Cartes: „Ich kann euch keine Sicherheit garantieren“

Asunción: Auf der Suche nach Antworten kamen 70 Mennoniten nach Asuncion. Was sie erhielten, kam einer Abfahrt gleich. Cartes kann keine Sicherheit anbieten.

Die Unterredung mit dem Staatschef sollte nicht an die Öffentlichkeit kommen. Präsident Cartes gesteht mit der Kapitulation gegenüber den Mennoniten das Misslingen des Kampfes gegen die selbsternannte paraguayische Volksarmee ein. Einer der Anwesenden, der Präsident der ländlichen Vereinigung (ARP) des Departementes San Pedro, Pedro Galli, beschrieb die schwierige Begegnung zwischen dem Präsident und den Mennoniten.

„Jeder der ein Herz hat, fühlt die Emotionen zusammen mit den Vätern der Entführten. Es ist schrecklich schmerzhaft, allein das Gesicht zeigt den großen Schmerz und die Hoffnungslosigkeit, den sie durchleben“, sagte Horacio Cartes

Die Mennoniten fragen ihn: „Was machen wir? Können wir in Sicherheit arbeiten? Laut dem anwesenden Galli antwortete Präsident Cartes: „Das kann ich euch nicht garantieren. Würde ich euch etwas anderes sagen, müsste ich lügen. Es gibt nicht genügend Männer um jeden von euch zu beschützen. Wir werden die Präsenz der Soldaten ausweiten, aber damit euer Leben und eure Güter zu beschützen ist unter diesen Umständen nicht möglich. Die Situation ist herzzerreißend“.

Der Repräsentant der ARP bezeichnete die Mennoniten als verletzlich und sehr friedlich. „Sie sind wie Lämmer im Maul eines Wolfes. Sie sind verzweifelt weil sie ihre Art zu Leben nicht ändern. Sie sprechen kaum und verteidigen sich nicht sondern arbeiten nur“, so Pedro Galli.

„Wer ist der Nächste?“, sind ihre aktuellen Gedanken. Es ist zum verzweifeln. „Wer wird als nächstes ausgewählt“, fragen sie sich, da die Opfer nicht nur reiche Menschen sind. Die Mehrheit hat nicht viel Geld. Aus diesem Grund nehmen sie an, dass die Entführungen politischen Hintergrund haben, damit die Bevölkerung ihren Einfluss zu spüren bekommt. Es kann sein, dass das Treffen mit Cartes ihnen etwas Hoffnung gab, aber eine Garantie konnte auch er nicht geben.

Wochenblatt / Abc Color

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12 Kommentare zu “Cartes: „Ich kann euch keine Sicherheit garantieren“

  1. Ja die menos lesen u.viele begleiten di ostparaguaer im gebett die bibel sagt hochmut komt vor dm fal..u.vile sind ser hochmutig..also vileicht solte dr eine od.andre das noch fur ne Gnadenzeit fur sein leben ansehn.

    1. Das kann man so sehen oder sagen, ob ein Paraguayischer Evo Morales den Rückhalt hat wie der Echte.
      Ist die Frage der Fragen!!!
      Das EPP/Kurruptions/Drogenproblem bekommt man nur mit eine Kampfmaschine von Geheimdienst/Polizei/Armee
      im Griff.Die wird es nie geben sie verdienen fast alle so um die 50% mehr weniger

  2. Es sind halt einfach zu wenige Millionen US-Dollar in die Taskforce zur Bekämpfung der EPP schon geflossen als dass noch US-Dollar für die Bekämpfung der EPP übrig sind. Mit zu wenigen Millionen US-Dollar können einfach keine Erfolge erzielt werden, das funktioniert halt einfach nicht, da hätte man sich aber schon vorher im Internet auf diesem Kanal darüber informieren können, BEVOR man Millionen US-Dollar in die Spesen und Undercover-Missionen zur Taskforce zur Bekämpfung der EPP gesteckt hat.

  3. Das ist doch alles koruption der EPP wird doch von der Regierung unterstüzt, die Regierung weis ganz genau wo der EPP sich versteckt und unternimmt trozdem nichts.. die wollen die Mennoniten doch nur aus Paraguy verjagen und merken nicht das die durch die Mennoniten überhaubt etwas geld ins Land bringt.Jezt wo der eine Menno über nachrichten gesagt hat das er zurück nach Kanada zieht mit seiner familie wegen der unsichrerheit in Paraguay, und paar tage danach wurden noch 2 von den Mennoniten entführt.

  4. Der arme Mann ist wirklich zu bedauern, wie soll der denn auch mit mickerigen 1,5 Mio USD monatlich mit dem Riesenheer von 50 Leuten fertig werden die im Kreis um einen Berg laufen oder nur an bestimmten Tagen Uniform anziehen.
    Da kommt ja keiner mit, das ist zu hoch und eine Intelligenz gibt es auch nicht die richtig ermitteln könnte…

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