Cartes strebt weiter Wiederwahl an

Asunción: Anfang April 2017 gab Präsident Cartes nach und erklärte schriftlich, dass er für die Wahl 2018 nicht kandidieren wird. Von 2023 war jedoch nicht die Rede.

Santiago Peña soll der Nachfolger von Cartes werden. Doch wer wird der Nachfolger von Peña? Laut einem Interview, welches Horacio Cartes in New York gab, ist eine Verfassungsreform unausweichlich. „Die Sichtweise wie nach dem Ende der Diktatur ist veraltet, man solle nach vorn schauen“, so Cartes. Demnach wäre Santiago Peña nur ein besserer Platzhalter, ähnlich wie Dmitri Anatoljewitsch Medwedew in Moskau.

Ob es jedoch dazu kommt ist noch lange nicht sicher. Es fehlen etwas weniger als 90 Tage bis die interne Wahl den Weg ebnet. Und selbst wenn Peña gewinnen sollte, gibt es immer noch eine Allianz, die seinem Glück im Wege steht. Keine zweifelt an Peñas Kompetenz, ganz besonders nicht im Bereich Finanzen. Einige haben Schwierigkeiten mit seiner liberalen Vergangenheit des Ex Finanzministers und der Art, wie Cartes ihn als seine Marionette präsentiert.

Der Präsident mit viel Unternehmergeist kam 2013 an die Macht. Er erklärte gestern, dass seine Kandidatur als Senator für sein Modell von Transparenz und Respekt zwischen den Mächten des Staates stehe, was er eingeführt habe. „Ich möchte weiter arbeiten, während Gott mir den Weg zeigt. Es ist nicht wichtig von welchem Ort aus. Was ich jedoch verhindern will ist, dass das alte System, was uns soviel Ungerechtigkeit und Schmerz zugefügt hat, zurückkommt“, so Cartes abschließend.

Wochenblatt / Abc Color

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