Cartes investiert in Zementwerk in Concepción

Asunción: Am gestrigen Montag wurde Geschäftsmann José Ortiz von Präsident Abdo Benítez im Lopéz-Palast empfangen, wo ihm die Pläne zur Errichtung eines Zementwerkes vorgestellt wurden.

„Wir kamen um den Präsidenten über eine sehr wichtige Investition zu informieren. Es handelt sich um eine Zementfabrik, die 2021 mit der Produktion beginnen soll. Es handelt sich hierbei um ein Unternehmen, welches zu 100% aus nationalem Kapital besteht und rund 180 Millionen US-Dollar kosten soll“, hob Ortiz hervor.

Das Zementwerk soll mit dänischer Technologie im Süden von Vallemí eingerichtet werden, zwischen den Gemeinschaften Morados und Tres Cerros.

Die Aktionäre der Firma sind Ex-Präsident Horacio Cartes, die Giménez Gaona Gruppe und José Ortíz.

„Mit der Maßnahme sollen 1.500 Arbeitsplätze geschaffen werden. Wenn einmal der Betrieb aufgenommen wird bleiben wenigstens 500 feste Arbeitsplätze. Die Jahresproduktion soll auf 1 Million Tonnen anwachsen, da das Defizit im Wohnsektor sehr groß ist und der Bedarf auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich in der Region sein wird.“, ergänzte Ortiz und schloss mit den Worten ab, „dass die jetzige Regierung die Konditionen für private Investitionen hervorbringt“.

Wochenblatt / Presidencia

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6 Kommentare zu “Cartes investiert in Zementwerk in Concepción

  1. Warum muss den so ein Bau von der Regierung abgesegnet werden? Warum wird dieser Sektor nicht vollständig privatisiert? Wieso darf Cartes da investieren und kein Normalo, wenn es mehr als offensichtlich ist, dass die Nachfrage nach Zement hoch ist?

    1. Genau. Und warum Vallemi, da gibt es schon Eins. Wäre es nicht schlauer das Werk in einer anderen Gegend zu errichten damit die Transportwege verkürzt werden ? Zement wird schließlich überall gebraucht, oder gibt es nur da Tonvorkommen ?

    2. Ja. Diese Fragen stelle ich mir auch. 180 Millionen USD sind für diesen Herren Multimilliardär bzw. diese Herren jedoch ein Klacks. Ich denke jedoch, dass die Bewilligung vorerst nicht erteilt wird, da sonst das einige staatliche, defizitäre Zementwerk aufgrund bisheriger und künftiger Misswirtschaft schließen kann. Dann wird es ein Jahrelanges Hin- und Her geben. Mal sehen, welcher Amigo von Cartes dann gerade Präsident ist und sie wird doch gebaut die Fabrik. Unter Abdo wird es nicht dazu kommen.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Reply

    Warum muss den dieses juedische Unternehmen beim arabischen Praesidenten vorstellig werden um eine Zementfabrik zu errichten?
    Reicht denn nicht der normale Verwaltungsweg wie fuer jedes andere private Unternehmen? Es schaut mir nach einer Variante der „Kristallnacht“ aus. Der „Judenstern“ laesst gruessen wo fuer einen Juden jedesmal eine „Sondererlaubnis“ vonnoeten ist damit er was darf, wo fuer den „Arier“ der normale Dienstweg gilt.
    Gaona kommt vom Ge’on was im hebraeischen die Kurzform von „rosh yeshivat ge’on Ya’akov“ ist (so hiess eine der Schulen der Rabbiner in der Diaspora in Babylon).
    Auch von Amos 6 V 8 stammt der Name Gaona: >Ich verabscheue den Hochmut [hebr. Ge’on] Jakobs [hebr. ya’akov] und hasse seine Paläste; darum gebe ich die Stadt preis samt allem, was darin ist.<
    Auch das Wort "Genius" oder "Genie" stammt vom hebraeischen "Ga'on" ab.
    Die Mennoniten haben ja auch nicht fuer ihre Cencoprod oder Schlachthoefe die "Sondererlaubnis" des Landespraesidenten einholen muessen um diese zu bauen.
    Da scheint eine unterschwellige Judenverfolgung in Paraguay unter diesem mennonitisch subventionierten "Ben Esav" (Sohn Esaus) zu laufen.
    Das einzige was die Regierung Abdo Anhetete (oder auch bekannt als "destete") hingekriegt hat ist die HC Bewegung zu verfolgen.
    Das das Drogenproblem ein Volksproblem ist und nicht ein Problem der Politiker oder Regierenden, so macht es keinen Unterschied ob jetzt die Destete Bewegung oder die HC Bewegung oder die PLRA oder sonstwer am Druecker sind. Die Business class der Bevoelkerung, also der Privatsektor, scheint ein Interesse am Drogenhandel zu haben. Da macht diese oder jene Regierung keinen Unterschied.
    Wie mir einige brasilianer sagten: Die Korruption von Lula da Silva und Dilma Rousseff deckte man auf – die von Fernando Henrique Cardoso nicht. Alle Parteien stecken da tief mit drinnen vor allem die 10% der Business class die den brasilianischen Senat stellen. Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=ceteY_Zq76Y&t=721s.
    Meine Frage ist, wann das "backfire" stattfinden wird den Mennoniten gegenueber die sich ja dieser Araberregierung verschrieben haben und sich nach etwa 100 Jahren wieder an Judenverfolgungen beteiligen. Einer der Wachen von Auschwitz war Mennonite, laut dem mennonitischen Bethel College aus USA (siehe Holocaust Seminar bezugs der Komplizen- und Taeterschaft der Mennoniten am Holocaust).

    1. schwurbel schwurbel rhabarber rthabarber — Haben Sie auch etwas realistisches zum Thema vorzutragen Herr „Baron von Otzberg“?

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