auch verdient.
    Ergo: Dieses Volk verdient einen korrupten Selbstbedieungsladen als Regierung.
    Solange viele nur schimpfen und dann selbst versuchen, ihren Nachbarn, Kunden, vor allem Ausländer zu betrügen, wird sich hier nie was ändern und Paraguay ist die Witzfigur von Südamerika. Jede halbseidene Bananenrepublik in Mittelamerika ist inzwischen gesellschaftlich weiter als dieses Land.
    Und alles nur auf fehlende Bildung zu schieben, funktioniert so auch nicht. Das ist dann schon die Mentalität der Menschen, von denen viele „Tranquillo“ mit „Flojo“ verwechseln.

  4. Die Partei hat das Recht/Pflicht die Posten mit den Besten zu besetzten.
    Das dies wohl nie ein paraguayischer Politiker sein kann ist in diesem Land jedem Idioten klar, wohl aber keinem korrupten Politiker. Solange tranquilo hier heist „laß mich blöd weiterleben“ wird sich im Kopf/Hirn nichts ändern. Vielleicht ist es auch besser so, den Brasilianer, Argentinier und Spanier brauchen weiter billige Arbeitssklaven und keine Denker.

  5. Auch wenn ich euch bei vielen eurer Ausführungen zustimme – zeigt mir EIN Land auf der ganzen Welt, wo die Ministerposten oder andere hochdotierte Posten in der Politik nach BEFÄHIGUNG und nicht nach dem Parteibuch vergeben werden.

    1. Parteibuch oder sogar parteilos(!) UND Befähigung. Deutschland.

      Ludwig Erhard war Wirtschaftsprofessor.
      Wirtschafts- und Finanzminister Schiller war Professor für Wirtschaft unter seinem ehemaligen Studenten Helmut Schmid.
      Es gibt genügend Beispiele, aber dafür dürfte hier nicht genug Platz sein.

  6. Angela Merkel? Sie ist immerhin dipl. Physikerin. Nach einem sochlchigen Studium sollte man doch etwas von Ökonomie und Politikwissenschaften verstehen, oder?

  7. Faehige Politiker und Minister gibt es durchaus. Sie werden jedoch in der Regel von den Unfaehigen als Technokraten beschimpft. Ein Propagandatrick auf den das Volk immer wieder hereinfaellt. Dafuer schaetzt das Volk es z.B. Bilder von Politikern mit kleinen Kindern auf dem Arm zu sehen. So ein netter Mensch muss ja dann ein guter Politiker sein der nichts Boeses tut !

  8. in deutschland hört euch nimand an. hier meint ihr das volk zu kennen. ihr seid die ausländer, passt euch doch einfach an den sitten hier an. doch ich glaube ihr lernt es nie, wiel ihr der meinug seid , ihr seid das HERRENVOLK

Kommentar hinzufügen